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Caspar Alexander von Honthumb

Geboren am 12. Juni 1839 in Werne an der Lippe. 1851 mit seinen Eltern Umzug nach Münster. Nach Abschluß des Gymnasiums (1860) Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften an der Akademie Münster und der Universität Göttingen. Er absolvierte dann als einjährig Freiwilliger seinen Militärdienst. 1864 beurlaubt, wandte er sich in Münster wieder seinen früheren Studien zu und trat dort 1865 ein Probejahr als Lehrer an. 1867 Auswanderung nach Amerika. Dort wurde er Redakteur des Cincinnati Volksfreundes und dessen belletristischer Sonntagsbeilage. Seit 1882 war er Redakteur des New Yorker Wochenblatts Um die Welt. Er starb am 30. Juni 1890 in Hoboken/Cincinnati.

Selbständige Veröffentlichungen: Die Westfalen in Schleswig-Holstein. Bunte Bilder aus dem Kriegsleben. H. 1. Münster 1864 [anonym] – Mein Tagebuch. Erinnerungen aus Schleswig-Holstein. Von Caspar, Musketier des 53. Regiments. Münster 1865 [anonym] – Das Geheimnis der Anden. Roman. Ins Dt. übers. von F. Hassaurek. Cincinnati 1879 – Humoresken. New York 1886 [Inhalt: Der Stock mit dem goldenen Kopfe; Die beiden Nebenbuhler; Die letzte gute Tat; Die Großherzogin von Gerolstein].

Unselbständige Veröffentlichungen in: Westf. Merkur 1865: Plauderbriefe [aus Münster]; Jg. 1866: Plauderbriefe aus dem Kriege – weitere Beitr. in: Cincinnatier Blätter; Wahrheitsfreund; Cincinnati Volksfreund und Sonntagsmorgen; Um die Welt 1882-1890 [jew. polit. und belletristische Beitr. sowie Kriegsbriefe].

Handschriftliches: DLA Marbach: Brief an Georg von Cotta, Cincinnati, 20.2.1875; Louisville, 28.5.1879.

Nachschlagewerke: Raßmann 1866; N.F. 1881 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 8, 1981 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 566, Sp. 139f.