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Wilhelm Bleicher

Geboren am 5. März 1940 in Hagen-Hohenlimburg als Sohn eines Lehrers. Studium der Germanistik, Geographie, Geschichte und Philosophie. Zweitstudium und Promotion im Fachbereich Ur- und Frühgeschichte in Münster. Ab 1966 Lehrer am Märkischen Gymnasium in Iserlohn. Von 1975 bis zur Pensionierung 2004 Studiendirektor. Mitarbeit in verschiedenen Organisationen, die sich für die Pflege und Erhaltung der plattdeutschen Sprache, besonders der des Märkischen Kreises, engagieren. (Er ist u.a. Mitglied des Schriewerkrings im Westfälischen Heimatbund, Mitorganisator der jährlichen Plattdt. Abende in Hohenlimburg und Mitorganisator der Sommertreffen der Plattdeutschen auf Hof Wippekühl, Schalksmühle.)

Bleicher verfasste mehrere Bücher und einige hundert landeskundliche Aufsätze zu Themen des Niederdeutschen, der Ur- und Frühgeschichte, Mythenforschung sowie der Orts- und Flurnamenforschung.

Auszeichnungen: Ehrennadel der Stadt Iserlohn für Verdienste in der Landeskunde (1991) – Bundesverdienstkreuz am Bande (1998).

Selbständige Veröffentlichungen (Ausw.): Alt Limburg. Entwurf einer Volkskunde. Hagen-Hohenlimburg 1982 – Vam aollen Holtrichter un annere Döünekes ut Nachroa-Wibbelwär. Hg. von der Volksbank Hohenlimburg in Gemeinschaft mit der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. Iserlohn 1985 – Märchen aus der alten Grafschaft Mark. Ebd. 1988 – Hohenlimburger Sagen. Hagen 1991 – Üt’m Süerlanne. Plattdüütsch im Limmerg. Hagen-Hohenlimburg 1994. Mehrere stadt- und heimatgeschichtl. Publikationen.

Unselbständige Veröffentlichungen in (Ausw.): Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn 1967ff. [Red., Beitr.] – Hagener Heimatkalender, Heimatbuch Hagen + Mark 1970ff. – Geschichten aus der Grafschaft. Bd. 1: Anekdoten aus Hohenlimburg. Hagen 1976; Bd. 2: Geschichten zur Erinnerung an die Hohenlimburger Juden. Ebd. 1980 – 750 Jahre Hohenlimburg. Hohenlimburg 1979 – Der Märker 1980ff. – Der Schlüssel. Hemer 1980ff. – Iserlohner Jb. 1980ff. – Alt-Limburg. Hohenlimburg 1982 – Karst und Höhle 1982/83 – Breckerfelder Telegraf – W. Kohl (Hg.): Westf. Geschichte. Bd. 3. Düsseldorf 1983 – Iserlöihner Platt 1986 – G. Bettge (Hg.): Iserlohn-Lex. Iserlohn 1987 – Tungenslag-Ringbuch I 1989 – Tungenslag. Mundartlesebuch II 1991 – Ut'm Suerlanne 1994  –Geheimnisvolles Soest. Iserlohn 1998 – Iut'm Siuerlanne 2000 – Op un dial 2003.  

Herausgabe, Redaktion: Geschichten aus der Grafschaft. 2 Bd. Hohenlimburg 1975 /1980 – Iserlohner Anekdoten. Iserlohn: Mönnig 1984 [Illustr.; eigene Beitr.] – Ne Kiepe vull Iserlöihner Platt. Ebd. 1986 [Illustr.; eigene Beitr.] – Iserlohner Sagen. Eine Sammlung von 282 Sagen, die Iserlohn zur sagenreichsten Stadt Westfalens machen. Ebd. 1991 [Illustr.; eigene Beitr.] – Maria Grünwald: Stroh zu Gold spinnen. Gedichte 1986-1992. Menden 1993 – Heinz Wever: Niemm di Tiet! Dat fifte Bauk. Rutegiewen vom Niederdeutschen Arbeitskreis im Heimatbund Märkischer Kreis. Altena: Heimatbund Märk. Kreis 1994 – Menden-Halingen. 900 Jahre Halingen. Geschichte und Geschichten eines westfälischen Dorfes. Halingen: Dorfgemeinschaft 1995 [Bearb.] – Fritz Kuhn: Nachlese. Gedichte aus dem Nachlaß. Altena 1995 – Walter Ewig: Der letzte Hermannsbauer Roman. Altena 1997 – Björn Volland: Der Isenbergische Erbfolgekrieg 1232-1243. Iserlohn 1993 [Comic-Roman] – Iselohner Legenden. Iserlohn 2000 – Op un dial. Plattdüütsch Liäsebauk. Texte und Autoren im südlichen Westfalen. Altena 2003 [mit W. Höher und H. Ludwigsen; Berab.] – J.F.L. Woeste: Volksüberlieferungen in der Grafschaft Mark [Erstdr. 1848]. Iserlohn 2007 – J.F.L. Woeste: Iselohn und Umgebung. Ortsnamendeutung, Ortsgeschichte und Sagenkunde [Erstdruck 1871]. Iserlohn 2007 – Lao've singen. Plattdeutsches Liedgut im südlichen Westfalen. Altena: Verlag Heimatbund Märkischer Kreis 2009. – weitere heimatgeschichtl. Werke.

Sammlung: StA Iserlohn.

Selbständige Veröffentlichung über Bleicher: E. Dossmann, K. Müller: Wilhelm Bleicher. Biografie - Bibliografie. Altena: Kulturamt 2000.

Nachschlagewerke: Who’s Who in Literature? Bd. 1, 1978/79 – Lipp. Bibliogr., Bd. 2, 1982 – Schulz-Fielbrandt 1987 –Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Sowinski 1997 – Dt. Bibliothek – CGK-Dokumentation 2003 – PbuB: www.ins-db.de.

Aktualisiert nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.