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Eduard Kreuzhage

Geboren am 13. Februar 1838 in Göttingen als Sohn eines Universitätsrats. Besuch der Gymnasien in Göttingen und Hildesheim. Von 1858 bis 1861 Studium der Geschichte und Philosophie in Göttingen. Anschließend Besuch des Musikkonservatoriums in Leipzig. Promotion zum Dr. phil. Hierauf widmete er sich vorzugsweise seiner musikalischen Laufbahn und wurde 1864 Direktor des Musikvereins in Osnabrück. Später lebte er in Witten/R., wo er Dirigent des dortigen Musik- und Männergesangvereins war. Er starb am 13. September 1898 auf der Rückreise aus Bad Liebenwerda.

Er war ein naher Bekannter Christoph Bernhard Schlüters, in dessen Briefwechsel er wiederholt erwähnt wird.

Selbständige Veröffentlichungen: Prolog zur Vorfeier des Schillerfestes, gehalten im Theaterlocale zu Göttingen. Göttingen 1859 (Nieders. SB/UB Göttingen) – Gedichte. Münster: Coppenrath 1861. 280S. (Nieders. SB/UB Göttingen, Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten); 2., verm. Aufl. ebd. 1865. 292S. (WLA Hagen, WLMKuK Münster) – Die Tochter Jephtas. Lyrisches Trauerspiel in 3 Aufzügen. Mainz: Kirchheim 1861. 98S. (Nieders. SB/UB Göttingen, StUB Köln, WLA Hagen) – Über Programm-Musik. Diss. Münster: Coppenrath 1868. 40S. (ULB Münster, WLA Hagen).

Musikalien: Lieder und Gesänge für eine hohe Stimme mit Pianoforte. Köln o.J. – Drei zweistimmige Gesänge für Sopran und Tenor mit Begleitung des Pianoforte. Köln o.J. – Vier Quartette für vier Männerstimmen. Köln o.J. – Zwölf vierhändige Klavierstücke in Walzerform. Köln o.J.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Baehr: Rhein.-Westf. Dichterbuch 1888, S. 454f.: Das Echo; Das Hindumädchen – Hüttemann 1898, S. 450: Sonntagmorgen.

Selbständige Veröffentlichungen über Kreuzhage: H. Goetz: Eduard Kreuzhage, sein Leben und seine Werke. Leipzig 1916 (Nieders. SB/UB Göttingen).

Unselbständige Veröffentlichungen über Kreuzhage in: Leipziger Illustr. Ztg. 3, 1844 [anonym] – A. Pott: Nachrichten von dem Leben und den Schriften märkischer Schriftsteller: Eduard Kreuzhage, in: Jb. des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark 2, 1887f., S. 154f. [mit Bildn.] – Eduard Kreuzhage gest. [mit Brandstätters Prolog zum Requiem], in ebd. 12, 1897f., S. 29-34 [anonym] – Monatshefte für Musikgesch. 31, 1898, S. 152.

Bildnis: Fotogr. (WLA Hagen).

Nachlaß, Handschriftliches: 1. ULB Münster (Schlüter-Nachlaß): 36 Gedichthandschr., 21 Gedichtabschr.; 63 Briefe an Christoph Bernhard Schlüter (1856-1882) – 2. Lipp. LB Detmold: Brief an G.R. Kruse, 23.2.1914 – 3. Nieders. SB/UB Göttingen: 5 Briefe an Hermann Wagner (1875-1893) – 4. WLA Hagen: Gedichte. Erstes Buch 1853; Erstes Buch 1853 und 1854 (145S.); Einige Gedichte von Eduard Kreuzhage, Auswahl. Göttingen 1855 (91S.); Fünftes Buch der Gedichte. Göttingen 1857 (101S.); Sechstes Buch der Gedichte 1858 (69S.); Gedichte. Siebtes Buch. 1859 (61S.); Gedichte. 7tes Buch. 1861 und 1862 (89S.); 8tes Buch 1863-1865 (71S.) [Originalhandschr.].

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Hülskamp/Rump, Jg. 1, 1862 – Raßmann 1866; N.F. 1881 – Kehrein, Bd. 1, 1868 – Brümmer, Bd. 1, 1876 – Eckart 1891 – Wienstein 1899 – Biogr. Jb. und Dt. Nekrolog 5, 1903 – Kosch, Bd. 2, 1937 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 9, 1984 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 709, Sp. 318-324; N.F. Fiche 759, Sp. 128.