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Josef Kamp

Geboren am 20. Juni 1901 in Rheine-Mesum als Sohn eines Kolonialwarenhändlers und Gastwirts. Nach der Volksschule Buchbinderlehre. Meisterprüfung. Von 1930 bis 1933 in Münster Redakteur der Zeitschrift Der Westfale. Danach freier Schriftsteller und Buchbinder. Seit 1936 Standesbeamter der Gemeinde Mesum. 1942 Soldat. 1945 wurde er von den Engländern zum Gemeindevorsteher ernannt. Aufbau einer Buchbinderei, die er bis 1948 betrieb. Danach leitete er bis 1966 die Mesumer Außenstelle der Amtsverwaltung Rheine. Daneben war er von 1933 bis 1972 Stellvertretender Vorsitzender der Spar- und Darlehnskasse Mesum. 18 Jahre als Dirigent Leiter des Mesumer Männergesangvereins. Gründer des Mesumer Kirchenchors und Heimatvereins, dem er 21 Jahre lang vorstand. Er starb am 11. Januar 1975. Nach ihm Benennung der Mesumer Altenbegegnungsstätte in Josef-Kamp-Haus.

Selbständige Veröffentlichungen: Das einsame Dorf. Gedichte. Dortmund: Ruhfus 1927 – Der Weiberfeind. Lustspiel in 3 Aufzügen. Mühlhausen: G. Danner 1936; Köln: Danner [1951] – Dich hab ich mir erkämpft. Leipzig: Wehnert & Co 1939 – Sommer unter Wilden. Jugendbuch. Budweis: Verlags-Anstalt Moldavia 1944 – Aus dem Leben eines Nußknackers. Reutlingen: Bardtenschlager 1948 [Illustr.]; 2. Aufl. u.d.T. Nußknackers Abenteuer. Ebd. 1957 – Sankt Nikolaus zwischen Staub und Sternen. Ein Märchenspiel für Weihnachtsferien als Vorspiel zur Nikolausbescherung. Rotenburg: Dt. Laienspiel-Verlag 1950 – Der schwerhörige Onkel. Komödie in 2 Akten. Köln: Bergwald [1952] – Ansprachen und Prologe in Poesie und Prosa für viele Gelegenheiten in Vereinen, Betriebsgemeinschaften und geselligen Kreisen. Ebd. [1953] – Emil richtet ein Fähnlein auf. Eine Erzählung für Jungen. München: Pfeiffer [1955; Illustr.] – Georg kämpft sich durch. Eine Jungengeschichte. Ebd. 1956 [Illustr.].

Ungedruckte Theaterstücke: Töff-Töff. Lustspiel – Die Stadtväter von Dinkelsbühl. Lustspiel – Die Verjüngungskur. Studentenstreich.

Unselbständige Veröffentlichungen: ca. 200 Erz., Ged., Anekdoten, Kurzgesch., Lieder, u.a. in: Der Westfale, Münster, 1930-1933 [Red.] – Rheine gestern, heute, morgen 1980, Nr. 4: Ausgewählte Erzählungen. Hg. von F. Greiwe [mit biogr. Abriß].

Unselbständige Veröffentlichungen über Kamp: Rundschreiben des WHB 1, 1997.

Sammlung: Material im „Biogr. Archiv“ des WHB.

Nachlaß: Privatbesitz Ulrich Kamp, Rheine.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1952 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 8, 1981 – Klotz, Bd. 2, 1992 – Westf. Literaturführer 1992 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 677, Sp. 403 – Dt. Bibliothek.