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Franz Engelbert Happe

Geboren am 11. Juni 1863 in Sendenhorst als Sohn eines Kupferschmieds. Besuch der Volks- und Rektoratsschule in Sendenhorst und Borkum. Von 1877 bis 1881 Besuch des Gymnasiums in Warendorf. Studium der Philologie und Theologie in Münster, wo er Vorleser des erblindeten Christoph Bernhard Schlüter war. Nach dessen Tod (1884) hielt er sich ein Jahr lang als Erzieher theils in Brüssel, theils im Sauerlande auf (Brümmer, 6. Aufl. 1912). 1886 Eintritt in das Priesterseminar in Münster. 1887 Priesterweihe. 1888 wurde er Kaplan in Füchtdorf bei Warendorf. Hier blieb er mit Ausnahme eines halben Jahres, das er als Soldat in Münster verbrachte, bis zum Herbst 1895. Anschließend war er Vikar in Südkirchen bei Lüdinghausen (heute Ortsteil von Nordkirchen), wo er am 11. September 1897 starb.

Selbständige Veröffentlichungen: Stimmungen und Gestalten. Gedichte. Paderborn: Schöningh 1888. VI, 108S. (StA Bielefeld, StA Sendenhorst); 2., verm. und verb. Aufl. Heiligenstadt, Eichsfeld: Cordier 1897. 244S. (UB Bochum, ULB Münster).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Dichterstimmen der Gegenwart, Poet. Organ für das kath. Deutschland, Frankfurt/M., 11, 1897: Zu Annette von Droste's hundertstem Geburtstag. Eine Plauderei – zahlr. Beitr. zur Droste-Forschung [s. Droste-HKA, Bd. XIV,1 und XIV,2 (Bibliogr.)].

Nachlaß, Handschriftliches: 1. ULB Münster: Brief von Ida Freiligrath, o.J.; von Joseph Frey, 25.7.1895; von Maria Höwel, 19.5.1895; von Leo Tepe van Heemstede, 26.3.1896; ebd. (Schlüter-Nachlaß): Briefe von Heinrich Freimuth, 1889-1894 (64)

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Keiter, 2. Aufl. 1890 – Wienstein 1899 – Biogr. Jb. und Dt. Nekrolog, Bd. 2, 1898; Bd. 4, 1900 – Brümmer, 6. Aufl. 1912 – Kosch, Bd. 1, 1933 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 7, 1979 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 472, Sp. 28-30; N.F., Fiche 522, Sp. 351.