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Johann Diedrich Lüttringhaus

Geboren am 22. August 1814 auf dem Woestenhof im oberen Versetal, als Sohn eines Hammerschmieds. Vom 1828 bis 1837 war er Fabrikarbeiter. Anschließend ermöglichten ihm Ersparnisse und die Unterstützung von Gönnern den Besuch des Lehrerseminars in Soest. Nach bestandener Lehrerprüfung (1839) wurde er Lehrer in Elverlingsen bei Werdohl und von 1841 bis 1858 an der Volksschule in Wesselberg bei Lüdenscheid. Hierauf trat er aus dem öffentlichen Schuldienst aus und kaufte ein größeres Bauerngut auf der Spielwigge, wo er eine private Erziehungs- und Unterrichtslehranstalt gründete. Er starb am 22. Februar 1888.

Selbständige Veröffentlichungen: Bilder aus der vaterländischen Geschichte in Erzählungen und Gedichten von und nach den vorzüglichsten Schriftstellern. Für Schule und Haus. Hagen: Butz 1855. X, 264S.; Neu durchges. und erw. Ausg. Berlin: Winkelmann 1857. X, 342S.; 3., umgearb. und erw. Aufl. u.d.T.: Borussia. Bilder aus der Geschichte des preußischen Vaterlandes. Ebd. 1877. VIII, 461S. (ULB Düsseldorf, Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten) – Heimatskunde [!] vom Kreise Altena für Schule und Haus. Lüdenscheid: Crone 1882. 32S., 1 Karte (ULB Münster, Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten) – Kleine Länder- und Völkerkunde. Ein Lehr- und Lesebuch für Schule und Haus. Heft 1: Das Vaterland. 3., neubearb. Aufl. Lüdenscheid: Crone 1878 (Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten); Heft 2: Das übrige Europa und die anderen Erdtheile. Ebd. 1880. 116S. (Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten) – Lebensworte aus dem Munde guter und großer Menschen aller Zeiten und Völker für Geist und Gemüt. Lüdenscheid: Crone 1882. XIV, 496S. (StA Bielefeld) – Unser Vaterland in Erzählungen, Schilderungen und Charakterbildern. Berlin: Winckelmann 1880. IV, 592S. [mit Abb.] (Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten) – postum: Gedichte. Hg. von G. Lüttringhaus. Lüdenscheid: Crone o.J. (Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Sauerländischer Gebirgsbote Jg. 1907, S. 169f., 197f., 211f.; Jg. 1908, S. 24f., 39, 197 u.w.: Sauerländische Sprichwörter und Redensarten. Aus dem Nachlasse des Herrn D. Lüttringhaus, ehemaligen Lehrers in Spielwigge bei Lüdenscheid

Texte in Anthologien: Op un dial 2003, S. 104-106: Gan Hiärmen un sin Drüken [Ged.].

Unselbständige Veröffentlichungen über Lüttringhaus: Nachruf, in: Lüdenscheider Wochenbl. vom 21.2.1888 [anonym] – E. Rentrop: Joh. Dietr. Lüttringhaus 1814-1888, in: Der Märker 13, 1927, S. 45-47 [mit Bildn.] – Bahnbrecher des Heimatgedankens. J.D. Lüttringhaus, der Kinderfreund von Spielwigge, in: Westfalenpost vom 24.11.1949 [anonym] – A.D. Rahmede: Ein Menschenbildner unserer Heimat. Johann Dietrich Lüttringhaus. Lebensbild des Gründers von Spielwigge, in: Lüdenscheider Nachrichten, Nr. 306 vom 31.12.1951.

Bildnis: Fotogr. (WLA Hagen).

Sammlung: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Wienstein 1897 – Wikipedia.org.

Aktualisiert nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.