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Heinz Zahrnt

Geboren am 31. Mai 1915 in Kiel als Sohn eines Bankdirektors. Studium der Theologie, Philosophie und Geschichte in Kiel, Marburg und Tübingen. 1938 und 1939 theologische Examina. 1940 Assistent an der Universität Wien. 1941 Wehrdienst. 1945 Pfarrer in Rosenheim. 1946 Studentenpfarrer in Kiel. 1949 Dr. theol. in Heidelberg. Von 1950 bis 1975 Theologischer Chefredakteur des Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes, Hamburg. Seit 1960 Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Von 1971 bis 1973 amtierender Präsident. Am 1.11.2003 in Soest verstorben.

Mitglied des P.E.N.

Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz (1988) – Verdienstorden des Landes NRW 1. Klasse (1999).

Selbständige Veröffentlichungen: (Ausw.) Luther deutet Geschichte. Erfolg und Mißerfolg im Licht des Evangeliums. Geleitw. von H. Lilje. Hamburg: Furche 1952 – Probleme der Elitebildung. Von der Bedrohung und Bewahrung des Einzelnen in der Massenwelt. Ebd. 1955 – Der Mensch zwischen Vergangenheit und Zukunft. Biblische Variationen über ein weltliches Thema. Ebd. 1956 – Es begann mit Jesus von Nazareth. Die Frage nach dem historischen Jesus. Stuttgart: Kreuz 1960; Gütersloh: Mohn [1964] – Warten auf Gott. Kirche vor der Reformation. Stuttgart: Kreuz 1961; auch ins Estn. übersetzt, Tallinn: Logos 2005 – Philosophie und Offenbarungsglaube. Ein Zwiegespräch mit Karl Jaspers. Hamburg: Furche 1963 – Ich frage Sie ... Ein Briefwechsel über die moderne Theologie. Ebd. 1964 [mit H. Asmussen] – Die Sache mit Gott. Die protestantische Theologie im 20. Jahrhundert. München: Piper 1966, 1967, 1970, 1972, 1990, 1996; Stuttgart: Evang. Buchgemeinde [1971]; Stuttgart: Europ. Bildungsgemeinschaft [1972]; München: dtv 1972, 1976, 1978, 1984 – Gott kann nicht sterben. Wider die falschen Alternativen in Theologie und Gesellschaft. München: Piper 1970; Stuttgart: Dt. Bücherbund [1972]; Stuttgart: Europ. Bildungsgemeinschaft [1973]; München: dtv 1973, 1978 – Wozu ist das Christentum gut? München: dtv 1972, 1978 – Warum ich glaube. Meine Sache mit Gott. München, Zürich: Piper 1977; Stuttgart: Dt. Bücherbund [1978]; München: dtv 1980, 1984 – „Und wovon lebt der Mensch?“ Anmerkungen zum geistigen Kräftehaushalt unserer Zeit. [Stuttgart:] Verb. der Baden-Württemberg. Textilindustrie 1979; u.d.T.: Und wovon lebt der Mensch? Überlegungen und Ratschläge zur Frage nach der Qualität des Lebens. Kiel: Raiffeisenverb. Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. 1984 – Aufklärung durch Religion. Der dritte Weg. München: Piper 1980 – Stammt Gott vom Menschen ab? Zürich: Benziger 1979, 1980 – Martin Luther in seiner Zeit für unsere Zeit. München: Süddt. Verlag 1983 – Westlich von Eden. 12 Reden an die Verehrer und die Verächter der christlichen Religion. München: Piper 1981; Frankfurt a. M.: Ullstein 1984 – Wie kann Gott das zulassen? Hiob, der Mensch im Leid. München: Piper 1985, 1988, 1991, 1996 – Martin Luther. Reformator wider Willen. München: Piper 1986; Leipzig: Evang. Verl.-Anst. 2000 – Jesus aus Nazareth. Ein Leben. München: Piper 1987, 1989; Berlin: Dt. Buch-Gemeinschaft, [1989; Stuttgart: Dt. Bücherbund, [1989]; portug. Übers. 1992; frz. Übers. Paris: Ed. du Seuil 1996 – Gotteswende. Christsein zwischen Atheismus und neuer Religiosität. München: Piper 1989 – Geistes Gegenwart. Die Wiederkehr des heiligen Geistes. München: Piper 1991 – Leben, als ob es Gott gibt. Statt eines Katechismus. München: Piper 1992, 1993, 1994, Gütersloh: Bertelsmann [1993]; portug. Übers. – Mutmaßungen über Gott. Die theologische Summe meines Lebens. München: Piper 1994 – Das Leben Gottes. Aus einer unendlichen Geschichte. München: Piper 1997, 1999 – Um Gottes Willen: ein theologischer Lebensbericht von Heinz Zahrnt. Hamburg: Kath. Akad. 2000 – Glauben unter leerem Himmel. Ein Lebensbuch. Ebd. 2000, 2002.

Herausgabe: Postille 53. Mit 57 Zeichn. von E. Behrendt. Hamburg: Verlag Sonntagsblatt 1953 – Abschied vom Christentum? 17 Antworten von Publizisten und Theologen auf eine zeitgemäße Herausforderung. Eine Festgabe für Hanns Lilje zum 65. Geburtstag am 20. August 1964. Hg. von A. Seeberg und H. Zahrnt. Hamburg: Furche 1964 – Gespräch über Gott. Die protestantische Theologie im 20. Jahrhundert. Ein Textbuch. München: Piper 1968 – Jesus und Freud. Ein Symposion von Psychoanalytikern und Theologen. Ebd. 1972, 1974 – Wahrheit am Krankenbett. Hilfe für den Patienten? Fünf Vorträge. Zusammenfassung von 3 Diskussionen. 1. Bad Oeynhausener Gespräche über Grenzfragen der Medizin. Bad Oeynhausen 1978 – Mein Gott, erfahren, bedacht, erzählt. Theologie von Nicht-Theologen. Hamburg: Luther. Verlagshaus 1979.

Unselbstständige Veröffentlichungen: Zahlreiche Beiträge in theologischen Publikationen. Nähere Angeben unter http://www.bautz.de/bbkl/z/zahrnt_h.shtml.

Tonträger: Hiob - der Mensch im Leid. Leipzig: Evang. Verl.-Anst. 2000 [gemeinsam mit S. Krückeberg].

Selbständige Veröffentlichungen über Zahrnt: A. Kaiser und T. O. H. Kaiser (Hg.): Gott und Mensch: theologische Gespräche mit Wolfgang Huber, Dorothee Sölle, Jürgen Gohde, Jacques Gaillot, Gerd Lüdemann, Norbert Greinacher, Rolf Koppe, Heinz Zahrnt. Stuttgart 2002.

Handschriften: DLA Marbach: Brief von E. Reinhold, 18.3.1967. Privatarchiv Dorothee Merseburger-Zahrnt, Soest.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Literatur-Kalender 1978-1998 – P.E.N.-Schriftstellerlex. BRD 1982 – Munzinger Archiv 1999 – Dt. Bibliothek.