Orte
/ M / /

Autorinnen und Autoren
Geburtsorte und Lebensstationen
Zeitabschnitte
Preise und Auszeichnungen
Dichtergalerie
Abkürzungen Standorte
Abkürzungen Kurztitel
Archive und Sammlungen

 

zur Startseite

Hilfe aufrufen

zurück zur Übersicht | zum Nachlass

Malwida von Meysenbug

Geboren am 28. Oktober 1816 in Kassel als Tochter des späteren hessischen Ministers Philipp Rivalier von Meysenbug, der einer Hugenottenfamilie entstammte. Als der Kurfürst von Hessen, Dienstherr des Vaters, 1831 das Land verlassen mußte, konnten auch die Familie nicht dort bleiben. Nach einem Jahr unsteten Wanderns ließ sich die Familie 1832 in Detmold nieder (beschrieben in den Memoiren einer Idealistin, 1869), wo Malwidas älteste Schwester seit ihrer Verheiratung lebte. Malwida vervollständigte hier ihre künstlerische und musische Bildung. Lektüre der Klassiker sowie der gerade erschienenen Briefsammlungen der Bettina von Arnim und Rahel Varnhagen von Ense. Wie sehr diese sie beeinflußt haben, lassen manche an geeigneter Stelle eingeflochtene Zitate erkennen. (Wagner 1979) Besuche im Detmolder Bildungs-Klub Ressource, der nicht nur dem Adel, sondern auch Bürgerlichen offenstand und dem ein Lesezimmer und eine Lesegesellschaft angeschlossen waren. 1842/1843 Winteraufenthalt in Frankfurt/M. 1844 in Detmold Bekanntschaft und Liebesbeziehung mit dem freireligiösen Theodor Althaus. An seiner Seite überwand sie endgültig überkommene [religiöse und politische] Vorstellungen. (Staercke 1936) Bekanntschaft mit dem liberalen Gedankengut des Vormärz. Beschäftigung mit der Philosophie Hegels und der Socialen Politik Julius Fröbels. 1844/1845 Winteraufenthalt in der Provence. 1847 Aufenthalt in Homburg. Tod des Vaters, der ein unerwartet schmales Erbe hinterließ. 1847/1848 Winteraufenthalt in Frankfurt, wo sie die Anfänge der Nationalversammlung begeistert miterlebte. Rückkehr nach Detmold. Im Oktober und November Aufenthalte in Berlin. Im Sommer 1849 Badekur in Ostende. 1850 Beginn ihrer Lehrerausbildung an der neu gegründeten Hamburger Frauenhochschule der Emilie Wüstenfeld. Die Schule wurde bald darauf aus politischen Gründen geschlossen. 1851 in Gotha letzte Begegnung mit Theodor Althaus, der im Jahr darauf starb. 1852 Reise nach Berlin. Von dort begab sie sich, politisch verfolgt und ausgewiesen (Hausdurchsuchung, Beschlagnahme ihrer Briefe und polizeiliches Verhör), nach London. Dort Tätigkeit als Privatlehrerin. Die politische Reaktion hatte sie nach England getrieben. Ihr von den Detmolder Zeiten her angebahntes Interesse für politische Fragen [...] führte sie in den Emigrantenkreisen mit Politikern vieler Nationen zusammen: Russen, Polen, Italienern, Franzosen, Ungarn, Deutschen. Sie nutzte die Bekanntschaften zur Erweiterung ihrer Kenntnisse, zur Klärung ihrer politischen Ideen bis zu dem Grade, daß sie schriftstellerisch tätig werden konnte für politische Journale. Ihre Begegnungen mit Mazzini wurden zu einer Gesinnungsfreundschaft, die sie an konkrete Aufgaben heranführte. (Wagner 1979) Auf Anraten Giuseppe Mazzinis gründete sie mit etwa 20 in London ansässigen deutschen Arbeitern die Partei. In London Freundschaft mit Johanna Kinkel und Bekanntschaft mit Richard Wagner, dem sie 1859 in Paris wiederbegegnete. Mit ihm hatte sie den Künstler gefunden, dessen Streben [ihr] allein ein neues Ideal verwirklichte und [ihr] die Ahnung bestätigte, daß das Reich des Ideals überhaupt nur in der Kunst sei. (ebd.) Wagner wies sie auf das Werk Arthur Schopenhauers hin. 1853 Übersiedlung in das Haus Alexander Herzens, wo sie als Gouvernante tätig war. Hier lernte sie Russisch, übersetzte Herzens „Memoiren“ (Hamburg 1856) und „Erzählungen“ (Hamburg 1858) und verkehrte mit Freiheitskämpfern wie Schurz, Kossuth, Mazzini und Garibaldi; in diese Zeit fällt auch ihr erster Versuch als sozialkritische Journalistin: „Die Emanzipation der russischen Leibeigenen“ (Manuskript um 1858). Die damals noch liberale „Gartenlaube“ brachte 1861 ihr Porträt Herzens u.d.T. „Ein russischer Patriot“. (Killy-Literaturlexikon) 1856 Trennung von der Familie Herzen. Sommeraufenthalt in Hastings. 1858/1860 Winteraufenthalt in Paris. 1860 Rückkehr nach England. 1860/1861 zweiter Winter in Paris. 1861 Adoption von Olga Herzen. Sie lebte mit ihr bis 1873 (Zeitpunkt der Vermählung Olga Herzens) an verschiedenen Orten, hauptsächlich in Florenz. 1862 Übersiedlung nach Italien mit Natalie und Olga Herzen. 1863 Rom, Capri. 1865 Bern. 1866 Florenz. 1867 Venedig. 1868 München (Meistersinger-Aufführung). 1869 am Gardasee. 1869/1870 Winter in Paris. 1870 Bad Ems, Genf, Florenz. 1872 Bayreuth (Grundsteinlegung des Festspielhauses), München (Tristan-Aufführung), Straßburg/E., Schwalbach, Heidelberg, Basel, Buchental (Kanton St. Gallen), Florenz. 1873 nach Olga Herzens Vermählung hätte nun die Teilnahme am Leben und Wirken Richard Wagners in Bayreuth Malwidas Leben eine neue Mitte, einen neuen Inhalt geben können. Gehofft und gewünscht hat sie das. Aber ihre Gesundheit – von jeher sehr störungsanfällig – verlangte ein südlicheres Klima. So mußte der Versuch, sich in Bayreuth niederzulassen, nach kurzer Zeit (Winter 1873/1874) abgebrochen werden. Malwida nahm Wohnung in Rom, und dort hat sie die letzten 30 Jahre ihres Lebens zugebracht, [...]. (Wagner 1979) 1874 Aufenthalte in München, San Remo, Ischia, Amalfi, Ravello, Paestum, Pompeji, Florenz, Rom, 1875 in Münster am Stein, Paris, Rom, 1876 in Bayreuth (Festspiele) und Sorrent. Zu einer Episode, auf der ein besonderer Glanz lag, wurde ein mehrmonatiger Aufenthalt im Winter 1876/1877 in Sorrent mit Friedrich Nietzsche, den sie durch Wagner kennengelernt hatte [...]; zu ihnen gesellten sich zeitweise Richard und Cosima Wagner. (ebd.) Es entstand ihre Idee, eine Art Missionshaus zu gründen, um erwachsene Menschen beiderlei Geschlechts zu einer freien Entwicklung edelsten Geistesleben zu führen, damit sie dann hinausgingen in die Welt, den Samen einer neuen, vergeistigten Kultur auszustreuen. (ebd.) 1877 Aufenthalt in Chiavenna, Selisberg, Thun, Bad Faulensee am Thuner See, Basel, Florenz. Endgültige Niederlassung in Rom (in der via Polveriera). 1878 Aufenthalte in Mountmorency und Bayreuth. 1879 Besuch bei Minghettis in Mezzaratte bei Bologna. Aufenthalte in Villars (Canton de Vaud) und Paris. 1880 Aufenthalte in Sorrent, Neapel (Besuch bei Richard und Cosima Wagner), St. Cloud und Settefonti. 1881 Aufenthalte in Cannes, Settefonti, Crespano, Asolo, Feltre, Pieve di Cadore, 1882 in Settefonti, Bayreuth (Besuch der Parsifal-Aufführung), Le Havre, Paris, 1886/1887 in Versailles, 1888 in Venedig, München, Bad Ems, Versailles, Venedig, 1889 in Venedig, 1890 in Bad Ems, 1891 in Bayreuth (Festspiele), Bad Ems, Paris, Versailles, 1892/1893 in Versailles, 1894 in Rimini, San Remo, Ferrara, Gardone, 1895 in Faido, Stresa (Lago Maggiore), Orta, 1896 in Treviso, Pieve di Cadore, Alleghe, Venedig, 1897 in Castel Gandolfo, 1898 in Villino via Eremato, Porto d'Ischia, 1899 in der Villa Petrizzi, Capo di Sorrento, 1900/1901 in Sorrent, 1902 in Castel Gandolfo, Nettuno. Sie starb am 26. April 1903. Die Beisetzung ihrer Aschenurne erfolgte am 1. April 1904 auf dem protestantischen Friedhof von Monte Testaccio in Rom.

