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Joseph Bruno von Mengersen auf Rheder

Geboren am 22. April 1804 in Leipzig. Besuch der Gymnasien in Münster und Berlin. Von 1824 bis 1827 Jurastudium in Heidelberg und Berlin. Seine Tätigkeit im Berliner Justizdienst gab er nach kurzer Zeit auf, um sich seinen naturwissenschaftlichen und philosophischen Studien zu widmen. Reisen durch die Schweiz und Frankreich. 1835 Heirat mit einer Tochter des Staatsministers Graf zu Münster. Er lebte fortan zurückgezogen und mit literarischen Arbeiten beschäftigt auf den väterlichen Gütern in Rheder bei Brakel, wo er am 9. Januar 1873 starb.

Selbständige Veröffentlichungen: Irma und Ranka [Roman]. 2 Bde. Leipzig: Brockhaus 1842 (SA Bielefeld) – Gedichte. Mainz: Kirchheim 1845; Neuaufl. ebd. 1855. VIII, 204S. (SB/LB Dortmund) – Die heilige Elisabeth, Landgräfin von Thüringen. Historisches Epos in 9 Gesängen. Hannover: Rümpler 1861. 249S. (SB/LB Dortmund, Lipp. LB Detmold) – Cherusker und Römer. Eine epische Dichtung. Leipzig: Fleischer 1866. XII, 128S. (SA Bielefeld).

Erwähnungen in: Entwurf eines Stammbaums der Familie von Mengersen. Als Manuskript. Jena 1899. 13Bl. (Lipp. LB Detmold, EAB Paderborn) – Freund 1989, S. 64 – Westf. Literaturführer 1992 (Stichw. Brakel-Rheder).

Bildnisse: Porträts in Privatbesitz (Schloß Rheder).

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände außerhalb Westfalens: 1. UB Heidelberg: Briefe, Zschepplin bei Leipzig, 17.3.1825; 12.4.1825 – 2. DLA Marbach: Brief an Georg von Cotta, Rheder, 5.7.1860.

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg. – Bibl. des Schlosses Rheder: Slg. der Werke.

Nachschlagewerke: Kehrein, Bd. 1, 1868 – Brümmer, Bd. 2, 1877 – Wienstein 1899 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 10, 1986 – Freund 1993 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 826, Sp. 298-300.