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Friedrich Ludwig von Korff

Geboren am 21. November 1751 in Münster. War nach dem Studium von 1769 bis 1806 in Münster im Militärdienst tätig. Ließ sich 1806 bei einem Verwandten, dem Freiherrn von Böselager, im Osnabrückischen nieder. Widmete sich der Altertumsforschung. Häufige Aufenhalte in Münster und Freckenhorst. Verstab am 6. Mai 1833 in Freckenhorst.

Selbständige Veröffentlichungen: Angeline. Frankfurt a. M. 1785 – Bella, ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Münster 1781; Münster: Coppenrath 1782; Leipzig 1782 [holl. Übers.] – Trauerspiele. 1785.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Westf. Anzeiger 1811, Nr. 2: Probe aus seinen herauszuhebenden Denkmälern im nördlichen Theile Westfalens von Völkern aus der Vorzeit – Westf. Anzeiger 1821, Nr. 21: Tapferkeit und Sieg der Münsterischen unter der Regierung des Münsterischen Bischofs Eriks, eines Herzogs von Lauenburg, im Jahre 1519. Aus einer alten Münsterischen Chronik.

Herausgabe: Münstrische Monatsschrift. 12 Hefte: 12.1785-11.1786. Münster: Aschendorff 1785f. [zus. mit Professor Gerz; je ca. 95S.; enthält u. a. anonyme Beiträge von Johanna von Aachen] (WLMKuKMünster).

Erwähnungen in: Hüffer 1952 [s. Register]-

Handschriftliches und Nachlaß: Nieders. StA Osnabrück: in Gut Sutthausen, Stael'scher Teil (Dep 41), Korff'scher Teil (erw B 4).

Nachschlagewerke: Driver 1799 – Hamberger/Meusel, 5. Aufl., Bd. 10, 1803; Bd. 18, 1821; Bd. 23, 1834 – Raßmann 1814; 3. Nachtr. 1824 – Raßmann 1866 – Kehrein. Bd. 1, 1868 – Wienstein 1899 – Jöcher, Bd. 7, 1897 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 9, 1984 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 694, Sp. 279-283, 266-269.