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Walther Victor

Geboren am 21. April 1895 in Oeynhausen als Sohn eines Fabrikarbeiters. 1910 Abitur in Posen. Er schloß sich der Wandervogelbewegung an, in deren Organen er seine ersten Beiträge veröffentlichte. 1913/1914 Studium der Germanistik in Freiburg/Br. Von 1914 bis 1918 Soldat im Ersten Weltkrieg. Anschließend Fortsetzung seines Studiums in Halle. Engagement in der Studentenbewegung. 1919 Mitgliedschaft in der SPD. Von 1919 bis 1923 war er Redakteur beim Hamburger Echo. Aus dieser Stellung schied er nach Kontroversen mit der SPD-Führung aus. Arbeit für Jugendorganisationen und Jungsozialisten in Hamburg. Von 1923 bis 1931 war er Redakteur des sozialdemokratischen Sächsischen Volksblatts in Zwickau, wo er außerdem von 1926 bis 1931 dem Stadtrat angehörte und für Kultur zuständig war. Von 1919 bis 1933 war er regelmäßiger Mitarbeiter der Weltbühne und anderer Berliner publizistischer Organe. 1932/1933 Hauptherausgeber des 8-Uhr-Abendblatts. Nach 1933 kämpfte er illegal gegen die Faschisten, zunächst in Berlin und anschließend 1934/1935 auf der Insel Reichenau, wo er unter dem Namen Werner H. Voigt lebte. 1935 Verhaftung. Flucht in die Schweiz. Hier redigierte er die Zeitschrift Die Naturfreunde und lieferte Beiträge für andere Zeitungen, u.a. für die Thurgauer Arbeiterzeitung, die Luzerner Neuesten Nachrichten, die Volksstimme, den Tagesanzeiger in St. Gallen, die Basler-National-Zeitung, die Berner Zeitung Der Aufstieg, für Radio Beromünster, die Exilzeitung Das Wort und die Volks-Illustrierte. Im August 1938 wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten ausgewiesen. Emigration nach Luxemburg, 1939 nach Frankreich, 1940 in die UStA. Dort arbeitete er zunächst von 1940 bis 1942 als Kellner und Packer. 1942/1943 war er Verlagsmanager in New York. Von 1943 bis 1946 war er Mitglied des Council for a democratic Germany und Mitherausgeber des Bulletin of the Council for a democratic Germany. 1947 (1948?) Rückkehr nach Deutschland in die sowjetisch besetzte Zone, zunächst nach Dresden als Ministerialrat bei der Sächsischen Landesregierung. Leitung einer Presseagentur. Ab 1948 freier Schriftsteller in Berlin. 1949/1950 Neugründer und Leiter der Büchergilde Gutenberg. 1961 Umzug nach Weimar. 1965 Ernennung zum Professor. 1966 Ehrendoktor der Universität Greifswald. Er starb am 19. August 1971 in Bad Berka in Thürigen.

Gründungs- und Vorstandsmitglied des Schriftstellerverbandes der DDR; 1957 Heinrich-Heine Preis; 1961 Nationalpreis und Erich-Weinert-Preis. Er war der Herausgeber des Nachlasses von Felix Fechenbach.

V. war Herausgeber der "Lesebücher für unsere Zeit" (Bd. 1 Goethe, Weimar 1949), die er schon im amerikan. Exil als Volksbuch neuen Typs konzipiert hatte. Mit einer Auflage von mehr als drei Millionen hatten diese Bände wichtigen Anteil an der Erberezeption in der DDR, die V. auch mit zahlreichen biographischen Arbeiten, Reden und Aufsätzen förderte [...]. (Killy-Literaturlexikon)

Pseudonyme: C. Redo, Werner H. Voigt.

