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Peter Bürger

Geboren am 2. September 1961 in Eslohe als Sohn des Handwerksmeisters und Mitbegründers des Emsloher Museums Bernhard Bürger. Realschulbesuch in Eslohe, Abitur am Gymnasium der Benediktiner Meschede. Studium in Bonn, Paderborn und Tübingen, Röm.-kath. Dipl.-Theologe, examinierter Krankenpfleger. Seit 1988 in Düsseldorf tätig, Anstellungen in Krankenhäusern und der psychosozialen Begleitung. Ab 2003 freiberuflicher Publizist (mit dem Forschungsschwerpunkt „massenkulturelle Kriegspropaganda“ ). Bürgers Engagement gilt neben den eigenen Forschungsgebieten den regionalen Mundarterzeugnissen. Er war an der Gründung des Christine-Koch-Mundartarchivs am Esloher Museum beteiligt, für das er noch immer arbeitet, sowie an der Werkausgabe Christine Koch. Bürger bearbeitet außerdem regionale Buchveröffentlichungen und verfasst Aufsätze und Beiträge zur Regionalliteratur.

Mitgliedschaften u.a. im Museumsverein Eslohe, Sauerländer Heimatbund, Internationale Kath. Friedensbewegung pax christi, Internationaler Versöhnungsbund, DFG/Vereinigte Kriegsdienstgegner.

Auszeichnung: Bertha-von-Suttner-Preis in der Kategorie „Film & Medien“ (2006).

Selbständige Veröffentlichungen: Da war unser Mund voll Lachen. Befreiung für die Kirche und für Christen, die das gleiche Geschlecht lieben. 1996 – Das Lied der Liebe kennt viele Melodien. Eine befreite Sicht der homosexuellen Liebe. 2001/Erw. Neuaufl. 2005 – Napalm am Morgen. Vietnam und der kritische Kriegsfilm aus Hollywood. 2004 – Hiroshima, der Krieg und die Christen. 2005 – Kino der Angst. Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood. 2005/Erw. Neuaufl. 2007 – Bildermaschine für den Krieg. Das Kino und die Militarisierung der Weltgesellschaft. 2007 – Die fromme Revolte. Katholiken brechen auf. 2009.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Sauerland 1987, H. 4, S. 149: Christine Koch-Ausgabe in Vorbereitung – ebd. 1989, H. 4, S. 140: Der Zufall und das Geschichtenerzählen – Esloher Museumsnachrichten 1992, S. 30-38: Heimatmuseum – Heimatsuche. Fragen entlang eines Romans von Siegfried Lenz – ebd. 1993, S. 21-26: „Heimatbewegtes“? Antisemitische Spuren aus dem Archiv – ebd. 1994, S. 13-17: „Klag Deyne Näot ’em Stäine ...“ Nichtverstehen und Sprachlosigkeit als Menschengeschick im Werk Christine Kochs – ebd., S. 35-39: Das Christine-Koch-Archiv am Esloher Museum, ein Arbeitsbericht – Sauerland 1994, H. 1, S. 4f.: „Heimat“ als kritischer Verstehenshorizont – Esloher Museumsnachrichten 1995, S. 25: Geh Heimat [Ged.] – ebd. 1997, S. 13-22: Geschichten aus dem Landenbecker Buch nach Franz Mönig [Übers. u. Illustr.] – Westfälisches Autorenlexikon III. Paderborn 1997, S. 84-94: Bibliographie zu „Josefa Berens“ – ebd., S. 371-382: Art. „Christine Koch“ –  Esloher Museumsnachrichten 1998, S. 3-7: Wer war Joseph Pape (1831-98)? – ebd., S. 3-13: Joseph Pape als Theologe. Aus einem Vortrag vor der Christine-Koch-Gesellschaft zum 100. Todestag am 16. Mai 1998 in Eslohe – ebd., S. 22f.: Schüler und Plattdeutsch. Eine Umfrage am Esloher Schulzentrum [zus. m. Walter Schulte] – ebd., S. 24f.: „’ne Kingerschaule mott lustig sin“. Christine Koch und die Schule – Sauerland 1998, H. 4, S. 143f.: Zum 100. Todesjahr von Joseph Pape (1831-1998). Der Dichter als Laientheologe – Esloher Museumsnachrichten 1999, S. 30-35: Joseph Pape als „Klassiker“ der westfälischen Mundartliteratur – ebd., S. 37-45: Nachträge zur Christine-Koch-Werkausgabe – Westfälische Dichterstraßen II. Oberes Sauerland. Hg. Walter Gödden. Münster 2000, S. 67-85: Joseph Pape. Ein literarischer Einzelgänger – Esloher Museumsnachrichten 2000, S. 27-31: „Passiert mir auch schon mal ...“ Eine Nachlese zum Buch vom Pampel – ebd. 2001, S. 28f.: „Treue zum Führer“ galt ihr als „Treue zur Ordnung der Welt“. Ein notwendiger Einspruch zur Josefa Berens-Debatte – ebd., S. 49f.: „Ich mag kein groß Leichenbrimborium“. Das Testament des Bürener Gerichtsreferendars Otto Pape (1875-1901) – Archivpflege in Westfalen und Lippe. April 2002, H. 56, S. 25f.: „Aanewenge“. Zum Aufbau eines sauerländischen Mundartarchivs auf dem Stertschultenhof in Eslohe-Cobbenrode – Esloher Museumsnachrichten 2002, S. 34-39: Mundartliteratur im kurkölnischen Sauerland. Ein bibliographischer Überblick – ebd., S. 42: Neue Mundarthandschriften von Christine Koch im Archiv des Esloher Museum – ebd. 2004, S. 11f.: Die „neuen Damenhüte“ des 19. Jahrhunderts und der Blasius-Segen. Ein heimatgeschichtlicher Exkurs zum aktuellen Kopftuchstrei – ebd., S. 17f.: „All wier ne Smiele vull“. Der Krieg in Esloher Mundarttexten – Marienverehrung im Sauerland. Hg. Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen. Holthausen 2004, S. 307-310: „Liebesflammen für kalte Menschenherzen“. Maria in den Dichtungen Christine Kochs – Esloher Forschungen IV. Kunst und Kultur im Esloher Raum. Hg. R. Franzen. Eslohe 2005, S. 151-326: Legende, Überlieferung, Dichtung und Heimatlob – ebd., S. 451-457, 472-482: Christine Koch; Joseph Pape [Lebensbilder] – Esloher Museumsnachrichten 2005, S. 28-36: Martin Luther und das Sauerländer Platt. Ein Streifzug durch die niederdeutsche Sprachgeschichte und unsere Sprachregion – ebd., S. 5: Mut zur nahen Geschichte im Zeitalter des globalen Dorfes – ebd., S. 46: „Un bey allem is wuat“. Orientierungssuche in einer regionalen Sprachform [Rez. der Diss. v. Willy Knoppe]– ebd. 2006, S. 10-14: „Wer eine Bachstelze totwirft, dem verreckt das Vieh im Stall“ – Sauerland 2007, H. 1, S. 43f.: Leuteleben und „plattdeutsches Leutegut“ im Sauerland. Über ein Projekt aus dem Mundartarchiv des Esloher Museums – ebd., H. 2, S. 90f.: M. Raffenberg [Rez.] – ebd., H. 4, S. 177: Johann Friedrich Leopold Woeste (1807-1878) – Rheinisch-westfälischen Zeitschrift für Volkskunde 53, 2008: Anne Wolf [Rez.] – Sauerland 2009, H. 4, S. 164-166: Die Kirche im Dorf lassen? Gedanken zum Traditionsabbruch im ländlichen Katholizismus – ebd. 2010, H. 2: Plattdeutsch geht ins Internet.