Über ihre Memoiren einer Idealistin heißt es: Das Buch ist die einzige Schrift der Autorin, die noch heute Interesse verdient wegen des Einblicks, den sie in die deutschen Verhältnisse des Vormärz und in das Leben der demokratischen Emigranten in London in den fünfziger Jahren bietet. (Kindler, Bd. 11, 1990). Diese Memoiren, in die viele und sehr verschiedene Anregungen einflossen, wurden in ihrem erzieherischen Wert Goethes Dichtung und Wahrheit an die Seite gestellt. (R.M. Meyer). Malwida von Meysenbug [...] war eine der Frauen des 19. Jahrhunderts, die als Individualitäten von besonderer Wirkungskraft oder durch ein ungewöhnliches Schicksal aus der Zahl der namenlos Gebliebenen herausragen; die nicht im engeren Sinne zur Frauenbewegung gerechnet werden, die aber ihren Zielsetzungen auf ihre Weise vorgearbeitet oder sie auch schon nachdrücklich vertreten haben. Sie gehört in die Reihe der Henriette Herz (1764-1847), Rahel Varnhagen (1771-1833), Bettina von Arnim (1785-1859), war aber mit Abstand die jüngste unter ihnen; nicht die Französische Revolution, die Geistesbewegung der Klassik und Romantik waren als erregende Gegenwart Herausforderung und Anstoß eigener Gedanken und Tätigkeit, sondern die Ereignisse der Jahrhundertmitte: Vormärz, Revolution von 1848, politische Reaktion haben ihrem Leben die entscheidende Wendung gegeben oder abverlangt. Vieles verbindet sie mit ihren Vorgängerinnen: Intensität des geistigen Lebens, Fähigkeit, zu sagen, was sie dachte und fühlte; sie unterscheidet sich aber von ihnen dadurch, daß sie ihr Leben nicht nur gelebt, sondern [...] in den „Memoiren einer Idealistin“ auch im Zusammenhang dargestellt hat. (Wagner 1979)

Die persönliche Ausstrahlung der schon in ihren mittleren Jahren wie eine alte Jungfer wirkenden, aber stets lebensklugen M. zog – weit über die Wirkung ihrer vielzitierten Memoiren hinaus – v.a. jüngere Menschen beider Geschlechter für deren ganzes Leben in ihren Bann. Nietzsche, der sich ihr gegenüber als „Sohn“ bezeichnete, lernte sie 1872 in Bayreuth kennen und blieb ihm bis in seine Krankheitstage verbunden; sie vermittelte auch die Bekanntschaft mit Lou Andreas-Salomé. M. wurde zur Hausfreundin beider Wagners in Bayreuth. [...] Ihr Pazifismus hat Romain Rolland beeinflußt (der sie als „vom Korn Goethes genährte Lerche“ apostrophierte). Geradezu bahnbrechend war M.s Einfluß auf die erste Generation studierender Frauen nach der Jahrhundertwende, denn das Recht auf Berufsausbildung, somit auf Arbeit und Selbstbestimmung, stand im Zentrum ihres Emanzipationsstrebens. [...] Nach der frz. Erstausgabe (Genf 1869) veröffentlichte sie 1876 die dt. Fassung ihrer „Memoiren einer Idealistin“ anonym in Stuttgart [...]. Von hohem kulturgeschichtlichen Wert, vermitteln sie einen klaren und informativen Einblick in die Politik und die geistige Welt der revolutionären und nachrevolutionären Epoche. Erstaunlich ihr Mut als alleinstehende Frau zum öffentlichen Bekenntnis ihrer Ansichten über weibl. Recht auf höhere Bildung und Beruf, ihre Aufgeschlossenheit für die Lage der Unterschichten wie für philosophisch-eth. Fragen, ihre Kritik an der christl. Religion. Spät trat M. als Erzählerin hervor [...]. Ihre Erinnerungen an berühmte Freunde wußte sie, bei allem Decorum, in den 90er Jahren kommerziell zu verwerten: Am Erfolg von „Der Lebensabend einer Idealistin“ (Berlin 1898, 7. Aufl. 1907) läßt sich ihre fortdauernde Wirkung auf die Zeitgenossen ermessen, trotz oder vielleicht gerade wegen der darin enthaltenen Selbststilisierung einer 82jährigen Frau, deren ganzes Leben „zu einer ununterbrochenen Folge von Erhabenheiten“ (Tietz) geraten war. (Killy-Literaturlexikon)

