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Carl Volckhausen

Geboren am 23. Oktober 1822 in Haustenbeck im damaligen Fürstentum Lippe-Detmold als Sohn eines Predigers. Er studierte Theologie und war von 1847 bis 1849 Lehrer am Gymnasium in Detmold. Hierauf wurde er Lehrer in Hoya und seit 1851 an der deutsch-katholischen Gemeindeschule in Hamburg, die 1853 aufgelöst wurde. Er betätigte sich fortan als Privatlehrer, bis er 1867 die Redaktion der Frankfurter Zeitung übernahm und nach Frankfurt übersiedelte. Er starb am 29. Oktober 1899 in Düsseldorf.

Selbständige Veröffentlichungen: Der russische Hof von Peter I. bis auf Nikolaus I. mit einer Einleitung: Rußland vor Peter I. von Magnus Jacob von Crusenstolpe. Fortges. von C. Volckhausen. 9 Bde. Hamburg: Hoffmann und Campe 1858-1860 (ULB Münster, StUB Köln, ULB Düsseldorf) – Drei Reden über Gewissensfreiheit. I.: Das Schutz- und Predigtsystem auf dem Gebiete der Religion. II.: Geschichtliche Studien über Gewissensfreiheit. III.: Ist ein Glaubenszwang für das Volk notwendig? Gehalten am 6. December 1858, 17. Januar und 7. Februar 1859 für das Comite zur Förderung der Gewissensfreiheit. Hamburg: Hoffmann und Campe 1859.

Unselbständige Veröffentlichungen: B. Endrulat: Das Schillerfest in Hamburg am 11., 12. und 13. November 1859. Mit 12 Ill. von Otto Speckter. Hamburg: Meißner 1860.

Herausgabe: Der Kompass. Eine Wochenschrift zur Belehrung und Unterhaltung. Hamburg 1857, Nr. 1-14 [mit L. Walesrode].

Übersetzungen: S. Sidney. Australien. 1854 (ULB Münster).

Briefe von Volckhausen: Fünfzehn Briefe Carl Volckhausens an Malvida von Meysenbug aus den Jahren 1849-1852. Hg. und mit einem Komm. von A. Bergmann, in: Mitt. zur lipp. Gesch. 23, 1964, S. 156-243.

Unselbständige Veröffentlichungen über Volckhausen: W. Fricke: Ein Sprachgenie des lippischen Landes [Carl Volckhausen], in: Lipperland. Blätter für lipp. Heimatkunde 3, 1902, Nr. 11, S. 81-83 – A. Bergmann: Carl Volckhausen. Der Lebensgang eines lippischen Demokraten, in: Mitt. für Lipp. Gesch. 24, 1955, S. 5-89 [mit Bildn.].

Erwähnungen in: E. Reissner: Alexander Herzen in Deutschland. Berlin 1963 (= Dt. Akad. der Wiss. Berlin. Veröff. des Inst. für Slawistik 26) [s. Reg.] – Süvern 1974, S. 94.

Bildnis: Fotogr. (Fotoslg. Lipp. LB Detmold).

Nachschlagewerke: Schröder, Bd. 7, 1879 – Lipp. Bibliogr., Bd. 2, 1982 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 1315, Sp. 343.