Herausgabe, Veröffentlichungen im Bereich Regionalliteratur: Christine Koch: Christrosen [Bearb. u. Illustr.]. Fredeburg 1987 – Das Buch vom PampelGeschichten aus Eslohe [als Autor u. Illustr.; zus. m. Rudolf Franzen]. Fredeburg 1989 – Christine Koch: Hochdeutsche Werke. Werke Bd. 3 [Bearb.]. Fredeburg 1991 – Josefa Berens-Totenohl: Alles ist Wandel. Autobiographie [Bearb.; zus. m. Heinrich Schnadt]. Fredeburg 1992 – Ergänzungsband der „Christine Koch  Werke“  [Bearb. & Autor der Biographie]. Liäwensbauk. Fredeburg 1993 – Christine Koch: Erzählungen und andere Prosa in sauerländischer Mundart. Werke Bd. 2 [Bearb. u. Illustr.]. Fredeburg 1994 – Christine Kochs Gedichte in sauerländischer Mundart. Hochdeutsche Übersetzungen. Arbeitsbuch zum 1. Bd. der Werkausgabe [Bearb.]. Eslohe 1994 – Joseph Pape als Theologe. Eslohe 1998 – Joseph Pape: Lesebuch [Bearb.]. Eslohe 1999 – Joseph Pape: Et läßte Hexengerichte. Erzählung in sauerländischer Mundart [Bearb.]. Eslohe 1999 – Aaanewenge. Leuteleben und plattdeutsches Leutegut im Sauerland. Eslohe 2006 – Strunzerdal. Die sauerländische Mundartliteratur des 19. Jahrhunderts. Eslohe 2007 – Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe 2010.

Homepage: www.sauerlandmundart.de; www.friedensbilder.de.

Nachschlagewerke: CKG-Dokumentation 2003 – PBuB: www.ins-db.de.

Alle Angaben nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.