Selbständige Veröffentlichungen. Werkausgaben: Gesammelte Werke. Hg. von B. Schleicher. 5 Bde. Berlin, Stuttgart, Leipzig: Dt. Verlags-Anstalt 1922. VIII, 475, 555, 510, 435, 493S. [Inhalt: Bd. 1: Memoiren einer Idealistin; Bd. 2: Der Lebensabend einer Idealistin; Bd. 3: Gestalten; Bd. 4: Kulturbilder; Bd. 5: Erzählungen] (UB Bonn, ULB Dortmund, Lipp. LB Detmold, IFZ Dortmund) – Einzelausgaben (Slg. NW SA Detmold): Mémoires d' une Idéaliste. Entre deux révolutions. 1830-1848. Genf, Basel: Georg 1869. VIII, 316S. [anonym] (UB Bonn, Lipp. LB Detmold); dt. Ausg.: Memoiren einer Idealistin. 3 Bde. Stuttgart: Auerbach 1876. 1013S. [anonym] (Lipp. LB Detmold); über 40 Aufl. (umfangr. Slg.: Lipp. LB Detmold); neueste Ausg. hg., eingel. und komm. von R. Wiggershaus. Frankfurt/M.: Insel 1985. 358S. [43 Abb.]; 3. Aufl. Frankfurt/M.: Insel 1989. 359S. [mit Abb.]; engl. Übers. u.d.T.: Rebel in a crinoline. London 1936; Rebel in Bombazine. New York 1937 – Stimmungsbilder aus dem Vermächtniß einer alten Frau. Leipzig: Reißner 1879. 218S. (StUB Köln); 3., verm. Aufl. u.d.T.: Stimmungsbilder. Berlin, Leipzig 1900. 388S. (ULB Dortmund, Lipp. LB Detmold, ULB Düsseldorf); 4., verm. Aufl. ebd. 1905. 495S. (SB Mülheim/R., UB Bonn) – Gesammelte Erzählungen. Zürich: Verlags-Magazin 1885. 223S. [Illustr.]; Titelaufl.: Der heilige Michael und andere Erzählungen. Berlin, Leipzig: Schuster und Loeffler 1907 (SB Wuppertal-Elberfeld) – Phädra. Ein Roman von der Verfasserin der „Memoiren einer Idealistin“. 3 Bde. Leipzig: Reißner 1885. 557S. (Lipp. LB Detmold); 2. Aufl. Berlin, Leipzig 1907 (Lipp. LB Detmold) – Erzählungen aus der Legende und Geschichte für die reifere Jugend. Gera: Hoffmann 1889. 136S. – Der Lebensabend einer Idealistin. Nachtrag zu den „Memoiren einer Idealistin“. Berlin: Schuster und Loeffler [1898]. 475S. [mit Abb.] (ULB Dortmund, Lipp. LB Detmold, StUB Köln); 7. Aufl. ebd. 1906. 491S. (Lipp. LB Detmold); Memoiren einer Idealistin und ihr Nachtrag: Der Lebensabend einer Idealistin. 4 Bde. Berlin, Leipzig 1905 (Bd. 1-2, Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn) – Unerfüllt und anderes. Berlin: Gnadenfeld [um 1900]. 223S. (Lipp. LB Detmold) – Individualitäten. Berlin, Leipzig: Schuster und Loeffler 1901. 579S. (ULB Dortmund, Lipp. LB Detmold, SB Wuppertal-Elberfeld); 2. Aufl. ebd. 1901 (StUB Köln, Lipp. LB Detmold) – postum: Himmlische und irdische Liebe. Roman. Aus dem Nachlaß hg. von G. Monod. Berlin: Schuster und Loeffler 1905. 194S. (UB Bonn, Lipp. LB Detmold, SB Wuppertal-Elberfeld); 2. Aufl. ebd. 1905 – Eine Reise nach Ostende [1849]. Berlin, Leipzig: Schuster und Loeffler 1905. 165S. (Lipp. LB Detmold); 2. Aufl. ebd. 1905 (Lipp. LB Detmold, SB Wuppertal-Elberfeld, UB Bonn, SB Trier) – Malwida von Meysenbug. Ein Leben für die anderen. Aus den Memoiren einer Idealistin. Eingel. und bearb. von A. Sachse. Berlin: Verlag der Nation [1953]. 575S. (=Nationales Erbe 8) (Lipp. LB Detmold) – 1848. Kapitel 17 der Memoiren einer Idealistin hg. und mit einer Nachbemerkung vers. von M. Vogt. Bielefeld: Aisthesis 1999. 62S – Ausgewählte Schriften. Malwida von Meysenbug. Hg. von S. Hering. Königstein/Taunus: Helmer 2000. 276S – Der Lebensabend einer Idealistin. Nachtrag zu den Memoiren einer Idealistin. Berlin: Zenódot 2007 – Himmlische und irdische Liebe. Ebd. 2007 – Florence. Roman aus dem viktorianischen England. Hg. von R. Stummann-Bowert.Würzburg: Königshausen & Neumann 2007.

Übersetzungen: Alexander Herzen. Memoiren eines Russen. 4 Bde. Hamburg: Hoffmann und Campe 1855-1859 [Bd. 1: Im Staatsgefängnis und Sibirien. 1855; Bd. 2: Petersburg und Nowgorod. 1856; Bd. 3: Jugenderinnerungen. 1856; Bd. 4: Gedachtes und Erlebtes. 1859] (ULB Münster, StUB Köln) – Alexander Herzen. Memoiren der Fürstin Daschkow. Hamburg 1856 – Alexander Herzen. Gesammelte Erzählungen. Bd. 1. Hamburg: Hoffmann und Campe 1858. 252S. – Dimitrij Vasil Grigorovic. Die Fischer. Roman. Nebst Einl. von A. Herzen. Hamburg: Hoffmann und Campe 1859 (UB Bonn) – Leo Tolstoi. Werke [mehr nicht zu ermitteln] – I.S. Turgenjew. Faust [aus dem Franz. ins Engl. übers.; mehr nicht zu ermitteln] – Friedrich Nietzsche. Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten [ins Ital.]. 1871f. – C. Minghetti. Reden [aus dem Ital. ins Dt.; mehr nicht zu ermitteln].

Unselbständige Veröffentlichungen in: Wiener Monatszeitschr. für Theater und Musik 1857 [Ber. über das Londoner Theater- und Musikleben] – National Review 1858: Die russische Literatur und Alexander Puschkin – Dt. Magazin 1, 1861, S. 78-87: Die Emanzipation der russischen Leibeigenen; Nachdr. in: Jb. der Malwida von Meysenbug-Gesellsch. 1, 1986 – Die Gartenlaube 1861, S. 757-761: Ein russischer Patriot [Alexander Herzen] – Groß 1885, S. 134-140 [Gedichtnachdr.] – E. Brausewetter (Hg.): Meisternovellen dt. Frauen. Mit Charakteristiken der Verfasserinnen und ihren Porträts. 2. Aufl. Berlin 1898, S. 269-290 – Freie Presse vom 16./17.6.1893: Erinnerungen an Friedrich Nietzsche; Nr. 10469 vom 14.10.1893: Aus meinem Tagebuche über Nietzsche; Nr. 10804f., 10811f., 1894: Erinnerungen an Alexander Herzen; Nr. 11582, 1896: Graf Rudolph Hoyos – Cosmopolis 3, 1896, S. 555-571: Genius und Welt [betr. Briefe von Richard Wagner]; 7, 1897, S. 821-840: Erinnerungen an Giuseppe Mazzini aus den Jahren 1856-1859postum: Goethe-Jb. 21, 1900, S. 120-138: Betrachtungen über Goethes Leben – Bühne und Welt 13, 1911f., S. 74-78: Lilla von Bulyowski – Mitt. zur lipp. Gesch. 22, 1953, S. 38-94: Das Detmolder Kapitel in den „Memoiren einer Idealistin“ von Malvida von Meysenbug. Mit Anm. vers. von A. Bergmann [5 Abb.] – Tietz 1985 (s.u.), S. 43-54: 1848; S. 159-164: Mein Lebwohl an die Welt; S. 207-224: Die brennende Frage von heute; S. 239-248: Vom möglichen Einfluß der Frauen auf die Politik – Malwida von Meysenbug schrieb außerdem für: Hermann, London. Hg. von G. Kinkel; Die Glocke. Hg. von A. Herzen; Polarstern. Hg. von A. Herzen; Dio e il Popolo. Hg. von G. Mazzini; Daily News.

Briefwechsel: Briefe von und an Malwida von Meysenbug. Hg. von B. Schleicher. Berlin: Schuster und Loeffler [1920]. 327S. (ULB Dortmund, StUB Köln, Lipp. LB Detmold); 4. Aufl. München 1931 – Märchenfrau und Malerdichter. Malwida von Meysenbug und Ludwig Sigmund Ruhl. Ein Briefwechsel 1879-1896. Hg. von B. Schleicher [8 Abb.]. München: Beck 1929 (Lipp. LB Detmold, ULB Münster, StUB Köln, ULB Düsseldorf) – Romain Rolland, Malwida von Meysenbug. Ein Briefwechsel. Hg. von B. Schleicher. Stuttgart: Engelhorn [1946]. 271S. (ULB Dortmund, UB Bonn, Lipp. LB Detmold, ULB Düsseldorf) – Schreib, Malwida! Der europäische Briefwechsel der Malwida von Meysenbug (1816 - 1903) Hg. vom Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Detmold. Detmold 2000. 70S. – Briefregesten 1827 - 1873. Malwida von Meysenbug 1816-1903 [Teil 1]. Red. und Einl. A. Tegtmeier-Breit. Hg. vom Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Detmold und Nordrhein-Westfälischen Personenstandsarchiv Westfalen-Lippe.Detmold: Selbstverl. des Nordrhein-Westfälischen Staatsarchivs Detmold 2000 420S. – Briefregesten 1874 - 1893. Malwida von Meysenbug 1816-1903 [Teil 2]. Red. und Einl. von A. Tegtmeier-Breit. Detmold 2001. 418S. – Briefregesten 1894 - 1903. Malwida von Meysenbug 1816-1903 [Teil 3]. Red. und Einl. von A. Tegtmeier-Breit. Detmold 2001. 427S.