Werkausgabe: Ausgewählte Schriften. Weimar: Volksverlag Weimar 1960-1962 [Bd. 1: Verachtet mir die Meister nicht. Reden und Schriften zu den Klassikern der deutschen Literatur und des Marxismus. 1960. 635 S. (ULB Münster, ULB Düsseldorf); 2. Aufl. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1965 (StLB Dortmund); Bd. 2: Ich kam aus lauter Liebe in die Welt. Lebensgeschichte und Gedichte. 1961. 494 S. (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); 2. Aufl. s.o. 1965 (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); Bd. 3: ...es kommt aber darauf an, sie zu verändern. Publizistik, Polemik, Porträts. 1962. 630 S. (StLB Dortmund, ULB Münster)].

Selbständige Veröffentlichungen: Neuer Frühling. Gedichte. Hamburg: Auer 1921. 63 S. – Sonnenwende. Licht. Ein Sonnenwendspiel von Hermann Claudius. Mit einem Prolog und Spielanm. von W.V. Hamburg: Arbeiterjugendbund Groß-Hamburg 1921. 16 S. – Abseits vom Tempo. Skizzen. Zwickau: Seifert 1925. 72 S. [mit Holzschn.] – Atemzüge der Besinnung. Berlin: Büchergilde Gutenberg 1928. 108 S.; auch u.d.T.: Feuilletons. Mit einem Nachw. von K. Walther. Halle/Saale: Mitteldt. Verlag 1970. 106 S.; 2. Aufl. ebd. 1974 – Einer von Vielen. Berlin: Dietz 1930. 85 S. (UB Bonn); ungar. Übers. 1932 – Geliebtes Manuskript. Gedichte. Berlin: Laub 1930. 16 S. – Mathilde. Ein Leben um Heinrich Heine. Leipzig, Wien: Tal 1931. 167 S. [Abb.] (UB Bonn, ULB Düsseldorf); 2. Aufl. Hamburg: Springer 1948. 164 S. (ULB Münster, ULB Düsseldorf) – General und die Frauen. Vom Erlebnis zur Theorie. Berlin: Büchergilde Gutenberg 1932. 155 S. (StLB Dortmund); Neuaufl. mit dem Untertitel: Ein Friedrich-Engels-Buch. Zürich: Scheuch 1937. 169 S. (Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn); Neuaufl. Hamburg: Hammerich und Lesser 1947. 150 S. (Lipp. LB Detmold); Repr. der Ausg. 1932. Leipzig: Zentralantiquariat der DDR 1982 – Der Herr der Päpste und Adolf Hitler. Eine Darstellung und ein Bekenntnis. St. Gallen: Kultur-Verlag 1936. 26 S. [Pseud. C. Redo] – Die letzten sechs Nächte des Heinrich Heine. Ein Gedenken in seinen Gedanken. Ebd. 1936. 31 S. (UB Dortmund); Neuaufl. Hamburg: Oettinger 1947. 64 S. (StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold); frz. Übers. 1936 – Marchesa Spinola. Ein romantisches Gemälde von Anton van Dyck. Locarno: Verbano-Verlag 1936. 240 S. (UB Bonn); Neudr. Schwerin: Petermänken-Verlag 1948. 167 S. – Puzzi. Geschichte eines Wunderknaben. Locarno: Verbano-Verlag 1936. 