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Ernst Barre

Geboren am 18. Januar in Paderborn als Sohn eines Justizrats. Besuch der Elementarschule und des Gymnasiums in Paderborn. Seit 1861 Studium der Rechte in Heidelberg und Berlin. 1864 war er Rechtsreferendar in Paderborn. 1867 siedelte er nach dem Tod seiner Eltern nach Naumburg über. Nach dem Staatsexamen Teilnahme am deutsch-französischen Krieg. 1871 war er Friedensrichter in Rappoltsweiler im Oberelsaß und 1872 in Colmar. 1876 kam er als Landgerichtsassessor nach Düsseldorf. 1880 Beförderung zum Richter. 1886 Direktor des Landgerichts in Trier. 1898 Präsident des Landgerichts in Torgau bei Leipzig. 1903 Präsident des Landgerichts in Bielefeld. Ernennung zum Geheimen Oberjustizrat. 1908 trat er in den Ruhestand. Er starb am 8. Oktober 1916 in Bielefeld.

Pseudonym: Ursinus.

Selbständige Veröffentlichungen: Bekehrt. Lustspiel. Leipzig: Edelmann 1869. 28S. (SBPK Berlin) – Gedichte. Leipzig 1869. 123S. (121) – Novellen. Düsseldorf: Voß 1886. 195S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf) – Über die Brüderschaft der Pfeiffer im Elsaß, ein Vortrag. Colmar: Decker 1873. 54S.; Colmar: Barth 1874 – Allzeit Kopf hoch! und andere Erzählungen für die Jugend. Leipzig: Kempe 1903. 223S. – jur. Schriften.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Baehr: Rhein.-Westf. Dichterbuch 1888, S. 313f.: Am gesprengten Thurm; Die Schaffung des Rheines.

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Brümmer, Bd. 2, 1877 – Hinrichsen, 2. Aufl. 1891 – Brümmer, 6. Aufl. 1913 – Degener, 4. Ausg. 1909 – Kürschner: Dt. Literaturkalender 36, 1914 – Dt. biogr. Jb., Bd. 1, 1914-1916 (1925) – Kosch, 3. Aufl., Bd. 1, 1968 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 56, Sp. 111-113