Briefe von Malwida von Meysenbug: Malwida von Meysenbug: Im Anfang war die Liebe. Briefe an ihre Pflegetochter [Olga Monod-Herzen]. Hg. von B. Schleicher. München: Beck [1926]. 334S. (SB Wuppertal-Elberfeld, UB Bonn, Lipp. LB Detmold, ULB Dortmund) – Malwida von Meysenbug. Briefe an Johanna und Gottfried Kinkel 1849-1885. Hg. von S. Rossi unter Mitarb. von Y. Kikuchi. Bonn: Röhrscheid 1982. 269S. (=Veröffentl. des Stadtarchivs Bonn 28) (Lipp. LB Detmold, Germ. Sem. der WWU Münster, ULB Dortmund) [Rez.: 1. Germanistik 24, 1983, Nr. 3/4, S. 787f. (B. Kortländer); 2. Rhein. Vjbl. 49, 1985, S. 372f. (H. Koopmann)] – H.G. Schwark (Hg.): Malwida von Meysenbug. Eine Frau gegen ihre Zeit. Briefe an die Mutter [1850-1860]. Köln: Leske 1985. 250S. – Briefe von Malwida von Meysenbug an die Mutter. Hamburg 1850 bis 1852. Hg. von G. Monod, in: Dt. Revue 30, Bd. 3, Juli bis Sept. 1905, S. 217-226; Bd. 4, Okt. bis Dez. 1905, S. 229-241, 344-353; 31; Bd. 1, Jan. bis März 1906, S. 359-370; Briefe an die Mutter, London 1852 bis 1858 und Paris 1860. Hg. von G. Monod, in ebd. 33, Bd. 1, Jan. bis März 1908, S. 48-58, 202-214, 316-325; Bd. 2, April bis Juni 1908, S. 89-100 (Lipp. LB Detmold) – an Alexander von Herzen, in: Schleicher 1916 (s.u.), S. 75-79 – an Heinrich von Stein, in: Heinrich Stein. Unveröff. Briefe. Mitget. von G. von Selle, in: Der Türmer 28, 1925/1926, H. 4, S. 296-305; H. 5, S. 398-405 – an Cosima Wagner, in: Dt. Almanach für das Jahr 1931. Leipzig 1930 – an Johanna und Gottfried Kinkel, in: B. Schleicher (Hg.): Unveröffentlichte Briefe, in: Die Frau 47, H. 2, Nov. 1939, S. 43-47; G. Reich: Malwida von Meysenbug in ihren Briefen an Gottfried und Johanna Kinkel, in: Bonner Geschichtsbl. 1, 1937, S. 153-166 – F. Böttger (Hg.): Zu neuen Ufern. Frauenbriefe von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Novemberrevolution von 1918. Berlin 1981, S. 32ff. [Briefe an mehrere Adressaten] – Malwida von Meysenbug - Paul Rée. Briefe an einen Freund [1877-1896]. Hg. von Ruth Stummann-Bowert. Würzburg: Königshausen und Neumann 1998 – S. Arndt (Hg.): "Gehen Sie nun ihren eigenen Weg ..." Malwida von Meysenbugs Briefe an Elisabeth Förster, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 68, 1999. S. 157-179.

Briefe an Malwida von Meysenbug: von Friedrich Nietzsche, in: Friedrich Nietzsche. Briefwechsel mit Hans von Bülow, Hugo von Senger, Malwida von Meysenbug. Hg. von E. Förster-Nietzsche und P. Gast. 2. Aufl. Berlin, Leipzig 1905 (=Nietzsches Gesammelte Briefe 3,2), S. 381-652 (Lipp. LB Detmold, ULB Dortmund); dass. in: Friedrich Nietzsche. Briefe. Ausgew. und hg. von R. Oehler. Leipzig 1917 – von Karl Schurz: Ein Brief von Karl Schurz aus dem Jahre 1850, in: Preuß. Jb. 1, 1913, S. 33-42 – von Alexander Herzen, in: M.K. Lemke (Hg.): Polnoe sobranie socinenij i pisem, Bd. 7f., 18. Leningrad, Moskau 1919f. – von F. Gregorius, in: Der Türmer 1923, H. 1f. – von Emil Gött, in: Dt. Rundschau, Juli 1924 – von Heinrich von Stein, in: Bayreuther Festspielführer. Bayreuth 1923 – von Romain Rolland: Choix des lettres à Malwida von Meysenbug. Avantpropos de Edouard Monod-Herzen, in: Cahiers de Romain Rolland. Bd. 1. 1890-1913. Paris 1948 – Fünfzehn Briefe Carl Volkhausens an Malvida von Meysenbug aus den Jahren 1849-1852. Hg. und mit einem Komm. von A. Bergmann, in: Mitt. zur lipp. Gesch. 23, 1964, S. 156-243 – von Richard Wagner: R. Rolland (Hg.): Unveröffentlichte Briefe Richard Wagners an die Baronin von Meysenbug, in: Jb. der Bayr. Staatsoper. München 1981.

Zeitgenössische Zeugnisse: Romain Rolland: Gefährten meines Weges. Zürich 1937; ders.: Aus meinem Leben. Amsterdam 1949; ders.: Retour au Palais Parnèse, in: Cahiers Romain Rolland 8, Paris 1956; ders.: Le Voyage Intérieur. Paris 1959, S. 151 u.ö. – Alexander Herzen. Erinnerungen. Hg. und übers. von O. Buek. 2 Bde. Berlin 1907; ders.: Mein Leben. Memoiren und Reflexionen. Hg. von E. Reißner. 3 Bde. Berlin 1962f. – Die Memoiren Giuseppe Garibaldi's. Ein Auszug aus seinen Tagebüchern. Hg. von W. Friedensburg. Hamburg 1909 – Michael Georg Conrad: Meine Begegnung mit Malwida von Meysenbug und einer anderen Persönlichkeit, in: Magazin für Lit. 72, 1903, S. 74-76 – Alica von Gaudy: Bei Malwida von Meysenbug, in: Daheim 60, 1924, Nr. 34, S. 13f. – Lou Andreas-Salomé: Lebensrückblick. Zürich, Wiesbaden 1951, S. 91-116; 5. Aufl. Frankfurt/M. 1968 – Carl Schurz: Reminiscences of a long life. 2 Bde. New York 1907. London 1909, Bd. 1, S. 395-397; Lebenserinnerungen. 2 Bde. Berlin 1906f. – Richard Wagner. Mein Leben. 2. Aufl. München 1915 – Friedrich Althaus: Theodor Althaus. Ein Lebensbild. Bonn 1888.

Literarische Zeugnisse: Johanna Kinkel: Hans Ibeles in London. Ein Familienbild aus dem Flüchtlingsleben. 2 Bde. Stuttgart 1860 [Malwida von Meysenbug tritt in der Figur der Gouvernante Meta Braun auf, Bd. 1, S. 268ff.] – Romain Rolland. La Révolte des machines ou la pensé dechainée. Paris 1947; F. Maseree (Übers.)l: Die Revolte der Maschinen oder Der entfesselte Gedanke. Frz. und dt. Zürich 1949 [Figur der Modesta und von Schulz].

Bibliographie: E. Sandow: Malwida-von-Meysenbug-Bibliographie, in: Lipp. Mitt. 36, 1967, S. 53-64 – Lipp. Bibliogr., Bd. 2, 1982 – A. Otto: Bibliographie, in: Jb. der Malwida von Meysenbug-Gesellsch. 2, 1988, S. 67-95 – K.-H. Nickel: Bibliographische Übersicht, in: Malwida von Meysenbug. Hg. von der Malwida-von-Meysenbug-Gesellsch. Kassel 1996. S. 62-93.

