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Dorothee Theopold

Geboren am 13. August 1886 in Lemgo als Tochter eines Hoteliers und Landwirts. Ihre Kindheit verlebte sie in dem am Osttor Lemgos gelegenen Hotel Zum goldenen Engel, einer vormaligen Fuhrmannswirtschaft. 1880 verpachtete ihr Vater seine Gastronomie und widmete sich fortan ganz der Landwirtschaft. Der Hof befand sich in der Lemgoer Bauerschaft Tröger. Besuch der Höheren Töchterschule. Aus familiären Gründen war ihr eine weitere Ausbildung versagt, sie blieb mit zwei Schwestern zeitlebens auf dem elterlichen Hof. Zeitweilig soll sie sich als Gouvernante betätigt haben. Sie starb am 22. November 1926 in Lemgo.

Selbständige Veröffentlichungen: Der He- xenrichter von Lemgo und andere Novellen und Erzählungen aus dem Land der Rose. Detmold: Meyer [1919]. 447 S. (= Hermannsbücher 2) (StA Bielefeld, StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold) [Inhalt: Der Hexenrichter von Lemgo; Konrad Thilesius; Um der Väter Erbe; Im tollen Jahr]; 2. Aufl. ebd. 1923. 430 S. (Lipp. LB Detmold) – Aus einer alten Hansestadt. Erzählungen aus Lippe. Mit Federzeichn. von G. Wedepohl. Lemgo: Bräuer [1921]. 160 S. (Lipp. LB Detmold, ULB Münster, StA Bielefeld) – postum: Aus der Franzosenzeit. Erzählung. 1928 (= Spannende Geschichten 28) – Aus einer alten Hansestadt: Erzählungen aus Lippe. Von Dorothee Theopold. Hg. von M. Vogtmeier. Rosdorf: Vogtmeier 2006.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Lipp. Kalender, Detmold, 1907: Die klugen Weiber zu Blomberg. Eine Geschichte aus dem dreißigjährigen Kriege – Niedersachsen, Illustr. Halbmonatsschr., Bremen, 1908-1909: Lipp. Bauernleben vor 80 Jahren; Jg. 1911/1912: Die Rietberger Fehde; Die Lemgoer Revolte; Jg. 1913/1914: Lipp. Sinnsprüche und geflügelte Worte; Jg. 1914/1915: Die Münstersche Invasion – Bl. für lipp. Heimatkunde, Detmold, 19, 1918, Nr. 3/4: Muin Herr ward mi instahn! Einer wahren Begebenheit nacherzählt – Lipp. Landesztg., Detmold, 154, Nr. 84 vom 25.3., Nr. 91 vom 1.4.1920: Der Anerbe. Erzählung; Nr. 155-221 vom 10.6. bis 25.8.1920: Konrad Thilesius. Zur Zeit deutscher Selbsterniedrigung. Roman – Heimat und Welt 2, Nr. 19 vom 22.9.1924 bis Nr. 22 vom 26.10.1924: Im Volkhardthaus. Novelle; 3, 1925, Nr. 9 vom 26.4.1925 bis Nr. 20 vom 10.10.1925: Aus vergangenen Tagen. Roman.

Unselbständige Veröffentlichungen über Dorothee Theopold: Nachruf, in: Lipp. Landesztg., Detmold, 160, Nr. 275 vom 24.11.1926 – E. Fleischhack: Dorothee Theopold, eine Meisterin der heimatgeschichtl. Erzählung, in: Lemgoer Hefte 6, 1983, S. 6-11 [Fotogr.].

Erwähnungen in: B. Theopold: Die Familie Theopold. Kurzgefaßte Übersicht mit 6 Stammtafeln und Übersichtskarten. Lemgo 1949 (Archivamt Lemgo) – A.M. Graben: 100 Jahre Arztfamilie Theopold in Barntrup, in: Westf. Ärztebl., Münster, 23, 1969, Nr. 2, S. 152-156 – L. Weitkus: Chronik der Familie Theopold aus Lippe. o.O. 1979 [masch.] (StA Detmold).

Bildnis: Fotogr. (Abb. in: Fleischhack 1983, Reprod. Ref. Lit. des LWL Münster).

Handschriftliches: 1. Archivamt Lemgo (Nachlaß Lisa Weitkus, geb. Theopold): Unterlagen zur Familie Theopold, Fotogr., Dias, Negative – 2. DLA Marbach: Brief an Cotta, 16.1.1912.

Nachschlagewerke: Kosch, 2. Aufl., Bd. 4, 1958 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Friedrichs 1981 – Freund 1993 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1301, Sp. 2.