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Sophie Friederike Martini

Geboren als Sophie Friederike Fersen am 3. Dezember 1743 in Minden, wo sie zeitlebens wohnte. Minden hat eine schätzbare Dichterin, die verwitwete Fr. Prorectorin Martini, die auch im Aussenlande geachtet wird. Ihre Gelegenheitsgedichte zeichnen sich aus durch naive überraschende Wendungen, ihre Oden durch einen männlichen, kühnen Flug und ihre Erzählungen durch treffenden Witz. In den früheren Jahren sang sie oft, jetzt läßt sie sich selten hören. Nach ihren eigenem Geständniß haben die Thaten Friedrichs des Großen zuerst ihre Laute gestimmt (Johann Moritz Schwager über sie in Peter Florens Weddigens Neuem fortgesetzten Westphälischen Magazin).

Selbständige Veröffentlichungen: Gedichte. Von der Pastorin Martini. Minden 1794; 2. Aufl. Hannover 1795.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Weddigen: Westph. National-Kalender 1801 – Halem: Irene 3, 1802 – postum: Voß 1847.

Nachschlagewerke: Raßmann 1814 – Schütze 1862 – Pataky, Bd. 2, 1898 – Goedeke, 2. Aufl., Bd. 7, 1906 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 809, Sp. 174.