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Julie von Nordenflycht

Geboren am 14. April 1786 in Minden als Tochter eines preußischen Kriegs- und Domänenrats und Baudirektors. War eine Großnichte der in der schwedischen Literaturgeschichte bekannten Hedwig Charlotte von Nordenflycht. Sie gehörte zu den 13 Schriftstellern, die die Poesien Byrons ins Deutsche übersetzten. Lebte in Corvey und als Hofdame in Athen. Verstarb 1842 in Minden.

Pseudonym: Julie; Julie von N.

Selbständige Veröffentlichungen: Briefe einer Hofdame in Athen an ihre Freundin in Deutschland. Leipzig 1845.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Mindener Sonntagsbl. 1818: Sommers Abschied, von Julie; Charaden; Jg. 1819: Zur Titelvignette; Prolog; Die Trauerweide, Sonett von Julie; mehrere Charaden; Jg. 1823: Rückblick ins Leben, von Julie von N.; Jg. 1824: Bestimmung des Weibes; Die Mutter [weitere Aufs. seit 1818] – Raßmann: Rhein.-Westf. Musenalmanach 1821: Beruhigung; Das Gebet der Mutter; Jg. 1822: Lenzerwachen; Ergebung – Raßmann: Musenalmanach aus Rheinland und Westfalen 1823: Beim Wechsel des Jahres.

Übersetzungen: Beteilung an der 1828 abgeschlossenen, 33bändigen Byron-Ausgabe (vgl. Ochsenbein 1905, s.u., S. 33f.).

Literarische Zeugnisse: Sebastian Roderich Schneider: An Fräulein von Nordenflycht [Ged.], in: Raßmann: Rhein.-Westf. Musenalmanach 1822.

Erwähnungen in: W. Ochsenbein: Die Aufnahme Lord Byrons in Deutschland und sein Einfluß auf den jungen Heine. Bern 1905, S. 33f. – Knebel 1908a, S. 45, 60 – H. Nordsiek: Nicolaus Meyer (1775-1855) und das kulturelle Leben in Minden. Sonderdr. aus: Zwischen Dom und Rathaus. Beitr. zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt Minden. Hg. von H. Nordsiek. Minden 1977 [dort S. 252-268], S. 252 und Anm. 58.

Nachschlagewerke: Raßmann 1823 – Schindel, Bd. 2, 1825 – Pataky 1898, Bd. 2 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 904, Sp. 239.