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Wilhelm Oeke

Wilhelm Oeke wurde am 5. April 1864 als Sohn eines Lehrers in Neuenheerse geboren. In den Siebziger Jahren besuchte er die Rektoratsschule in Paderborn. Nach seiner Ausbildung am Lehrerseminar in Büren begann er seine Lehrtätigkeit in Mastholte. Seine zweite Lehrerstelle war in Kühlsen, wo er seine Frau Therese, geb. Risse kennenlernte und eine Familie gründete. 1902/1903 ging er nach Berlin, um eine Lehrerzusatzausbildung zu absolvieren. In dieser Zeit lernte er Peter Hille kennen, in dessen Kabarett „Zum Peter Hille“ er eigene Gedichte vorstellte. Sein Berliner Tagebuch ist eine wichtige Quelle zur Hille-Biografie. 1908 Wechsel an das Lehrerseminar in Rüthen, wo er später als Seminaroberlehrer tätig war. Als das Lehrerseminar 1926 aufgelöst wurde, ging er mit 62 Jahren in den Vorruhestand. 1927 Umzug nach Neuenheerse. Persönliche Bekanntschaft mit Friedrich Wilhelm Weber. Er starb am 2. März 1948 in Neuenheerse.

Pseudonym: Poeta Saxo.

Selbständige Veröffentlichungen: Biblische Sonette. 1896 – Das güldene Krönlein. Ein Büchlein zum Lobe der Bienen. 1897.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Driburger Ztg., Nr. 26 vom 2.4.1927: Die Örtlichkeiten in der "Judenbuche" der Annette von Droste-Hülshoff – Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde und ihrer Vorläufer 1904: Der Schatz bei der Linde; Volksrätsel; Die verzauberten Hasen; Wie ein Irrlicht aussieht; Wie der arme Mann zu Gelde kam; Jg. 1905: Die Geschichte vom Klugen und Dummen; Auf der Reise; Faulenzerreim; Ein Kuhhirtenreim aus Kühlsen; Jg. 1906: Schäferreim; Der verlorene Sohn; Besprechungen (Segen); Jg. 1907: Von Wehrwölfen und Irrlüchten; Jg. 1908: Geistersagen und Bauernweisheit; Jg. 1909: Dorfmärchen und anderes aus dem Volke; Jg. 1911: Hümminghausen; Jg. 1912: Das tollwütige Frölen in Heerse. Eine Sage aus Neuenheerse; Jg. 1914: Dorfleben vor sechzig Jahren. Aus dem Paderbornischen (Serie); Musik in der Karwoche; Jg 1915: Die Tumba – Westf. Volksbl., Paderborn, Beil. Heimatborn 8, Juli 1928, Nr. 7: Drei unveröffentlichte Briefe der Annette von Droste-Hülshoff [dass. in: Auf Roter Erde, Münster, 12, Nr. 2 vom 8.12.1936] – Höxtersche Ztg., Nr. 121 vom 27.10.1934, Beil.: Über eine Örtlichkeit der "Judenbuche" von Annette von Drostepostum: Die Warte, Paderborn, 13, Mai 1952, H. 5: Die Örtlichkeiten in der "Judenbuche" der Annette von Droste-Hülshoff. Zugleich eine Flurnamensammlung aus dem Kreise Höxter. Aus dem Nachlaß Wilhelm Oekes.

Unselbständige Veröffentlichungen über Oeke: Franz Glunz: „Weiß ich nun, was ich ersehnt; alles hat so kommen müssen.“ In memoriam Wilhelm Oeke. Zum 20. Jahrestag seines Todes, in: Heimatborn. Monatsschrift für Heimatkunde Nr. 119, Febr. 1968 – Ders.: Seminaroberlehrer Oeke zum Gedenken, in Die Warte. 19. Jg., H. 9, Sept. 1958, S. 129f.

Handschriftliches: StLB Dortmund: Erinnerungen an Peter Hille [Ged.], 23.2.1915, Rüthen.

Nachschlagewerke: Kosch, 3. Aufl., Bd. 11, 1988.