93 S. – Zwei Deutsche. Goethe und Hitler. Arbon: Eichen-Verlag 1936. 30 S. [Pseud. C. Redo] – Das Locarno des Grafen Pipps. Ein heiterer Roman. Locarno: Vito Carminati 1937. 172 S. [Pseud. Werner Voigt] – Zwischen Himmel und Hölle. Jack London, der Roman eines Lebens. Zürich: Scheuch [1937]. 162 S. [in einem Bd. mit M. Gleit: Das Rätsel Rasputin] (UB Bonn) – Auf Bebels Grab. Eine Skizze zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Aarau: Druckereigenossenschaft 1938. 30 S. [Abb.]; Neuaufl. u.d.T.: Ein Kranz auf Bebels Grab. Skizze zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Weimar: Thüringer Volksverlag 1948. 71 S. (StLB Dortmund) – Festschrift zur 50-Jahrfeier des Schweizerischen Arbeiter-Sängerverbandes. o.O. [um 1938]. 61 S. [Abb.] – Albert Einstein. Versuch einer Würdigung aus Anlaß seines 60. Geburtstages am 14. März 1939. Luxemburg: Esch 1939. 38 S. – Kehre wieder über die Berge. Eine Autobiographie. New York: Willard 1945. 351 S.; Neuaufl. hg. von H. Greiner-Mai unter Mitarb. von M. Victor. Berlin: Aufbau-Verlag 1982. 462 S. [Abb.] – Handbill on free Press. The New York Times exposed: free press? Where? In America? In Russia? Girard, Kansas: Haldeman-Julius 1946. 32 S. – Es ward Frühling 1848. Bilder aus einem großen Jahr. Berlin: Aufbau-Verlag 1948. 187 S. [Abb.] (ULB Münster, Lipp. LB Detmold, ULB Düsseldorf); rumän. Übers. 1958; span. Übers. 1948 – Zwei klassische Damen. Interviews mit Xanthippe und Messalina. Berlin: Der Neue Geist 1948. 62 S. (ULB Düsseldorf) – Von gestern für morgen. Legenden und Balladen. Weimar: Thüringer Volksverlag 1948. 57 S. – Köpfe und Herzen. Begegnungen mit Zeit und Zeitgenossen. Ebd. 1949. 263 S.; 2., verb. Aufl. ebd. 1950. 264 S. – Standbild der Freiheit. Ein Gedenkblatt für Emma Lazarus zu ihrem 100. Geburtstag am 22. Juli 1949. Ebd. 1949. 46 S. [Abb.] (Bibl. Germania Judaica Köln) – Über die Presse. 6 Kapitel für Zeitungsleser. Ebd. 1949. 84 S. (= Werden und Wirken. Probleme der Gegenwart) (Bibl. Studienzentrum Karl-Marx-Haus Trier) – 200 Jahre Goethe. 1749-1949. Goethe als Spiegel seiner Zeit und Künder der Zukunft. Bukarest: Staatsverlag 1949. 68 S. – Ein Paket aus Amerika. Weimar: Thüringer Volksverlag 1950. 149 S. – Einige Bemerkungen über meine Lesebücher. Erfurt: Thüringer Volksverlag 1951. 4 Bl. – Marx und Heine. Tatsache und Spekulation in der Darstellung ihrer Beziehungen. Berlin: Henschel und Sohn 1951. 159 S. (UB Bonn, Lipp. LB Detmold, StUB Köln); 4. Aufl. ebd. 1970 (StB Duisburg) – Dir allein verleih ich die Stimme... Notizen um Goethe. Schwerin: Petermänken-Verlag 1952. 