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Bernd Kebelmann

Geboren am 31. Oktober 1947 in Rüdersdorf bei Berlin. Lebte bis Sommer 1989 in der DDR. Fünfjähriges Chemiestudium in Greifswald. Bis 1989 Diplom-Chemiker in der Forschung und im Umweltschutz. Seit 1983 erblindet. Ab 1989 Wohnsitz in Waltrop.

Selbständige Veröffentlichungen: Hommage à Caspar David Friedrich. Gedichte und Grafiken. Viersen: Horst Jansen 1993 – Menschliche Landschaften. 100 Zentrierte Gedichte. Berlin: BONsai-typART W.M. Bonsack 1993; Hamburg: Ilsabe Ewald [in Blindenschrift] – Jazz. Gedichte und Grafiken. Leipzig: Ingo Duderstadt 1994 – Staub zu Einsteins Füßen. Gedichte. Hamburg: Ilsabe Ewald 1995 [in Blindenschrift] – Requiem für Gran Partita. Experimentelle Prosa. Berlin: BONsai-typART Verlag W.M. Bonsack 1996 – Ein-Stein. Gedichte. Ebd. 1997 – Insel, wo Träume ankern. Liebesgedichte. Reisebericht und Träume vom „süßen Land bei Rügen“. Rostock: Altstadt 1999 Stummfilm für einen Freund. Tragikomödie im Dorfkinosaal; in seiner stummen Titelrolle Robert Orlando alias Don Quichote alias Christoph Kolumbus; ein ehrliches Buch aus dem wilden Osten 1983 - 1993. Berlin: Dahlemer Verlagsanstalt 2001 – Auf dem Tastweg. Gedichte zum literarischen Kunstprojekt Tastwege 1992 - 2005. Ebd. 2007 – Vom Wunder des Lebens. Worte, die willkommen heißen. Eschbach/Markgräflerland: Verlag am Eschbach 2008. [Mitarb. v. H. Strack].

Unselbständige Veröffentlichungen in: (Ausw.) Die Brücke. Jb. des BSV 1988, 1989, 1992 [Essays, Lyrik, Prosa] – Jb. für Blindenfreunde 1994, 1995, 1998, 1999 [Essays, Lyrik und Prosa] – Anzeichen 6, 1988 – Hände, die sehen können. 1989 – Anderssein. Von Jesus bis Janka. 1990 – In der Zugluft. 1990 – Kirchen im märk. Sand. 1991 – Büroklammer, Unna, 12, 1992 – Skulptur & Literatur 1992 – Die Bremer Stadtmusikanten. Versbearb. mit Musik. 1992 – Verboten und verbrannt. 1994 – Skulpturen im Dunkeln. Zum Tastwege-Projekt. 1995 – Tastwege. Katalog und Textbd. 1996 – Das Dach ist dicht, wozu noch Dichter. 1997 – Common sense. Halle/Sachsen 1998.

Rundfunk: Licht und Himmel, Wald und Strom. Aus Bobrowskis poetischer Landschaft. Feature 1994 [mit U. Grober] – Alpträume auf der Orgelbank. 1995 – Das Adoptivkind. Else, leicht wie ein Vogel. Kurzgeschichten. 1996 – Aus dem Schuhkarton. Erich Fried in der DDR. Feature. 1996 – Ein Maulwurf aus dem Oderbruch. 1997 [über Günther Eichs späte Prosa] – Kohlenmann Alfred. Kurzgeschichte. 1997 – Das Fliegenspiel. Parabel. 2000 – Jerusalem, 12 Uhr Mittags. Hörbild. 2000.

Tonträger: Hiddensee. Insel, wo Träume ankern. Hörbuch. 1993 – Lyrikbrücken. Europaweites Audio-Art-Projekt blinder Lyriker. 1993 (2 Live-CDs ungar.-span.-dt.; tschech.-fläm.-deutsch; jeweils mit Gitarrenmusik).

Unselbständige Veröffentlichungen über Kebelmann: Autorenportrait Bernd Kebelmann, in: Büroklammer 27, 1992, S. 10; ebd. 1999; Porträt in „Aktion Sorgenkind“-Magazin 4/99.

Sammlung: StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke: Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1998, 2000 – Dt. Bibliothek.

Homepage: www.berndkebelmann.de