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Horst Hensel

Geboren am 2. Mai 1947 in Westick bei Kamen. Volksschule. Ausbildung zum Fernmeldehandwerker bei der Post in Dortmund. Gesellenprüfung und Tätigkeit als Arbeiter. Abendschule. Fachschulreife. Abendstudium der politischen Wissenschaften in München. Lehrerstudium in Dortmund. Gesamtschullehrer in Kamen (Deutsch, Geschichte, Wirtschaft, Technik, Kunst, Legasthenie-Unterricht). Zwischenzeitlich drei Jahre Hochschulassistent in Bielefeld. Promotion zum Dr. päd. Gastdozent der Autorenhochschule in Leipzig und sowie der Tongji-Universität in Shanghai.

Auszeichnungen: Lyrikpreis Der arme Poet (1978) – Arbeitsstipendium des Landes NRW (1986) – Literaturpreis Ruhrgebiet, Förderpreis für Hörspiele (1988).

Selbständige Veröffentlichungen: Mit Stacheldraht gefesselt ... Neuss: Planbeck 1974 [Unterrichtseinheit] – Unterrichtseinheit Arbeiterliteratur. Offenbach: Verlag 2000 1974– in den scherben deiner augen. Lyrik-Zeitung. Fischerhude: Verlag Atelier im Bauernhaus 1979 – Werkkreis oder die Organisierung politischer Literaturarbeit. Die Entstehung des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt als Modell kultureller Emanzipation von Arbeitern. Köln: Pahl-Rugenstein 1980 – Neun mal Schulwetter. Bürokratische Verhinderung in der Gesamtschule. Bensheim: päd.-extra-Buchverlag 1981 – Aufstiegsversagen. Roman. Dortmund: Weltkreis 1984 – Die Sehnsucht der Rosa Luxemburg. Roman. Köln: Pahl-Rugenstein 1987, 1988 – Der Name Mathilde. Hörspiel. Berlin: Verlag Neue Welt 1989 – Geschichten vom starken Balthasar. Geschichten aus der Hörfunkreihe Spieluhr. WDR. Köln: Pick 1989 – Hyänengelächter. Lesestücke auf einen deutschen Herbst. Reportagen, Gedichte, Erzählungen, Essays, Tagebuch. Ebd. 1990 – Neue Geschichten vom starken Balthasar. Kinderbuch. WDR. Ebd. 1990 – Garten Eden. Biblische Geschichten und andere Texte. Reportagen, Gedichte, Erzählungen, Essays. Ebd. 1991 – Die neuen Kinder und die Erosion der alten Schule. Ein Essay zur inneren Schulreform. Bönen: Kettler 1993; 7., überarb. Aufl. Lichtenau und München: AOL und Lexika-Verlag 1995 – Westfälischer Herbst. Mit einem Autorengespräch von W. Gödden. Emsdetten: Lechte 1993 – Natal. Ein Stück über Euthanasie und Gnadentod. Ein Theaterprojekt im Rahmen des Kulturprogrammes Lebensräume des Evangelischen Kirchenkreises Unna zum 24. Deutschen Evangelischen Kirchentag 1991. Kamen: Selbstverlag 1993 [mit H. Peuckmann] (UA Kamen 3.3.1991) – Die Bandel-Barrikade. Westphälisches Heimatstück. Berlin: Bauer 1994 [mit H. Peuckmann] – Die autonome öffentliche Schule. Das Modell des neuen Schulsystems. Lichtenau, München: AOL und Lexika-Verlag 1995; 7. Auflage 2001 – Majoks Spiel. Jugendroman. München: Middelhauve 1997 – Elli Randelli und Tina Lu oder Was mit Bildern bei Vollmond geschieht. Kinderbuch. Ebd. 1998 – Esthers zweite Reise nach Schanghai. Roman. Ebd. 1999 – Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe. Eine Streitschrift. Bönen: Kettler 1999; 3. Aufl. 2000 – Stauffenbergs Asche. Roman. München: Middelhauve 2001 – Erziehungsnotstand. Eine Streitschrift für Erziehungspolitik. Asendorf: MUT-Verl. 2003 – Sturzacker. Roman einer Jugend. Oberhausen: Asso-Verlag 2005 – Erziehen lernen!. Streitschrift wider die Konsenspädagogik. Seelze-Velber: Kallmeyer 2005 – Tango, Trug und Teufel. Oberhausen: Asso-Verlag 2006 – In guter Gesellschaft. Über zivilgesellschaftliches Verhalten in der Demokratie. Bochum: Brockmeyer 2008.