111 S. (UB Bochum) – Karl Marx. Berlin: Kinderbuchverlag 1953. 82 S. [Zeichn., Bilddok.]; 4., verb. Aufl. u.d.T.: Der Mann, der die Welt veränderte. Karl Marx, sein Leben und sein Werk. Ebd. 1959. 103 S. (= Welt in der Tasche 17) (StB Trier, Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); 7. Aufl. ebd. 1973; Übers ins Russ., Bulgar., Chines., Slowak., Tschech. und Ungar. – Dasein und Wirken. Goethe 1809. Weimar: Volksverlag Weimar 1955. 269 S. [Taf.] (UB Bonn, Lipp. LB Detmold) – Goethe in Berlin. Berlin: Das Neue Berlin 1955. 101 S. (= Berlin. Miniaturen 22) (Lipp. LB Detmold); Neuaufl.. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1970. 85 S. (StLB Dortmund, ULB Düsseldorf)]; 4. Aufl. ebd. 1978. 89 S. [Abb., Faks.] – Von der Dankbarkeit. Pößneck: Karl-Marx-Werk 1955. 31 S. – Von den Träumen der Jugend. Eine Ansprache an junge Menschen 1957. Leipzig: Inst. für Buchgestaltung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst 1957. 14 S. (ULB Düsseldorf) – Die Geburt des Manifestes. Szenen aus dem Jahre 1848 für die Verwendung im Funk und Fernsehen sowie für das Laienspiel. Leipzig: Hofmeister [1958]. 10 Bl. [masch.] (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho) – Nun, da ich dich in Händen halte... [Neujahrsg.] 1959. [Berlin:] Pirckheimer Gesellsch. 1959. 3 Bl. – Schiller. Eine Einführung in sein Werk unter besonderer Berücksichtigung seiner Jugendzeit. Berlin: Verlag Neues Leben 1959. 305 S. [Abb.]; 2. Aufl. ebd. 1961 – Carl Friedrich Zelter und seine Freundschaft mit Goethe. Festansprache zum 200. Geburtstag Carl Friedrich Zelters, gehalten in Berlin und Weimar. Berlin: Das Neue Berlin 1960. 67 S. [Abb.] (ULB Düsseldorf); 3. Aufl. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1976. 72 S. (ULB Münster, StUB Köln) – Es bleibt mir nur die Nacht... Aus meinem Tagebuch 1955-1959. Weimar: Kneipert 1960. 32 S. – Goethe. Eine Einführung in sein Werk mit besonderer Berücksichtigung seiner Jugendzeit. Berlin: Verlag Neues Leben 1960. 328 S.; 2. Aufl. ebd. 1962 – Der beste Freund. Friedrich Engels, sein Leben und sein Werk. Berlin: Kinderbuchverlag 1961. 130 S. (= Welt in der Tasche 2f.) [Abb.]; 4. Aufl. ebd. 1964 – Der Tag und die Ewigkeit. Goethe am 21. April 1813 in Dresden. Festvortrag. Greifswald: Ernst-Moritz-Arndt-Universität 1963. 23 S. (= Greifswalder Universitätsreden N.F. 16) (StUB Köln, ULB Münster, StLB Dortmund) – Weimarer Erinnerungen. Sonette. Weimar: Volksverlag Weimar 1963. 