Selbständige Veröffentlichungen über Malwida von Meysenbug (Slg. NW SA Detmold: 200 Titel): E. Reicke: Malwida von Meysenbug. Die Verfasserin der „Memoiren einer Idealistin“. Berlin, Leipzig 1911 [mit 17 Abb.] (Lipp. LB Detmold) – B. Schleicher: Malwida von Meysenbug. Ein Lebensbild einer Idealistin. Berlin 1915; dies.: Malwida von Meysenbug. Ein Lebensbild zum hundertsten Geburtstag der Idealistin. Berlin 1916; 2., verb. Aufl. 1917 [mit Abb.] – E. Binder: Malwida von Meysenbug und Friedrich Nietzsche. Die Entwicklung ihrer Freundschaft mit besonderer Berücksichtigung ihres Verhältnisses zur Stellung der Frau. Berlin 1917 [Diss. Lausanne] (Lipp. LB Detmold) – G. Bäumer, H. Lange: Malwida von Meysenbug. Zu ihrem 70. Geburtstag. 2. Aufl. Berlin 1918 – A.M. Kost: Malwida von Meysenbug. Bielefeld, Leipzig 1926 (=Führende Frauen 1) – D. Wegele: Theodor Althaus und Malwida von Meysenbug. Zwei Gestalten des Vormärz [12 Abb.]. Marburg/Lahn 1927 (Lipp. LB Detmold) – G. Vinant: Un esprit cosmopolite au XIXe siècle. Malwida de Meysenbug. Sa vie et ses amis [21 Abb.]. Paris 1932 (Lipp. LB Detmold); Nachdr. Genf 1976 – A. Piorreck: Malwida von Meysenbug und die geistigen Strömungen des 19. Jahrhunderts. Diss. Wien 1932 – M. Schwarz: Malwida von Meysenbug. Lübeck 1933 – T. von Reden: Geistesgenossen der Zukunft. M. Corelli, Pierre de Coulevain, Malwida von Meysenbug. Versuch einer biographischen Charakterstudie. Basel 1936 – J. Sedlak: Malwida von Meysenbug. Diss. phil. Prag 1937 – W. Treiber: Malwida von Meysenbug und das Erziehungsproblem. Diss. phil. Erlangen 1938 – B. Schleicher: Malwida von Meysenbug. Wedel/Holstein 1947 (Lipp. LB Detmold) – G. Meyer-Hepner: Malwida von Meysenbug. Berlin, Leipzig 1948 (Lipp. LB Detmold) – H. Schneider: Alexander Iwanowitsch Herzen und Malwida von Meysenbug. Ein Beitrag zur Untersuchung der russisch-dt. literarischen Beziehungen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diss. phil. Marburg 1950 [masch.] – C. Kaempf: Das Religiöse bei Malwida von Meysenbug. Diss. Marburg 1957 [masch.] – Malwida von Meysenbug. Ideal einer Frauengestalt des 19. Jahrhunderts. Ausw., Zusammenstellung und Red. G. Tietz. Kassel 1983 [mit Abb.]; ders. (Hg.): Malwida von Meysenbug. Ein Portrait. Frankfurt/M., Berlin, Wien 1985 (=Ullstein: Die Frau in der Literatur) – K.E. Benthin: Malwida von Meysenbug. Die Selbst- und Weltdarstellung in den „Memoiren einer Idealistin“. Ann Arbor/Michigan 1983 – Malwida von Meysenbug. Ein Lesemanuskript zur Person und zum Werk. Hg. vom Archiv der dt. Frauenbewegung. Kassel 1984 – H. Schwark: Eine Frau gegen ihre Zeit. Das Leben einer Demokratin (1816-1903). 2 Bde. Köln 1984 – M. Tomaschewsky: Malwida von Meysenbug and the cult of humanism. 1993 – J. v. Brencken: Anemonen pflückt man nicht. Malwida von Meysenbug. Wegbegleiterin der Frauenbewegung. Heilbronn 1995 – Malwida von Meysenbug. Hg. von der Malwida-von-Meysenbug-Gesellsch. Kassel 1996 [Inhalt: R. Stummann-Bowert: Versuch einer Neuordnung der journalistischen und essayistischen Arbeiten Malwida von Meysenbugs; K.-H. Nickel: Bibliographische Übersicht; K. Hollmann und C. Urban: Das Projekt Malwida von Meysenbug am Staatsarchiv Detmold; M. Reuter: Anmerkungen zum Forschungsstand; S. Hering: Was wissen wir über Malwida von Meysenbug?] – B. Leisner: Malwida von Meysenbug. "unabhängig sein ist mein heißester Wunsch". München 1998 – M. Reuter: 1848, Malwida von Meysenbug und die europäische Demokratiegeschichte. Die Politik einer aristokratischen Demokratin im 19. Jahrhundert. Kassel 1998 – Malwida-von-Meysenbug-Gesellschaft (Hg.): Malwida von Meysenbug. Ein Wegweiser zu ihrem Leben und Werk. Red.: Martin Reuter. Kassel ca. 2000 – V. Leuschner: Malwida von Meysenbug : "die Malerei war immer meine liebste Kunst". Bielefeld 2002 – H.-P. Wehlt: Briefe als Zeugnisse eines Frauenlebens. Malwida von Meysenbug und ihre Korrespondenzpartner. Beiträge zum Kolloquium des Nordrhein-Westfälischen Staatsarchivs Detmold, durchgeführt in Verbindung mit dem Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe am 24./25.11.2000. Detmold 2003 – V. Leuschner: Malwida von Meysenbug zum 100. Todestag 2003. Im Auftr. d. Malwida-von-Meysenbug-Gesellschaft e.V. Hg. von V. Leuschner. Kassel 2003 – K.-H. Nickel: Durch lauter Zaubergärten der Armida... Ergebnisse neuerer Forschungen. Malwida von Meysenbug. Kassel 2005 – D. Pinfold, R. Whittle: Voices of rebellion. Political writing by Malwida von Meysenbug, Fanny Lewald, Johanna Kinkel and Louise Aston. Oxford 2005  (Britische und irische Studien zur deutschen Sprache und Literatur, Bd. 40) – J. Le Rider: Malwida von Meysenbug. (1816 - 1903). Une européenne du XIXe siècle. Paris 2005 – E. Binder: Malwida von Meysenbug und Friedrich Nietzsche. Die Entwicklung ihrer Freundschaft mit besonderer Berücksichtigung ihres Verhältnisses zur Stellung der Frau. Schutterwald/Baden 2007.

