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Heinrich Beisenherz

Geboren am 22. Februar 1881 in der Landgemeinde Kurl (heute Ortsteil von Dortmund). Bruder von Ludwig Beisenherz. 1907 Promotion zum Dr. phil. 1908 Staatsexamen als Lehrer. Danach unterrichtete er ein halbes Jahr in Paderborn, bevor er für ein Jahr im Auftrag des Kultusministeriums an einer Universität in den USA lehrte. Von 1919 bis 1944 Leitung des Grillo-Gymnasiums in Gelsenkirchen. Während des Dritten Reiches wurde er mit Schreibverbot belegt. Damals lebte er in Roxel bei Münster und später in Körbecke am Möhnesee. 1957/1958 Übersiedlung aus gesundheitlichen Gründen nach Häusern im Schwarzwald. Er starb am 26. Januar 1971 in Waldshut und wurde auf seinen Wunsch hin in Dortmund-Kurl beigesetzt.

Selbständige Veröffentlichungen: Vokalismus der Mundart des nordöstlichen Landkreises Dortmund. Borna, Leipzig: Noske 1907. X, 93S. [zugl. Diss. Münster 1907] (ULB Münster, StB Essen) – Eine Jugend und der Krieg. Berlin: Verlag Kameradschaft 1915. 48S. (=Unterm Eisernen Kreuz 1914-15. Kriegsschriften des Kaiser-Wilhelm-Dank 41) (Lipp. LB Detmold, StUB Köln) – Courl, ein deutscher Ort mit deutschem Namen in welscher Form. Eine geschichtlich-lautliche Untersuchung. Münster: Coppenrath 1915. 24S. (ULB Münster, StLB Dortmund, StB Essen) – Wilhelm Uhlmann-Bixterheide. [Dortmund 1922] 4 Bl. (StLB Dortmund) – Das ehemalige Kirchspiel Kurl und seine Randgebiete. Erzählung. Gelsenkirchen: Müller 1933. IV, 455S. (StLB Dortmund, ULB Münster, StA Bielefeld) – La France merveilleuse et legendaire. Contes des provinces de France. [Nebst] Wörterbuch. Münster: Aschendorff 1933. 40, 24S. (ULB Münster) [mit T. Lohmeyer] (=Aschendorffs Mod. Auslandsbücherei) – Fieroemt. Wessföelsche Duarrplüh. Erzählungen. Essen: Nationalverlag 1938. 186S. (UB Bonn, ULB Münster, ULB Düsseldorf, Bibl. WHB Münster) – Der Ahnherr. Ein Sang von Irrfahrt, Kampf und Treue. Gelsenkirchen [um 1950]. 225S. (StLB Dortmund) – frz. und engl. Lesehefte.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Hellweger Anzeiger, Unna – Zeitschrift des Vereins für rheinische und westfälische Volkskunde 13, 1916, S. 266f.: Ein frommer Brauch beim Austreiben des Viehes in der ehemaligen Grafschaft Mark  – SGV: Euch grüßt die Heimat 1940f.

Übersetzung: Ein grünes Ölbäumchen im Garten Gottes. Lebensbeschreibung eines früh vollendeten Tamulenknaben, verfaßt von seiner Mutter. Leipzig: Evangel.-Luth. Mission 1891. 17S. (=Palmenzweige vom ostind. Missionsfelde 9); 2. Aufl. ebd. 1894.

Unselbständige Veröffentlichung über Beisenherz: Wer war noch ... Dr. Heinrich Beisenherz?, in: Unser Heimatbote 32, 2002, S. 10-11.

Nachlaß, Handschriftliches: 1. WHB Münster, Biogr. Archiv: einzelne Schriftstücke, Briefe – 2. DLA Marbach: Brief an Cotta, 1913, Castrop.

Sammlungen: 1. WLA Hagen: Materialslg. – 2. WHB Münster, Biogr. Archiv: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 52, 1952 – Kosch, 3. Aufl., Ergänzungsbd. 1, 1994 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 94, Sp. 266 – Sowinski 1997– PbuB: www.ins-db.de.

Aktualisiert nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.