65 S. (ULB Düsseldorf); 7. Aufl. ebd. 1981. 61 S. [Abb.] – Das Edelhof-Memorial. Goethe in Berka. 1814-1964. Hg. aus Anlaß der 150. Wiederkehr der Wochen, die Goethe in Edelhof verbracht hat. Bad Berka: Staatl. Forstwirtschaftsbetrieb Weimar 1964. 32 S. – Goethes Geist. Ein Mann aus Bad Berka. Weimar: Gutenberg Buchdr. 1964. 14 S. – Zwischen zwei Welten. Goethe und Shakespeare. Festvortrag. Greifswald: Ernst-Moritz-Arndt-Universität 1964. 25 S. (= Greifswalder Universitätsreden N.F. 17) (ULB Münster, StLB Dortmund, ULB Düsseldorf) – Bemerkungen über erlebte Literaturgeschichte am 21. April 1965. Weimar: Selbstverlag 1965. 4 Bl. – ...ein Dank mit Goethe. Schnappschüsse aus seiner Lebenslandschaft. 21. April 1965. Weimar: Keipert 1965. 60 S. [mit Holzschn.; Privatdr.] – Goethe, gestern und morgen. Gedanken, Gedenken, Gedichte. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1965. 255 S. (ULB Münster, StLB Dortmund); 2., veränd. Aufl. ebd. 1970. 273 S. – Morgenlicht der Erkenntnis. 1820-1895-1965. Erfurt: Fortschritt 1965. 12 S. – Mit Herzblut und Federwisch. Notizen aus bewegter Zeit. Berlin: Verlag der Nationen [1965]. 246 S. (ULB Düsseldorf) – Gruß aus Bad Berka. Gedichte 1961-1966. Weimar: Landesr. Thüringen 1966. 26 S. – Goethe im Gespräch. Eine Auswahl. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1967. 271 S. (UB Bonn, StLB Dortmund) – Bücher und Bilder. Leben, nicht Feuertod. Gedanken bei der Erinnerung an den 10. Mai 1933... Weimar: Thüring. Landesbibl. 1968. 15 S. [Fotogr.] – Marx und Engels. Ihr Leben und ihr Werk. Aufgeschrieben für junge Leser. Berlin: Kinderbuchverlag 1968. 177 S. (StLB Dortmund); 3. Aufl. ebd. 1970; Übers. ins Japan., Litauisch, Slowak., Slowen., Ukrain. und Ungar. – ...wie groß ist dein Tierreich. Berlin: Eulenspiegel 1972. 141 S.; 3. Aufl. ebd. 1980 [Abb.] – postum: Der Tag und die Ewigkeit. Aufsätze und Reden zur klassischen deutschen Literatur. Hg. von H. Greiner-Mai. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1973. 477 S.; 2. Aufl. ebd. 1976 – Bild der Welt. Feuilletons aus fünf Jahrzehnten. Hg. von H. Greiner-Mai unter Mitarb. von M. Victor. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1975. 459 S. (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); 3. Aufl. ebd. 1980 – Freund und Feind. Kritiken aus fünf Jahrzehnten. Hg. von H. Greiner-Mai unter Mitarb. von M. Victor. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1980. 611 S. 

