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Aloys Clemens Perger

Geboren am 19. November 1816 in Münster. Von 1827 bis 1834 Besuch des dortigen Gymnasiums. Anschließend Studium der Philologie und Theologie an der Akademie Münster und an den Universitäten Berlin und Löwen. 1838 Promotion zum Dr. phil. Er war danach zwei Jahre Hilfslehrer am Gymnasium in Münster und von 1841 bis 1845 Hauslehrer bei einem Adeligen nahe Brüssel. 1846 begleitete er dessen Söhne nach Löwen und hörte dort theologische Vorlesungen. Anschließend trat er in das bischöfliche Seminar in Münster ein. 1847 Priesterweihe. 1849 durch den Bischof von Münster Berufung zum Rektor des bischöflichen Knabenseminars in Gaesdonk bei Kleve. Die durch die Maigesetze im Oktober 1873 verfügte Schließung der Anstalt machte dieser lehramtlichen Tätigkeit ein Ende. Seit 1874 war er Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses und seit 1877 Reichstagsabgeordneter. 1884 wurde er Domkapitular, 1903 Domdechant in Münster. Er starb dort am 11. Juni 1910.

Selbständige Veröffentlichungen: De curva taerica prabolica. Berlin 1838 [Diss.] – Schulprogramme über das Collegium Auguum zu Gaesdonk – Commentarii in Horatium. 1. "Resignare" quid sit Carm. I,29,54; Ep. I,7,34. 2. De Carm. III,19,11-17. 3. De vocabulo vicis. Cleve: Startz 1869.

Übersetzungen: Die ernsten Stunden eines Jünglings. Nach dem Franz. des Charles Sainte-Foi. Münster 1843; 2., durchges. Aufl. Münster: Aschendorff 1862. IV, 236S. – Timon. Feuer! Feuer! Nach der 6. Ausg. übers. Nebst einer erl. Einl. und einigen Anm. für dt. Leser. Münster 1845 [anonym].

Unselbständige Veröffentlichungen über Perger: J. Stenmans: Perger und Brunn. Versuch einer Würdigung zum 50. Jahrestag ihres Todes, in: Gaesdoncker Blätter. 13/1960. S. 4-10. Auch in: Gaesdoncker Blätter. N.F. 1/1999. Bd. II. S. 130-137.

Nachschlagewerke: Poggendorf, Bd. 1, 1863 – Brümmer Bd. lf., 1876f. – Raßmann 1866; N.F. 1881 – ADB, Bd. 26, 1888 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 940, Sp. 198£; N.F. Fiche 991, Sp. 130.