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Franz Burhoff, genannt Frans Drüks

Geboren am 30. April 1889 in Velen als Sohn eines Polizeibeamten. Nach einer Ausbildung zum Schmiedegesellen verließ er 1907 Velen, um in Coesfeld und anderen westfälischen und niedersächsischen Städten den Beruf des Lokführers zu erlernen. Seine ersten Heimatgedichte entstanden 1916 in Olkienike/Rußland, wo er während seines dreijährigen Kriegsdienstes im Ersten Weltkrieg stationiert war. Nach dem Krieg wohnte er in Coesfeld. Sein eigentliches literarisches Schaffen setzte nach seiner Frühpensionierung 1943 ein. Der Heimatgedanke füllte seine Freizeit. Sein vordringliches Bemühen, alte Sitten, Gebräuche, Örtlichkeiten und Persönlichkeiten im originären Velener Platt des vergangenen Jahrhunderts festzuhalten, ist aus all' seinen Schriften erkennbar. (Burhoff 1989) Er starb am 11. Mai 1967 in Coesfeld.

Postume selbständige Veröffentlichungen: Gedichte, Erzählungen, Geschichten, Döhnkes, Sprüche und Erinnerungen im unverfälschten und originären Velener Platt. Vorw. von W. Burhoff. Velen: Heimatverein 1989 [Fotogr.; Abb.].

Unselbständige Veröffentlichungen in: Heimatkalender des Kreises Borken 1951-1955: Naoberrecht un Naoberpflicht in't Dorp [Nachdr. 1986]; Jg. 12, 1954: Binamen [Nachdr. 1986] – Unsere Heimat, Kreis Borken, 1967: Guddgohn [Nachdr. in: Heimatbuch Velen 1983, S. 291].

Unselbständige Veröffentlichungen über Burhoff: A. Wellermann: 100 [Hundert] Jahre Franz Burhoff genannt Drüks. Velen gedenkt seines Heimatdichters, in: Unsere Heimat 1989, S. 104-108 – ders.: Erinnerungen und Gedanken des Velener Heimatdichters Franz Burhoff gen. Drüks, in: Unsere Heimat 1991, S. 166-167.

Nachschlagewerke: Kosch, 3. Aufl., Bd. 2, 1969.