Unselbständige Veröffentlichungen in: Die Weltbühne, Berlin, 1919-1931 – Sächs. Volksbl., Zwickau, 1923-1931 [Hg.; Beitr.] – 8-Uhr-Nachrichtenbl., Berlin, 1932f. [Hg., Red.; Beitr.] – Die Naturfreunde, Schweiz, 1935 – Thurgauer Arbeiterztg. 1935ff. – Luzerner Neueste Nachr. 1935ff. – Volksstimme, St. Gallen, 1935ff. – Tagesanzeiger, Zürich, 1935ff. – Basler National-Ztg. 1935ff. – Der Aufstieg, Bern, 1935ff. – Das Wort, Bietigheim-Bissingen, 1935ff. – Volks-Illustrierte 1935ff. – Bulletin of the Council for a Democratic Germany 1943-1946 [Hg., Beitr.] – Das große Abenteuer. Zürich 1937, Bd. 1: Zwischen Himmel und Hölle. Jack London, der Roman eines Lebens.

Herausgabe: Das Felix-Fechenbach-Buch. Hg. zu seinem Gedenken. Arbon: Eichenverlag 1936. 235 S. [anonym; Abb.] (UB Bonn, StA Bielefeld, StLB Dortmund, Bibl. des Dt. Gewerkschaftsbundes Düsseldorf) – Mein Herz schlägt weiter. Briefe aus der Schutzhaft von Felix Fechenbach. Vorw. von Heinrich Mann. St. Gallen: Kultur-Verlag 1936. 63 S. (Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn); Nachdr. Passau: Andreas-Haller-Verlag 1987 – Goethe. Ein Lesebuch für das Jahr 1949. Mit einem Vorwort und einer Übersicht "Goethe und seine Zeit". Weimar: Thüringer Volksverlag 1949. XVI, 491 S.; auch u.d.T.: Goethe. Ein Lesebuch unserer Zeit. Ebd. 1949 (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); 29. Aufl. ebd. 1974. XCI, 420 S. [Abb.]; Neuaufl. Darmstadt: Allg. Buch-Club im Progress-Verlag [um 1964]. 390 S. [Abb.] – Heine. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Weimar: Thüringer Volksverlag 1950. XXVII, 471 S. (ULB Düsseldorf); 25. Aufl. ebd. 1974. LXXIII, 383 S. [Abb.]; Neuaufl. Darmstadt: Allg. Buch-Club im Progress-Verlag [um 1964]. 25, 456 S. – Lessing. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Erfurt: Thüringer Volksverlag 1951. XX, 477 S. (= Lesebücher für unsere Zeit) (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); 21. Aufl. ebd. 1974. XLVIII, 465 S. [Abb.]; Neuaufl. Darmstadt: Allg. Buch-Club im Progress-Verlag [1963]. 499 S. – Lesebücher für unsere Zeit. Erfurt, Weimar: Thüringer Volksverlag 1952-1966 [31 Bde., nur Hg.] – Ausgewählte Lyrik und Prosa. Kurt Tucholsky. Zusammenstellung und Vorw. Berlin: Aufbau-Verlag 1952. 470 S. (= Bibl. fortschrittl. Schriftsteller) (StUB Köln) – Tucholsky. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Erfurt: Thüringer Volksverlag 1952. XII, 372 S.; 9. Aufl. ebd. 1970. XXIV, 414 S. – Kleist. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Weimar: Thüringer Volksverlag 1953. VII, 522 S. (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); 8. Aufl. ebd. 1968. XXXV, 459 S. – Shakespeare. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Ebd. 1953. 509 S. (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho); 13. Aufl. ebd. 1973. LXII, 420 S. – Briefe aus Berlin. Heinrich Heine. Berlin: Das Neue Berlin 1954. 95 S. (= Rhein. Miniaturen 18) (UB Bonn) – Goethe: "In meinem Beruf als Schriftsteller..." Eine Anthologie. Leipzig: Reclam 1954. 103 S. (= Reclams Universal-Bibl. 7966) – Heinrich Heine. Romanzero. Ebd. 1954. 207 S. (= Reclams Universal-Bibl. 2250-51a) (ULB Düsseldorf) – Unser Deutschland. Ein Buch für alle, die es lieben. Hg. im Auftr. des Zentralen Ausschusses für Jugendweihe. Berlin: Verlag Neues Leben 1957. 526 S. [Abb.] (Bibl. gesamteurop. Studienwerk Vlotho) – Bredel. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1966. LVIII, 475 S.; 3. Aufl. ebd. 1970 – postum: Die geöffnete Tür. Goethe-Anekdoten gesammelt und nacherzählt. Im Auftr. des Rates des Bezirks Erfurt aus dem Nachlaß hg. von H. Greiner-Mai. Weimar: Druckhaus Weimar 1982. 95 S. [zahlr. Vignetten] – Goethe. Anekdoten, gesammelt und nacherzählt. Hg. von H. Greiner-Mai. Leipzig, Weimar: Kiepenheuer 1982. 251 S. [62 Scherenschn.] – Goethe-Anekdoten und Bonmots. Ausgew. von Walther Victor. Neu zsgest. von G. Köhler. Jena: Jenzig-Verl. Köhler 1997.

