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Karl Adolf Ludwig von Oeynhausen

Geboren am 4. Februar 1795 auf Gut Grevenburg bei Steinheim. Wurde nach dem frühen Tod der Eltern zunächst in Grevenburg, dann 1807 in Stuttgart und 1809 in Mannheim von einem Prälaten erzogen. 1811, nach absolviertem Gymnasium, Beginn einer bergwissenschaftlichen Laufbahn in Eisleben und 1813 an der Universität Göttingen. Nach der Teilnahme an den Freiheitskriegen Rückkehr nach Göttingen. Studium der Naturwissenschaft und Mathematik. Erste literarische Versuche. War danach bis 1820 in Eisleben, Bochum, Essen und Bonn als Bergbeamter tätig. Widmete sich hierauf in Bonn und Heidelberg ausschließlich philologischen Studien. 1825 Übernahme des inzwischen verwahrlosten Familiengutes in Grevenburg. Daneben seit 1830/31 provisorische Tätigkeit als Landrat in Brakel. Übergab 1865, nach Jahren der Einsiedelei in Grevenburg, den dortigen Besitz einem Verwandten. Lebte seit 1864 auf seinem Gute in Oldenburg. Verstarb am 20. Dezember 1871.

Begeisterte sich insbesondere für Dante. Ein Bekannter der Annette von Droste-Hülshoff und häufiger in deren Briefen erwähnt.

Selbständige Veröffentlichungen: Geognostische Charte der Rheinlaender zwischen Basel und Mainz. Berlin: Schropp 1825 (USB Köln) – Karl Adolf Ludwig von Oeynhausen. Gedichte aus seinem Nachlaß. Ein Angedenken für seine Freunde. Paderborn: Schöningh 1872. XI, 223 S. (Lipp. LB Detmold, StA Bielefeld, ULB Münster) – Ueber Schienenwege in England. Bemerkungen, gesammelt auf einer Reise in den Jahren 1826 und 1827. Berlin: G. Reimer 1829 (ULB Münster, USB Köln) – Railways in England 1826 and 1827: Concerning railways in England. Observations collected during a journey in the years 1826 and 1827. Cambridge: Heffer 1971. 83 S. 

Unselbständige Veröffentlichungen in: Hartmann: Schatzkästlein 1885: Blumengabe; An den Mond; Kuß; Elegien.

Übersetzung und Herausgabe: Dante Alighieri: Das neue Leben. Die Vita Nova. o.O. 1824 (StUB Köln).

Zeitgenössische Zeugnisse: Erwähnt in den Briefen Annette von Droste-Hülshoffs, Christoph Bernhard Schlüters und Levin Schückings sowie in Levin Schückings Lebenserinnerungen. 2 Bde. Breslau 1886.

Unselbständige Literatur über Oeynhausen: Hartmann: Schatzkästlein 1885 [Kurzbiogr.] – J. von Oeynhausen: Geschichte des Geschlechts von Oeynhausen. 4 Bde. Paderborn 1870-1889 (UB Bonn, Lipp. LB Detmold, UB Bonn, ULB Düsseldorf, StLB Dortmund) – Hinweise in der Literatur über Christoph Bernhard Schlüter.

Nachschlagewerke: Brümmer, 1884 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 11, 1988 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 914, Sp. 264.