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Franz Xaver Ludorff

Geboren am 21. Mai 1852 in Münster. Besuch der dortigen Realschule. Studium der neueren Sprachen in Münster (fünf Semester), Löwen (ein Semester) und London (1871). 1873 Promotion zum Dr. phil. in Gießen. 1874 wurde er Lehrer an der höheren Bürgerschule in Geisenheim und 1875 Rektor in Olpe. 1878 wurde er Erster Lehrer und stellvertretender Rektor in Köln. 1882 ließ er sich aus Gesundheitsgründen pensionieren und zog nach Münster, um die akademische Laufbahn zu ergreifen. Er lebte fortan als freier Schriftsteller in Münster und später in einem Vorort von Bonn (Kessenich, heute Stadtteil von Euskirchen). Seit 1886 schwer erkrankt, wohnte er wieder in Münster, wo er am 31. Mai 1898 starb.

Selbständige Veröffentlichungen: Ueber die Sprache des altenglischen Lay Hanelok pe Dane. Ein Beitrag zur Kenntnis der altenglischen Grammatik. Münster 1873. 31S. – Hans Waldmann. A tragedy in fünf acts. Münster: Regensberg 1886. VIII, 239S. (StUB Köln) – Elgeva, Königin von England. Trauerspiel in fünf Aufzügen. Münster: Ludorff 1888. VII, 87S. (UB Bonn) – Der Heiland. Epos in siebzehn Gesängen. Ebd. 1890. V, 195S. (UB Bonn); 2. Aufl. 1894.

Nachlaß, Handschriftliches: HA Köln (Nachlaß Fastenrath): Briefe 1882-1891 (5)

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Raßmann, N.F. 1881 – Hinrichsen, 2. Aufl. 1891 – Biogr. Jb. und Dt. Nekrolog, Bd. 1, 1897 – Wienstein 1899 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 10, 1986 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 786, Sp. 103-106.