Unselbständige Veröffentlichungen in: [mehrere hundert Beitr. über Literatur, Kunst und Pädagogik in unterschiedlichsten Publikationsorganen, u.a.:] Westfalenspiegel 1982, H. 2: Das Versagen der Barbara Ossowski; 1993, H. 2: Eiche und Sentiment [Ged.] – Jb. Westfalen 91: Weerth! Junge!; Jg. 94: Im Jahre 9; Jg. 97: Zwei Tage in der Varusschlacht. Fällt im sandigen Boden von Kalkrieser die Entscheidung? – Georg Weerth. Ansprache, gehalten am Grab Georg Weerths in Havanna am 30. Juli 1978, in: Grabbe-Jb. 17/18, 1999, S. 268-276 – Rosa Luxemburgs Auftritte im Ruhrgebiet und ihre Teilnahme an der Wahlrechtsdemonstration der SPD am 10. April 1910 in Kamen, in: Kultur als Fenster zu einem besseren Leben und Arbeiten. Hg. von der Fritz-Hüser-Gesellschaft unter der Leitung von V. Zaib. Bielefeld 2003 (Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen 9), S. 65-76.

Herausgabe: Für eine andere Deutschstunde. Oberhausen: Asso 1972 [Mithg.] – République en miniature. Eine Schrift für Alfred Gleisner. Köln, Berlin: Grote 1974 – Hildburg Aufrecht: Lese- und Rechtschreibschwächen. Pädagogisch-therapeutisches Unterrichtskonzept zur Förderung extrem rechtschreibschwacher Schüler. Eine Unterrichtseinheit. Bensheim: päd.-extra-buchverlag 1985 – Heimat ist dort, wo du dein Geld verdienst. Geschichten aus der Geschichte des Ruhrgebiets. Dortmund: Weltkreis 1986 [mit H. Peuckmann] – Mitherausgabe der Fachzeitschr. päd. extra. Magazin für Erziehung, Wissenschaft und Politik (Bensheim, Frankfurt/M. 1980-1987) – demokratische erziehung (Köln 1980-1987) – päd. extra und demokratische erziehung (Köln, Wiesbaden, 1988-1990) – päd. extra (Frankfurt/M., 1991-1995).

Hörspiele: Tod und Aufstieg des Bergarbeiterführers Fritz Husemann (WDR 1987) – Der Name Mathilde (ebd. 1989) – Im Versteck (ebd. 1989) – Bei Anpfiff Mord (ebd. 1991) [mit H. Peuckmann] – Freitags im Schrebergarten. (ebd. 1993) [mit dems.] – Brotzkis Akte (ebd. 1997) [mit dems.].

Fernsehen: Filmberichte: Papierschiffe gegen den Strom. Der Schriftsteller Josef Reding (WDR 1989) [mit H. Peuckmann] – Werner Habig, Bildhauer (ebd. 1990) [mit H. Peuckmann].

Opernlibretti: Mädchenorchester. 1991 – Annette und George. 1997 (UA Münster 1997) [mit H. Peuckmann].

Unselbständige Veröffentlichungen über Hensel: Zahlr. Porträts, Interviews und Gespräche im Hörfunk, im Fernsehen, in Ztg., Zeitschr. und Büchern, u.a.: Westfalenspiegel 1986, H. 4: Horst Hensel. Bergmannssohn und Schriftsteller; Jg. 1989, Okt.: Lebhafte Literaturszene. Der Westfalenspiegel im Gespräch mit Horst Hensel und Heinrich Peuckmann – T. Mandokoro: Horst Hensel und „Die Sehnsucht der Rosa Luxemburg“. Ein Versuch über „lit. Kubismus“, in: die horen, 152, 1988, S. 201-203 – R. Liffers: Glaub’ an nichts mehr als an Widersprüche. Der Schriftsteller Horst Hensel, in: DoNo, 6, 1991, S. 8.

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in Westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: nicht bekannt

Sammlungen: StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke: Sie schreiben zwischen Paderborn und Münster 1977 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1978-1998 – Lipp. Bibliogr. 1987ff. – Literatur-Atlas NRW 1992 – Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Kosch, Erg. Bd. 4, 1997 – Who’s Who NRW? 1997 – Wer ist Wer, 38. Ausg., 1999/2000.

Homepage: www.horst.hensel.albert-schweitzer-gs.de