Periodika: Jb. der Malwida von Meysenbug-Gesellsch. Bd. 1. Kassel 1986 [Inhalt: Bibliographie; Chronologische Anmerkungen [mit Abb.]; S. Hering: Annäherung an Malwida von Meysenbug [mit Abb.]; dies.: Das dt.-französische Projekt. Malwida von Meysenbug und Romain Rolland; S. Kraschewski-Stolz: Malwida von Meysenbug. Realität und Idealismus des Weiblichen; G. Tietz: Grenzen und Grenzfälle des Selbstbewußtseins der Malwida von Meysenbug]; Bd. 2. 1988 [Inhalt: G. Maierhof: Randbemerkungen zu einer langjährigen Freundschaft. Malwida von Meysenbug und Friedrich Nietzsche; W. Matthäus: Malwida von Meysenbug aus nationalsozialistischer Sicht. Unbekannte Dokumente zur Rezeptionsgeschichte; A. Otto: Bibliographie]; Bd. 3, 1990 [Inhalt: H. Teuchert: Malwida von Meysenbug als Erzieherin Olga Herzens; W. Trieber: Malwida von Meysenbug und das Erziehungsproblem]; Bd. 4 1994 [Inhalt: H. Teuchert: Wanderjahre einer Politikerin; dies.: Malwida von Meysenbug und Cosima Wagner, eine ungewöhnliche Freundschaft; U. Kröll: Erinnerungen an Malwida Untertitel ein Besuch bei Germaine Rist in Versailles; R. Stummann-Bowert: Ludwig Sigismund Ruhl und Malwida von Meysenbug. Ein Briefwechsel; dies.: Malwida von Meysenbug und die Demokraten von 1848. Woher sie kamen - wohin sie gingen. Theodor Althaus, Robert Blum, Julius Fröbel, Gottfried Kinkel, Carl Schurz; S. Hering: Malwida v. Meysenbug: Welch ein Leben! - welch ein Werk? Zum 175. Geburtstag Malwida von Meysenbugs am 28. Oktober 1991; K. Hollmann: Marie Herzfeld - eine neuentdeckte Briefpartnerin von Malwida]; Bd. 5 1996 [Inhalt: U. und J. Kröll: Tagebuchaufzeichnungen. Ein Besuch bei Berta Schleicher in Lenggries, Karwendelstraße am 7.-9.7.1961; R. Stummann-Bowert: Meta Baronin von Salis-Marschlins (1. März 1855 - 1. März 1929). Ihre Verbindungen zu Malwida von Meysenbug und Friedrich Nietzsche; dies.: Persönliche Erinnerungen an Malwida von Meysenbug. Ein Nachruf anläßlich ihres Todes in Rom am 26. April 1903; M. Reuter: Der Fall Nietzsche-Wagner aus der Sicht Malwida von Meysenbugs; ders.: Das Interessanteste aus dem Briefwechsel zwischen von Meysenbug und Nietzsche; H. Teuchert: "Familienbande". Bruder William und Schwester Malwida (1852); dies.: Neues zur Emigrantenszene in England 1851 - 1861; H. Völkerling: Malwida von Meysenbug und Alexander Herzen im Spiegel der Briefe an ihre Familie; R. Stummann-Bowert: Die politischen und sozialen Erfahrungen Malwida von Meysenbugs in England (1852 - 1862); dies.: Malwida von Meysenbug und die Hamburger "Hochschule für das weibliche Geschlecht"]; Bd. 6, 1998 [Inhalt: B. Muellner: Malwida von Meysenbug. Vergleich der "Memoiren einer Idealistin" mit "Rebel in Bombazine"; S. Hering: Malwida von Meysenbug aus der Sicht der modernen Soziologie; K.-H. Nickel: Georg Lobe (1793 - 1857) als Hauslehrer Malwida von Meysenbugs; V. Leuschner: Malwida von Meysenbug und Franz von Lenbach. Das Bildnis Malwida von Meysenbugs; J. Viard und U. Michalowsky [Übers.]: Malwida von Meysenbug, Gabriel Monod, Romain Rolland und Charles P'eguy; H. Teuchert: Malwida von Meysenbug. Eine Reise nach Ostende (1849). Eine Zusammenfassung von Hannelore Teuchert; R. Stummann-Bowert: Die Demokratiebewegung von 1848/49 und Malwida von Meysenbug]