Übersetzungen: Wladimir Domeradzki. Gedichte harter Hände. Berlin: Neues Leben [1951]. 47 S. [aus dem Poln.; Pseud. Walter Mika] – Marietta Schaginjan. Goethe. Übers. von T. Stein, bearb. von W.V. Berlin: Verlag Kultur und Fortschritt 1952. 235 S.; 2., verb. Aufl. ebd. 1956. 298 S.

Bibliographie: H. Fritsch: Bibliographie Walther Victor 1921-1970, in: Wiss. Zeitschr., Friedrich-Schiller-Univ. Jena, 20, 1971, H. 5 – Bibliogr. der selbständig erschienenen Veröffentlichungen Walter Victors aus den Jahren 1921-1982. Zusammengest. von H. Fritsch mit einer Einf. in Leben und Werk von I. Kratzsch. Jena 1984 [Fotogr.].

Selbständige Veröffentlichungen über Victor: K.-H. Borchardt: Position und Funktion Walther Victors bei der Goethe-Rezeption in der frühen DDR-Literatur. Diss. Greifswald 1985 [masch] – W. Voigt: Walther Victor - ein Weg nach Weimar. Lebens- und Gefühlswelt eines leidenschaftlichen Publizisten. Berlin 1998.

Unselbständige Veröffentlichungen über Victor: G. Steiger: "Ich kam aus lauter Liebe in die Welt". Laudatio zum 75. Geburtstag von Nationalpreisträger Prof. Dr. h.c. Walther Victor am 21.4.1970, in: Wiss. Zeitschr. der Friedrich-Schiller-Univ. Jena 20, 1971, H. 5, S. 185-200 – C. Sowa: Maria Gleit und Walter Victor, in: Galerie, Revue culturelle et pédagogique, 1991, Nr. 3 – C. Seichter: Walther Victor - ein Publizist im Exil, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 76 (2007), S. 153-161.     

Erwähnungen in: Mittenzwei 1978 [s. Reg.] – Westf. Literaturführer 1992, S. 20.

Bildnis: Fotogr. (DLA Marbach).

Nachlaß, Handschriftliches: 1. Archiv der Akad. der Künste, Berlin (Nachlaß): Mss. von publ. Arbeiten, Romanen, Hörspielen, Ged.; Fotogr.; Tonbänder; Unterlagen aus der Mitgliedschaft im Schriftstellerverband der DDR; Briefw., u.a. mit Johannes R. Becher, Rudolf Leonhard; Mary Tucholsky; umfangreiche Bibl. (5500 Bde.); Widmungsexemplare – 2. DLA Marbach: Brief an Elisabeth Castonier, 26.9.1961, an Charlotte Dieterle, 2.4.1941, an Manfred George, 1931-1945 (8), an Ernst Kreuder, 1961-1962 (4), an Sascha Marcuse, o.D., an Kurt Pinthus, 1941 (5), von Manfred George, 1930-1945 (16) – 3. Dt. Bibl. Frankfurt a. M.: Prosa: Ernst Toller, der Mensch und Dichter [aus: Sozialist. Warte, Paris, vom 1.4.1939, Nr. 22 vom 2.6.1939]; Verschiedenes; Zugehörige Mat.; Briefe an American Guild for German Cultural Freedom, o.D. (6), an Exil-PEN, o.D. (6), an Robert Faesi (Richard Friedenthal), 1947 (2), Konvolut mit Briefen an Bruno Vogel, 1964, von American Guild for German Cultural Freedom, 1938 (3), von Exil PEN, 1939-1940 (3), von PEN Dt. Gruppe, London, 4.8.1947 – 4. Bibl. der Hansestadt Lübeck: Briefe an Walter A. Berendsohn, 1935-1936 (2) – 5. UB Jena: Victor-Archiv; s. dazu: I. Kratzsch: Das Archiv Walther Victor in der Universitätsbibl. Jena. Jena 1974  – 7. Fritz-Hüser-Inst. (Stadt Dortmund): Ms.; Briefe (5); Dok.

Sammlungen: 1. Archiv der Akad. der Künste, Berlin (Nachlaß): umfangr. publ. Materialslg. zu Kunst, Literatur, Kulturpolitik, Gesch. – 2. StLB Dortmund: Zeitungsausschnittslg. – 3. Fritz-Hüser-Inst. (Stadt Dortmund): Materialslg.; Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 52, 1952 – Kosch, 2. Aufl., Bd. 4, 1958 – Köttelwesch, Bd. 1f., 1973-1979 – Hb. der deutschsprach. Emigration, Bd. 2, 1983 – Oberhauser 1983 – Killy, Bd. 12, 1992 – Barck 1994 – Brauneck 1995 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1338, Sp. 104-107.