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Johann Caspar Schmidt

Geboren am 28. Juni 1801 in Felde bei Lüdenscheid als Sohn eines Hufschmieds. Besuch des Gymnasiums in Hamm (bis nach 1826), in das er erst spät eingetreten war. Später übte er vorübergehend den Beruf eines Zeichenlehrers in Ehringhausen bei Bracht aus. In Hamm vermutlich Freundschaft mit Ferdinand Freiligrath. Möglicherweise ebenfalls in Hamm Bekanntschaft mit dem Maler Carl Schlickum. Tätigkeit als Handelsvertreter in Nord- und Süddeutschland, auch in Frankreich bis 1839/1840. Aufgrund des Erscheinens seiner Gedichte erhielt er durch Vermittlung der Königin von Preußen eine Anstellung im Staatsdienst, mußte allerdings noch mit 38 Jahren Grenzbeamter spielen (Kracht 1979a). Hierauf war er Aufsichtsbeamter beim Bau der Volmetalsperre in Hagen-Meinerzhagen, dann Chausseeaufseher der Strecke Eilpe-Haver. Seit 1850 wohnte er in Schalksmühle. Später ging er ähnlichen Tätigkeiten nach und war auch initiativ beim Bau der Volme-Eisenbahn beteiligt. Er starb am 22. Juli 1870 in Schalksmühle.

Selbständige Veröffentlichungen: Gedichte. Hamm, Münster: Wundermann 1827. 197 S.

Unselbständige Veröffentlichungen über Schmidt: A. Kracht: Ein vergessener Poet des märkischen Sauerlandes. Die wiedergefundenen Gedichte von Johann Caspar Schmidt (1801-1870), in: Der Märker 28, 1979, S. 171-173; ders.: Nochmals: Zur Altersfrage der Klusensteinsage, in ebd, S. 92-97 [ausführl. über Schmidt].

Bildnis: 1. Fotogr. eines Gemäldes von Carl Schlickum – 2. Gruppenbild der Familie Schmidt nach 1845 [beides abgeb. in: Kracht: Altersfrage der Klusenstiene, s.o.].