Unselbständige Veröffentlichungen über Malwida von Meysenbug: [ausführl. in: Lipp. Bibliogr.] J. Schmidt: Malwina [!] von M., in ders.: Porträts aus dem 19. Jahrhundert. Berlin 1878, S. 454-464 – Nachrufe in: Die Nation 1899, Nr. 18; Die Frau, März 1899; Neue Hamburger Ztg. 1901, Nr. 506 [weitere Zeitungsart. s. Otto 1988, s.o.] – E. Brausewetter: Eine Idealistin des Denkens und der That, in: Magazin für Litteratur des In- und Auslandes 67, 1898, S. 1036-1046 – F. Poppenberg: Malwida von Meysenbug, in: Die Frau 6, 1899, S. 356-364 – E. Heilborn: Malvida von Meysenbug, in: Das lit. Echo 1, H. 16 vom 15.5.1899, Sp. 1004-1008 [mit Abb.] – S. Münz: Malwida von Meysenbug, in ders.: Römische Reminiscencen und Profile. 2. Aufl. Berlin 1900, S. 104-117 – T. Stromberger: Malvida von Meysenbug, in: Hessenland 15, 1901, S. 272ff. – K. Zielmann: Das Lebenswerk einer Idealistin, in: Die Gegenwart 59, 1901, Nr. 10, S. 151f. – E. Key: Malwida von Meysenbug. Studie i lefnadskonst [2 Abb.], in: Ord och Bild, Stockholm, 11, 1902, S. 301-316 und 369-377 – J. Duboc: Malwida von Meysenbug, in: Die Zukunft 43, 1903, S. 223-227 – M. Hecht: Zum Gedächtnis Malwida von Meysenbugs, in: Neue Bahnen 38, 1903, Nr. 16, S. 193-197 – L. Beer: Malwida von Meysenbug, in: Nation 23, 1905, S. 25-28; 42-44, 56-58 – T. Klaiber: Malwida von Meysenbug, in ders.: Dichtende Frauen der Gegenwart. Stuttgart 1907, S. 27-52 – K. Heckel: Malwida von Meysenbug, die Freundin Wagners und Nietzsches. Studie und persönliche Erinnerungen, in: Richard-Wagner-Jb. 1, 1906, S. 102-124 – A. Prack: Malwida von Meysenbug, in: Österreich-Ungar. Revue, Wien, 36, 1908, S. 148-171 – B. Schleicher: Wie Schopenhauer auf eine der edelsten Frauengestalten des 19. Jahrhunderts, Malwida von Meysenbug, wirkte, in: 2. Jb. der Schopenhauer-Gesellsch. Kiel 1913; dies.: Malwida von Meysenbug, in: Die großen Vorbilder, H. 9, Wedel in Holstein 1947 – A. Kohut: Malwida von Meysenbug und Ungarn, in: Ungar. Rundschau für hist. und soz. Wiss. 5, 1916, S. 281-285; ders: Richard Wagner und Malwida von Meysenbug, in: Der Märker 1916, S. 659-669; Malwida von Meysenbug als Erzieherin, in: Monatshefte der Comenius-Gesellsch. für Kultur und Geistesleben N.F. 8, 1916, H. 4, S. 125-130; ders.: Malwida von Meysenbug als Ethikerin, in: Ethische Kultur. Berlin 1916, S. 157f. – M. Ploch: Malwida von Meysenbug, geb. am 28.10.1816, in: Hessenland 30, 1916, S. 289ff., 310f. – D. Wegele: Malwida von Meysenbug und Theodor Althaus. Ein Beitrag zur Geschichte der vormärzlichen Demokratie, in: Dt. Staat und Dt. Parteien. Beiträge zur dt. Parteien- und Ideengeschichte. F. Meinecke zum 60. Geb. Hg. von P. Wentzcke. München, Berlin 1922, S. 36-62 (Lipp. LB Detmold); dies.: Malwida von Meysenbug. Die Idealistin, in: Staercke 1936, S. 234-239 – G. Reuter: Malwida von Meysenbug, in: H. von Arnim (Hg.): Kämpfer. Großes Menschentum aller Zeiten. Bd. 3. Berlin 1923, S. 317-332 – A. Blos: Malvida von Meysenbug, in dies.: Frauen der dt. Revolution von 1848. Dresden 1928, S. 33-46 – J. Sennewald: Gedanken über Erziehung von Malwida von Meysenbug [1816-1903], in: Preuß. Volksschullehrerinnen-Ztg. 17, 1925, S. 15-18 – R. Kayser: Malwida von Meysenbugs Hamburger Lehrjahre, in: Zeitschr. des Vereins für Hamburgische Gesch. 28, 1927, S. 116-128 – M. Roseno [: über Malwida von Meysenbug], in dies.: Frauenleben. Berlin 1928, S. 1-16 – Der Idealist [Theodor Althaus] und die Idealistin, in: Vaterländ. Blätter N.F. 3, Nr. 2 vom 27.1.1924 (Lipp. LB Detmold) – M. Stilling: Malwida von Meysenbug, in: Westermanns Monatshefte 77, 1932/1933; dies.: Malwida von Meysenbug, eine Menschenbildnerin, in: Lipp. Landesztg. 167, Nr. 131 vom 16.5.1933 (Lipp. LB Detmold) – O. Oster: Malwida von Meysenburg, in: Sonderbeil. Nr. 17 der Augsburger Postztg. 1933 – C. Hotzel: Malwida von Meysenbug, in: I. Seidel (Hg.): Dt. Frauen. Berlin 1939, S. 192ff. – M. Weber: Malwida von Meysenbug, in dies.: Die Frauen und die Liebe. Königstein, Leipzig 1942, S. 237-252 – J. Hennig: Malwida von Meysenbug and England, in: Comparative Literature Studies 23/24, 1946, S. 34-46 – Malwida von Meysenbug. Zum 45. Todestag am 26. April 1948, in: Westf. Ztg. 3, Nr. 48 vom 24.4.1948, S. 5 [anonym; mit Abb.] (Lipp. LB Detmold) – J.-B. Barrère: Romain Rolland et Malwida von Meysenbug: Les „Racines“ et le „Souffle“, in: French Studies 4, 1950 – P. Heidelbach: Ein Gedenkblatt für Malwida von Meysenbug, in: Hess. Heimat, N.F. 3, 1953, S. 18 – G. Wagner: Malwida von Meysenbug, in: Die Sammlung 8, 1953, S. 255-260; dies.: Malwida von Meysenbug, in: I. Schnack (Hg.): Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830-1930. Bd. 5. Marburg 1955, S. 211-226; dies.: Malwida von Meysenbug. Eine Betrachtung ihres Lebensbildes anläßlich ihres 150. Geburtstages, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 36, 1967, S. 39-53; dies. in: Westf. Lebensbilder 12, 1979, S. 104-127 – J. Kröll: Erinnerung an eine Idealistin. Zum 50. Todestag der Malwida von Meysenbug, in: FAZ, Nr. 96 vom 25.4.1953; ders.: Romain Rolland, Malwida von Meysenbug und Bayreuth, in: Heimatbote für die Pflege der Heimat- und Kulturgeschichte Oberfrankens und der Oberpfalz 13, 1962, S. 1-3 [mit 5 Abb.]; ders.: Malwida von Meysenbug, in: Archiv für Geschichte von Oberfranken 46, 1966, S. 241-328 [mit 2 Abb.] – [...] Pick: Malwida von Meysenbug. Zum 60. Todestag der freireligiösen Schriftstellerin am 26. April, in: Der Freireligiöse, Mannheim, 1963, H. 3, S. 109-114 – Malvida von Meysenbugs Detmolder Jahre. Zur 60. Wiederkehr ihres Todestages. 26.4.1903, in: Der Leopoldiner 1963, H. 21, S. 4-9 [anonym] – G. Ploch: Geschichte einer Freundschaft. Malwida von Meysenbug und Romain Rolland, in: Hess. Heimat 20, 1969, S. 17f. – Malvida von Meysenbug, in: Frauenemanzipation im dt. Vormärz. Hg. von R. Möhrmann. Stuttgart 1978, S. 34-45 – E. Sandow: Gedenken an Malwida von Meysenbug. 75. Todestag, in: Lipp. Rundschau 33, 1978, Nr. 126 [mit Abb.] – D. Weiland: Malvida von Meysenbug, in dies.: Geschichte der Frauenemanzipation in Deutschland und Österreich. Düsseldorf 1983, S. 172f. [mit 3 Abb.] – U. Linnhoff: Malwida von Meysenbug. Mit Auszug aus den „Memoiren einer Idealistin“, in dies.: „Zur Freiheit, oh zur einzig wahren“. Frankfurt/M., Berlin, Wien 1983, S. 201-219 [mit Abb.] – S. Hering-Zalfen, U. Wagner, G. Dölle: Erinnerungen an eine Idealistin. Malwida von Meysenbug, in: Informationen. Theater und Musik, Kunst und Wissenschaft in Kassel. 1983, Nr. 12, S. 2f. (NW SA Detmold) – L. Drasdo: Keine Chance für Marie und Malwida, in: Ariadne, Heft 2, Juli 1985, S. 15 – Malwida von Meysenbug, in: Die Waage 4, 1986, Nr. 11, S. 30f. [anonym; mit Abb.] – C. Gehlhaus: Von Detmold in die große Welt. Zum 170. Geburtstag Malwida von Meysenbugs [3 Abb.], in: Heimatland Lippe 79, 1986, Nr. 11, S. 335-339 (Lipp. LB Detmold) – D. Eickmeier: Malvida von Meysenbug. Deutschlands sanfte Emanze oder eine Liebe in Detmold, in: Lipp. Landesztg. 219, 29.3.1985, Nr. 52, S. 29 [mit Abb.] – A. Groenewold: „Das größte Leiden ist die Abwesenheit des Ideals.“ Hommage an Malwida von Meysenbug zum 170. Geburtstag am 28. Oktober [3 Abb.], in: Lipp. Landesztg., Nr. 248 vom 25.10.1986, S. 12 – W. Wülfing: On Travel Literature by Women in the 19th Century, Malwida von Meysenbug, in: R.-E. B. Joeres, M.J. Maynes (ed.): German Women in the 18th and 19th Centuries. Bloomingdale/I. 1986, S. 298-304 – C. Gelhaus: Malwida von Meysenbug (1816-1903), eine Frau gegen ihr Jahrhundert, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 57, 1988, S. 207-250 [mit Abb.] – S. Hering: Malwida von Meysenbug in Detmold. Daten einer Lebenswende, in: Grabbe-Jb. 7, 1988, S. 163-168 – H. Herrberg, H. Wagner: „Das größte Leiden ist die Abwesenheit des Ideals.“ Malwida von Meysenbug. Emanzipation im Zeitgeist?, in ebd., S. 143-162 – S. Hering: Malwida von Meysenbug in Detmold. Daten einer Lebenswende, in: Grabbe-Jb. 7, 1988, S. 163-168 – Malwida von Meysenbug (1816-1903). Eine Frau gegen ihr Jahrhundert, in: Stadtrundgang zur Frauengeschichte in Detmold. Detmold 1990, S. 29-33 (Lipp. LB Detmold) – R. Deppe: Kinder verließen die Stadt oft bei Nacht und Nebel. Vom Rattenfänger zu Hameln bis Malwida von Meysenbug, in: Unsere Kirche. Sonntagsbl. für Westfalen und Lippe 45, 1990, Nr. 32 – I. Biermann: Malwida von Meysenbug. 1818-1903. Vom adeligen Fräulein zur Europäerin, in: „Was für eine Frau!“ Portraits aus Ostwestfalen-Lippe. Hg. von A. Brünink. Bielefeld 1992, S. 67-80 – D. Grumbach: Malwida von Meysenbug und die Hamburger „Hochschule für das weibliche Geschlecht“, in: Grabbe-Jb. 11, 1992, S. 149-161 –  S. Arndt: "... So wär es ein Götterleben u. eine wahre Colonie". Malwida von Meysenbugs Versuche, in Italien einen Kreis Gleichgesinnter zu versammeln, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 65, 1996. S. 269-291 – S. Klabunde: Malwida von Meysenbug. Mit den Waffen der Freiheit und der Zukunft, in: Die Achtundvierziger. Lebensbilder aus der deutschen Revolution 1848/49. Hg. von S. Freitag. München 1998. S. 225-236, 329-331. – A. Tegtmeier-Breit: 'Hinter Vorhängen in der Paulskirche'. Malwida von Meysenbug und die lippischen Frauen zur Zeit der Revolution, in: Lippe 1848-von der demokratischen Manier eine Bittschrift zu überreichen. Hg. H. Pilzer. Detmold 1998. S. 275-286 – W. Broer: Wir sind das Volk! Die Detmolder Dichter in der Revolution 1848/49, in: Grabbe-Jb. 17/18, 1999. S. 76-102 – K. Füllner: Malwida von Meysenbug (1816 - 1903). "Im freien Albion". Begegnung mit Johanna Kinkel, in: Vom Salon zur Barrikade. Hg. von Irina Hundt. Stuttgart 2002. S. 369-376 – H. Brandes: Utopische Momente in der Memoirenliteratur der Malwida von Meysenbug, in: Deutsche Literatur und Kultur vom Nachmärz bis zur Gründerzeit in europäischer Perspektive 2, 2003, S. 295-307 – W. Broer: Malwida von Meysenbug. Eine aristokratische Demokratin, in: Briefe als Zeugnisse eines Frauenlebens, Detmold 2003,  S. 43-67 [Ill.] – J. Le Rider: Friedrich Nietzsche et Malwida von Meysenbug, in: S. Barbera (Hg.), Friedrich Nietzsche - Rezeption und Kultus, Pisa  2004, S. [7]-31 (Nietzscheana, 1).

