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Heinrich Schmedding

Geboren am 2. Juli 1774 in Münster. Studierte in München und Göttingen Theologie und Jura. War seit 1796 Advokat im Staatsdienst und anschließend Dozent für Kirchenrecht in Münster. Seit 1800 ordentlicher Professor der Rechte. 1804 Tätigkeit in der Kriegs- und Domänenkammer. 1805 Kriegs- und Domänenrat. 1809 Rat im Ministerium des Inneren in Berlin. Daneben von 1811 bis 1820 an der dortigen Universität Vorlesungen über Kirchenrecht. Seit 1841 als Oberregierungsrat Mitglied des preußischen Kultusministeriums. Verstarb am 18. April 1846. Zu seinen Mitarbeitern gehörte Joseph von Eichendorff während seiner Zeit als Regierungsrat in Berlin.

Ein Freund Anton Mathias Sprickmanns. Vermittelte dessen Professur in Breslau.

Selbständige Veröffentlichungen: Geistliche Lieder von Dr. Johann Heinrich Schmedding, Wirklicher Geheimer Ober-Regierungs-Rath. Münster 1869 [Manuskript, für seine Freunde und Angehörigen gedr.].

Herausgabe: Gebetbuch bestimmt zum Gebrauche der Junggesellen-Sodalität zu Münster. Münster 1793 [mit Georg Kellermann und Johann Wilhelm Nergert]; 2. Aufl. 1822 – Kirchenlieder zum Gebrauche der katholischen Gemeinde in Berlin. o.O.u.J. [Übers. lat. Hymnen sowie eigene Dichtungen; anonym].

Briefe an Schmedding: von Anton Mathias Sprickmann, 20.3.1812, 7.1.1814, 4.10. 1814, 16.7.1816, 1.1.1817, in: E. Hegel: Anton Matthias Sprickmanns Berufung nach Breslau. Briefe aus dem Sprickmann-Nachlaß der Universitätsbibliothek Münster, in: Reformata Reformanda. Festgabe für H. Jedin zum 17. Juni 1965. Hg. von E. Iserloh und K. Repgen. Bd. 2. Münster 1965, S. 431-446 (ULB Münster).

Zeitgenössische Zeugnisse: Hüffer 1952 [s. Register].

Unselbständige Veröffentlichungen über Schmedding: Nekrologe, in: 1. Allg. preuß. Ztg. 1846, Nr. 131; 2. Westf. Merkur 1846, Nr. 116-118; 3. Hist.-polit. Blätter 16, 1846, S. 365 – A. Schnütgen: Johann Heinrich Schmeddings Frühzeit, in: Hist. Jb. 57, 1937, S. 427-453 – P.-U. Hammer: Einige Bemerkungen zu Joseph von Eichendorffs allgemeiner Probearbeit für das Höhere Examen und deren Beurteilung durch Johann Heinrich Schmedding, in: Joseph von Eichendorff und Westfalen. Ratingen 1990, S. 24-33 – C. Rathgeber: Johann Heinrich Schmedding, in: Westfälische Lebensbilder, 18. Münster 2009, S. 23-35.   

Erwähnungen in: B. Hölscher: Hermann Ludwig Nadermann als Dichter katholischer Kirchenlieder. Zugabe zu dem Programme des Gymnasiums zu Recklinghausen. Recklinghausen 1870, S. 5f. – Lahrkamp 1976 [s. Register].

Handschriftliches: ULB Münster, Sprickmann-Nachlaß: Briefwechsel mit Anton Mathias Sprickmann.

Nachschlagewerke: Raßmann 1814 – Neuer Nekrolog 24, 1846 (1848) – Bender 1868 – Kehrein, Bd. 2, 1871 – Raßmann N.F. 1881 – Wienstein 1899 – ADB, Bd. 31, 1890 – Goedeke, 2. Aufl., Bd. 7, 1906 – Kosch, 2. Aufl., Bd. 3, 1956 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 1112, Sp. 150-162.