Orte
/ M / /

Autorinnen und Autoren
Geburtsorte und Lebensstationen
Zeitabschnitte
Preise und Auszeichnungen
Dichtergalerie
Abkürzungen Standorte
Abkürzungen Kurztitel
Archive und Sammlungen

 

zur Startseite

Hilfe aufrufen

zurück zur Übersicht

Jürgen Schimanek

Geboren am 8. August 1939 in Münster. Schüler des ehemaligen Hiltruper Missionsgymnasiums. Studium der Komposition und Malerei. Über seinen Freund Otto Jägersberg Kontakt zur Literatur. Er lebte 20 Jahre in den Tropen, vor allem in Kampala/Uganda. 1991 Gründung der Fegefeuer-Press für Gedichtobjekte. Aufführungen von Musikperformances und Teilnahme an Kunstveranstaltungen der Region. Lebte in Auggen/Baden-Württemberg. Sein heutiger Wohnsitz ist Gelsenkirchen. 1999 und 2000 als parteiloser Einzelkandidat bei den Oberbürgermeister- und Landtagswahlen erfolgreich. Im November 2000 wurde seine Fegefeuer-Press im Sprengel Museum Hannover im Rahmen einer Ausstellung vorgestellt, die die zwanzig besten Kleinverlage aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen präsentierte. Jürgen Schimanek verstarb am 1. November in Gelsenkirchen.

Auszeichnungen: Dt. Design-Preis in der Sparte Buch (1993) – zahlr. Stipendien.

Selbständige Veröffentlichungen: Na komm! Babetts schwerer Weg zum Glück. Darmstadt: Melzer 1969 – Negerweiß. Deutsches Fernsehtraining in Afrika in 99 Einstellungen. Entwicklungsroman. Frankfurt a. M.: März bei Zweitausendeins 1979; 4 weitere Aufl. – Die Staatssekretärin. Roman aus Bonn. Frankfurt a. M.: Eichborn 1981 [Illustr. vom Autor] – Hörsse mich, Küttelken? Geschichten von Vati und Mutti. Hamburg: Zinnober 1988 – Emscherufer-Softorangen. Zehn Gelsenkirchener Liebesgedichte auf Schmirgelpapier mit Buchschraubenbindung. Gelsenkirchen: Fegefeuer Press 1991 – Einwohnermeldeamt. 17 Verse, Sprüche, Lieder aus dem Gelsenkirchener Einwohnermeldeamt, als Schuber mit bedruckten Staubsaugerbeuteln. Ebd. 1992 – Heda, holla, Batzelohna! Ebd. 1992 – Der Stau ist eine blinde Kuh. Ebd. 1992 – Gelsenkirchener Blasrüsselgedichte. Ebd. 1992 – Olympiaplakat. Ebd. 1993 [Protestplakat] – Somalische Weihnacht. Ebd. 1993 [Flugblatt] – Wo bisse? Liebesgedichte aussem Schacht. Ebd. 1993 – Küppersbuscher (H)erde. Ebd. 1994 [Kindergedichte] – Anne Bollen. Ebd. 1994 – Europagedichte des Tiefgaragenwächters vom Gelsenkirchener Rathaus. Ebd. 1994 – Besetzt! 24 Abwischblätter mit Geschichten vom guten Ton. Auf den Haken gespießt. Ebd. 1996 [mit P. Hölscher] – In höchsten Tönen. Heidenlieder. Ebd. o.J. – weiterhin zahlr. Künstler-, Dichter- und Logbücher als Unikate.

Rundfunk, Fernsehen: zahlr. Produktionen als Redakteur oder Regisseur (WDR Köln).

Vertonungen: Eigene Gedichtvertonungen.

Literarische Zeugnisse zu Schimanek: O. Jägersberg: Der Waldläufer Jürgen. Geschichte. Stierstadt 1969 – O. Jägersberg: He he, ihr Mädchen und Frauen. Hörspiel (SWF Stuttgart 1975).

Unselbständige Veröffentlichungen über Jürgen Schimanek: Der Spiegel, Hamburg, vom 3.12.1979, S. 236 – Marabo, Bochum, vom 4.5.1995, S. 44 – Überblick, Düsseldorf, Juni 1998, S. 92 – W. Conrad: Jürgen Schimanek. Lebenskünstler und Wortverwirbler, in: ders. (Hg.): Gelsenkirchener Profile. Aachen 2002, S. 220-226 – außerdem in: Westfalenspiegel, Prinz, Allegra u.a.

Sammlungen: 1. StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg. – 2. StA Gelsenkirchen.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1978-1998 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 15, 1993 – Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Bartkowiaks Forum Book Art – Dt. Bibliothek.