Erwähnungen in: (in Ausw.) M. Cauer: Die Frau im 19. Jahrhundert. Bd. 2. Berlin 1898, S. 91 – S. Münz: Römische Reminiszenzen und Profile. Berlin 1900 – A. Philippi: Biographische Litteratur, in: Die Grenzboten 1, 1900, S. 237-242, 290-297 – J. Wiegand: Die Frau in der modernen Literatur. Bremen 1903, S. 41 – R. Münz: Literarische Physiognomien. Wien 1903 – O. Walzel: Der Lebensabend einer Idealistin, in ders.: Vom Geistesleben des 18. und 19. Jahrhunderts. Leipzig 1911, S. 414-421 – T. Klaiber: Die dt. Selbstbiographie. Stuttgart 1921, S. 244-253 – G. de Puortalès: Amor fati. Nietzsche in Italien. Freiburg/Br. 1930, S. 27-39, 43f. – E.H. Carr: The Romantic Exiles. New York 1933 – R. Wichterich: Giuseppe Mazzini. Der Prophet des neuen Italiens. Berlin 1937, S. 197f. – H. Sprenger: Unsere Achtundvierziger [_Freiligrath, Weerth, Althaus, Malwida von Meysenbug]. Vortrag vor dem Naturwissenschaftlich-Historischen Verein am 5.4.1948, in: Mitteilungsbl. des Lipp. Heimatvereins 1, Nr. 1f., 1.10.1948, S. 10f. (LM Detmold) – E. Reissner: Alexander Herzen in Deutschland. Berlin 1963 (=Dt. Akad. der Wiss. Berlin, Veröffentl. des Inst. für Slawistik 26) [s. Reg.] – E. Sagarra: Tradition and revolution. German literature and society 1830-1890. London 1971 [s. Reg.] – M. Twellmann: Die dt. Frauenbewegung. Ihre Anfänge und erste Entwicklung. Meisenheim 1972 – Heinrich-Schütz-Schule Kassel. Kassel 1980, S. 37-73 – E. Zeile: Frauen für den Frieden. Essen 1981, S. 15ff. – R. Ashton: The Search for liberty: German exiles in England in the 1850s, in: Journal of European Studies. Chalfont St. Giles 13, 1983, S. 187-198 – D. Heiter, W. Matthäus, B. Pieper: Als jüdische Schülerin entlassen. Erinnerungen und Dokumente zur Geschichte der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel. Kassel 1984 – M. Hege: Die stumme Fee. Idealisierung und Dömonisierung weiblicher Kraft. 2. Aufl. Weinheim 1987 – Gödden/Nölle-Hornkamp: Westf. Dichter 1990 (Stichw. Detmold); dies.: Literaturführer 1992 (Stichw. Detmold) – Broer 1990 – Broer/Ernst 1993 (Stichw. Detmold).

Bildnis: 1. Malwida von Meysenbug im Alter von 29 Jahren. Zeichnung ihrer Schwester Laura (NW SA Detmold, D 72) – 2. Malwida von Meysenbug als Mädchen; Fotogr. [Abb. in: Jb. der Malwida von Meysenbug-Gesellsch. 1, 1986] – 3. Malwida von Meysenbug als Kind. Aquarell ihrer Schwester [Abb. in ebd. 2, 1988] – 4. Malwida von Meysenbug und die Töchter Alexander Herzens [Abb. in ebd. 3, 1990] – 5. Porträt 1885, Tuschzeichnung (Lipp. LB Detmold) – 6. 14 Bilder (Zeichungen, Fotogr. 1832-1904) (NW SA Detmold).

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Weitere Handschriften in Westfalen:  1. Lipp. LB Detmold: 4 Briefe an Auguste Lorenz, 1833f.; Familienbriefe – 2. StA Bielefeld: 3 Briefe – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. Thür. LB Weimar: Werkmss.; Korrespondenz mit Romain Rolland; Fotogr. – 2. GStA Weimar: 7 Kästen; u.a. 69 Briefe im Nachlaß von Friedrich Nietzsche, 5 Briefe im Nachlaß von Julius Rodenberg – 3. Akad. der Wiss. Berlin: 22 Briefe an W. Hemsen, 1870-1878 – 4. SBPK Berlin: Briefe an Caroline von Sayn-Wittgenstein – 5. ZB Weimar: Autogr. – 6. StA Hamburg: Autogr. – 7. NW SA Bonn (Nachlaß Kinkel): Briefwechsel mit Gottfried Kinkel – 8. UB Bonn: 25 Briefe an Gottfried Kinkel, 1851-1868; 16 Briefe an Johanna Kinkel, 1849-1858; 1 Brief an Minna Kinkel, 1882 – 9. DLA Marbach: Korrespondenz mit Georg von Cotta, Briefe an Karl Heckel, Ludwig Geiger – 10. UB Freiburg/Br.: 5 Briefe an Emil Gött, 1898f. – 11. UStB Frankfurt/M.: 72 Briefe an P. Rée, 1877-1896 und o.D. – zum Inhalt: Denecke/Brandis, 2. Aufl. 1981, S. 247, 317; Mommsen 1971, S. 336; Gelehrten- und Schriftstellernachlässe in den Bibliotheken der Dt. Demokratischen Republik. Bd. 1. Berlin 1959, Nr. 430; Bd. 3, Berlin 1971, Nr. 601; Die Bestände des Nordrhein-Westfälischen Staatsarchivs Detmold und des Personenstandsarchivs Westfalen-Lippe. Detmold 1980, S. 202f., 208; Paul 1993, S. 375.

Ein Teil des Nachlasses befand sich 1964 in Privatbesitz in Lenggries (vermutl. Nachlaß B. Schleicher)

Gedenkstätten: Das Wohnhaus Malwida von Meysenbugs in den Jahren 1832 bis 1850 in Detmold war in der Hornschen Straße Nr. 29. Grabstätte auf dem Cimitero Degli Stranieri Acattolici in Rom. Seit 1986 besteht in Kassel eine Malwida von Meysenbug-Gesellschaft.

Nachschlagewerke: Pataky, Bd. 2, 1898 – Schoof 1901 – Biogr. Jb. und Dt. Nekrolog 8, 1903 (Totenliste); Bd. 9, 1904 – Spiero 1913 – Brümmer, 6. Aufl. 1913 – Krüger 1914 – Groß 1922 – Kosch, Bd. 2, 1930; 3. Aufl., Bd. 10, 1986 – Kürschner: Nekrolog 1936 – Sveistrup, Bd. 1, 1934 – Staercke 1936 – Dt. Frauen. Bildnisse und Lebensbeschreibungen 1939 [mit Bildn.] – Lex. der Frau, Bd. 2, 1953f. [mit Bildn.] – Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck, Bd. 5, 1955 – Lipp. Bibliogr., Bd. 1, 1957; Bd. 2, 1982 – Schlawe 1969 – Wilpert/Gühring 1967; 2. Aufl. 1992 – Kindler, Bd. 4, 1968; Bd. 11, 1990 – Albrecht/Dahlke 1972 – Köttelwesch, Bd. 2, 1976 – Salzer/Tunk, Bd. 3, 3. Aufl. 1972 – Oberhauser 1974 – Aubert, 2. Aufl. 1975 – Dt. Schriftsteller im Porträt, Bd. 4, 1981 – Schulte: Westf. Köpfe, 3. Aufl. 1984 – Friedrichs 1981 – Häntzschel, Bd. 4, 1981 – Brinker-Gabler/Ludwig/Wölffen 1986 – Killy, Bd. 8, 1991 – Freund 1993 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 842, Sp. 119; N.F. Fiche 894, Sp. 364-392 – Nachweise zu Veröffentl. in Anthologien im Archiv Kurt Rüdiger, Karlsruhe.