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Friedrich Kampmann

Geboren am 6. Februar 1828 in Oberwengern in der Grafschaft Mark. Besuch der Realschule in Elberfeld. Seine Hoffnung, sich wissenschaftlich weiterzubilden, scheiterte an der eingeschränkten finanziellen Situation der Familie. Er wandte sich deshalb dem Subalterndienst im Bergwesen zu. Dieser Tätigkeit ging er in Wengern, Bochum, Berlin, Dortmund, Königsborn und erneut Dortmund nach, wo er seit 1874 als Oberbergamtssekretär lebte. Seit 1891 war er Rechnungsrat. Er starb am 22. September 1902 in Dortmund.

Im Jahre 1869 veröffentlichte er eine Sammlung seiner „Gedichte“, in denen sich als Grundstimmung des Dichtens eine leise Wehmut, ein elegisch verklärter Pessimismus kundgibt, der aber weder zündende Geistesschärfe noch lautere Naturempfindung ausschließt. (Biogr. Jb. und Dt. Nekrolog 1905).

Selbständige Veröffentlichungen: Gedichte. Berlin: Schweiggersche Hofbuchhdlg. 1869. IV, 140S.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Dt. Monatsbl. 1, 1878, S. 88f.: Epigramme – Hartmann: Schatzkästlein 1885, S. 227-235: Liebesklänge; Unterm Fliederbaum; Der Wolke gleich; König Goldemar; Das Brunnen-Gespenst zu Elsey; Jost von Strünkede; Florian Geyer; Des deutschen Knaben Kaiserlied; Epigramme – Baehr: Rhein.-Westf. Dichterbuch 1888, S. 436-438: Judith; Der Blinde; Liebesklänge – Uhlmann-Bixterheide/Hülter: Westf. Dichtung 1895, S. 114-116: Das Brunnengespenst zu Elsey; Epigramme – Bahlmann: Westf. Sagenkranz 1897: König Goldemar auf dem Hardenstein – Schröder: Aus Westfalen 1899, S. 78-83: An den Ufern der Ems; S. 84-87: Aus Westfalens Heide; S. 95-99: Volksleben auf der Heide; S. 102f.: In der Dorfschenke; S. 104-107: Fastnachtsgilden und Nachbarschaften; S. 108-115: Tecklenburg und Umgebung; S. 116f.: Die Dörenther Klippen; S. 247: König Goldemar auf dem Hardenstein [Ged.] – postum: Uhlmann-Bixterheide: Westfalens Erzähler 1922, S. 452: König Goldemar [Ged.]; Drei Epigramme – Westf. Hausbuch 1983, S. 97-101: Volksleben auf der Heide; S. 137: Das Brunnengespenst zu Elsey [Ged.]; S. 423-428: Fastnachtsgilden und Nachbarschaften; S. 562-565: Die Menschen an der Ems; S. 568-571: An den Ufern der Ems; S. 581-584: Tecklenburg; S. 586-588: Die Dörenther Klippen; S. 589f.: Ibbenbüren; S. 592f.: In der Dorfschenke.

Erwähnungen in: Uhlmann-Bixterheide/Hülter: Westf. Dichtung 1895, S. 38f. – Kannengießer 1923, S. 28.

Nachlaß, Handschriftliches: 1. StLB Dortmund: 1 Brief – 2. Bayer. SB München: 3 Briefe an Karl Zettel

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Biogr. Jb. und Dt. Nekrolog 7, 1902 (Totenliste) – Brümmer, 6. Aufl. 1913 – Kürschner: Nekrolog 1936 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 8, 1981 – Dt. biogr. Archiv N.F., Fiche 678, Sp. 107-109.