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Iradj Zohari

Geboren am 23. Dezember 1932 in Teheran. Besuch der iranisch-französischen Schule und Studium der Volkswirtschaft ebd. Mitbegründer eines Studententheaters. Seit 1958 in der BRD. Von 1958 bis 1966 Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in München. 1966 Rückkehr in den Iran. Arbeitete zunächst als Theaterkritiker, dann als Regisseur, Dozent, Autor und Übersetzer. Nach der Revolution 1981 Rückkehr nach Deutschland. Theaterpädagoge, Autor und Musiker in Bochum.

Auszeichnungen: Literaturpreis des „Hafiz“-Literaturwettbewerbs (1988) – Literaturpreis der „ISA“, Internationale Studentenarbeit (1990).

Selbständige Veröffentlichungen: Gastarbeiterliteratur. Kulturamt Bochum 1983 – Aus fernen und nahen Gärten. Düsseldorf: Hafizeyeh 1988 – Slawomir Mrazek. Theater. Ruyesch 1991 – Mullah Nasreddin, der weise Narr, in 7 Bildern. Zweisprachig in Deutsch und Persisch. Gardoon Verlag: Berlin 2009.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Jeder Art, Essener Zeitschr. für Lyrik, Prosa und Grafik – Fremde dt. Lit. Autorinnen und Autoren ausländ. Herkunft in NRW. Ein Reader. Dortmund 1996.

Übersetzungen (ins Persische, Ausw.): Georg Büchner: Woyzeck – Frank Wedekind: Frühlingserwachen – Ernst Toller: Hinkemann – Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan – Heiner Müller: Der Auftrag – August Strindberg: Nach Damaskus – Gabriel García Márquez: Chronik des angekündigten Todes.

Rundfunk: Liebeslieder aus dem Iran (WDR 1988) – Tazieh, rituelle Spiele (WDR 1989) – Zusammenarbeit mit WDR 3 als Autor und Übersetzer.

Bühne: Turandot nach Nezami. Premiere am 21. November 2001 im Theater im Bauturm, Köln.

Nachschlagewerke: Literatur-Atlas NRW 1992.