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Hermann Tölle

Geboren am 4. Juli 1896 in Paderborn. Ehemann von Anne Tölle-Honekamp. Er war Zeitschriftenredakteur, Schriftsteller und Funkjournalist. Er lebte vermutlich seit Beginn der 20er Jahre als Schriftleiter einer Zeitung eine Zeitlang in Gelsenkirchen; er war später Leiter der Abteilung "Zeitgeschehen" des Fernsehsenders "Paul Nipkow", arbeitete für den Rundfunk, widmete sich der westfälischen Kulturgeschichte und schrieb Hör- und Fernsehspiele. (Knorr 1995) Zunächst jahrelang freier Journalist für deutsche Tageszeitungen, übernahm Tölle von 1928 bis 1933 die Leitung der Pressestelle des WDR in Köln. In dieser Zeit führte er den Rundfunkkommentar ein (Vortragsfolge Vom Tag). Er war Reporter, Sprecher, Autor und Spielleiter. 1928 vertrat er den WDR-Rundfunk bei den Olympischen Spielen in Amsterdam, 1930 bei der Eröffnung der Reparationskonferenz in Den Haag und bei vielen weiteren großen Anlässen. 1939 ging er als Abteilungsleiter zum Berliner Rundfunk. Von 1942 bis 1944 leitete er die Aktuelle Abteilung der damaligen Ostsender in Minsk. Nach dem Krieg übernahm er die Leitung der Abteilung Zeitgeschehen bei den ersten Fernsehversuchen in Berlin. Er arrangierte und inszenierte (gemeinsam mit seiner Frau Anne Tölle-Honekamp) zahlreiche Westfalensendungen. 1953 gründete er die Paderborner Monatszeitschrift Kump, die mit einer Auflage von mehreren Tausend Exemplaren über Paderborn berichtete. Er starb am 23. August 1967 in Paderborn.

Selbständige Veröffentlichungen: Schuster Sonntag erhält einen Einschreibebrief. Volksspiel. Berlin: Dt. Landbuchhdlg. [1934]. 44 S. (= Ländl. Laienspiele 5) [mit A. Tölle-Honekamp] – Die Stadt am Quellwunder. Paderborn 1953 (ULB Münster) – Die Stadt Paderborn. Paderborn: Verkehrsverein [1961]. 82 S. [Abb.] – Patharbrunnon. 200-jährige Stadt an 200 Quellen. Geschichten, Merkwürdigkeiten, Berichte. Ebd. [1963]. 70 S. (ULB Münster, Lipp. LB Detmold, StLB Dortmund) – Vor 40 Jahren. Französische Truppen in Gelsenkirchen. Paderborn 1963 [masch.] (StLB Dortmund) – Der faule Ferdinand und seine Fliegen. Geschichten aus dem alten Paderborn. Paderborn: Stadtverwaltung [1965]. 68 S. [Abb.] (ULB Münster, EAB Paderborn, StA Bielefeld, StLB Dortmund) – Liborimahl 65. Chronik der Libori-Gilde. Paderborn: Junfermann 1965. 4 Bl. (EAB Paderborn) – Das Paderborner Sechsundsechzig. 6. Aufl. 1966 [Bearb.] (ULB Münster, Bibl. WHB Münster).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Gelsenkirchen, Die Heimat, Sonderheft, 4, 1922, Nr. 6: Die Insel der Toten. Eine Federzeichnung aus Gelsenkirchen – Westf. Volksbl., Paderborn, vom 25.7.1950: Karl Wagenfeld – Die Glocke, Oelde, vom 20.12.1954: Karl Wagenfeld. Zum 15. Todestag des Dichters am 19. Dezember 1954.

Herausgabe: Der deutschen Jugend Frühlingsbuch. Für die reifere Jugend. Leipzig: Verlag Dt. Jugend 1921. 167 S. (ULB Münster) – Der Kump. Paderborner Monatsschau. Paderborn: Verkehrsverein 1953ff. [eigene Beitr.].

Hörspiele: Enten und SeeschlangenDas zweite Gesicht.

Unselbständige Veröffentlichungen über Tölle: E. Boskamp: Nachruf, in: Der Kump, Paderborner Monatsschr., 14, 1967, Nr. 10.

Erwähnungen in: Karst 1984 [s. Reg.].

Bildnisse: 1. Karikatur (Fotogr. WLA Hagen) – 2. Fotogr. (WLA Hagen).

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Weitere Handschriften in Westfalen:  1. StA Paderborn: Zeitungs- und Zeitschriftenart. von und über Tölle (3 Bde.) – 2. WHB Münster, Biogr. Archiv: Mat. – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: nicht bekannt.

Sammlungen: Bibl. der Hansestadt Lübeck: Slg. Tölle: Erinnerungen an Gustav Falke, 13 Bl. mit Schreiben von Hermann Tölle, 5.10.1949.

Nachschlagewerke: Kürschner: Nekrolog 1971 – Knorr 1995 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1311, Sp. 410.