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Johann Hermann Thommes

Geboren am 26. Juni 1804 in Liesborn. Besuch des Gymnasiums in Münster. Studium der Theologie an der dortigen Akademie. 1834 Priesterweihe. Hierauf war er Erzieher des Prinzen Paul von Aremberg, mit dem er in Belgien lebte und nach Rom reiste. Nachdem der Prinz 1844 in Rom verstorben war, Rückkehr nach Deutschland. Er privatisierte in Münster und Freiburg/Br. 1849 war er als Feldgeistlicher Begleiter der badischen Truppen in Holstein. Zeitweilige Redaktionstätigkeit für die in Freiburg erscheinende Süddeutsche Zeitung. Zuletzte lebte er als Pfarrer in Ilvesheim bei Mannheim, wo er 1875 starb. Er war seit 1837 Ehrendomherr zu Namur und Ritter des Gregorius-Ordens.

Selbständige Veröffentlichungen: Anthenorus, oder der Sieg des Kreuzes. Historisches Gemälde aus der Zeit der Christenverfolgung. Nach Originalquellen bearb., mit Bildern der Gegenwart aus Rom und Latium, Neapel etc. und mit erläuternden Anmerkungen. 2 Bde. Augsburg: Rieger 1847. 670 S. (EAB Paderborn, Hollenberggymn. Waldbröl) – Thomas Morus, Lord-Kanzler von England. Historisches Gemälde der despotischen Willkürherrschaft Heinrich VIII. und des großen Abfalles von der katholischen Kirche, nebst einer Skizze der Folgezeit. Nach authentischen Quellen bearbeitet. Augsburg: Rieger 1847. XXIV, 404 S. – Im Kreuze der Sieg. Gebetbuch für katholische Soldaten in Deutschlands Heere. Rastatt: Mayer 1851. XXXII, 303 S. [Holzschn.] – Geschichte von England zur Zeit der Tudors. 2 Bde. Mainz: Kupferberg 1866-1867. XXIV, 618, XVI, 730 S. (ULB Düsseldorf).

Unselbständige Veröffentlichungen über Thommes: W. Grabe: Johann Hermann Thommes. Ein vergessener Liesborner Schriftsteller, in Heimatverein Liesborn e.V.: Zeugen ihrer Zeit. Teil 1. Liesborn 1995. S. 13-23 – W. Grabe: Ein militanter Anwalt des politischen Katholizismus. Johann Hermann Thommes (1804-1874), in: W. Grabe (Hg.): Liesborner Spuren 1998. S. 178-182 – W. Grabe: Ein militanter Anwalt des politischen Katholizismus. Johann Hermann Thommes (1804-1874), in: Literatur in Westfalen. 5 (2000). S. 7-18.  

Nachschlagewerke: Raßmann, N.F. 1881 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 1268, Sp. 454; N.F. 1305, Sp. 180.