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Maria Poggel-Degenhardt

Geboren am 13. Dezember 1890 in Heinsberg (heute Ortsteil von Kirchhundem). 1910 Lehrerinnenexamen in Dingelstädt im Eichsfeld. Sie war Lehrerin an verschiedenen Schulen im Rheinland. Die längste Zeit unterrichtete sie in Kirchveischede bei Bilstein/Kreis Olpe.

Nach ihrer Pensionierung kehrte sie in ihren Geburtsort zurück, wo sie am 3. März 1976 starb.

Sie war regelmäßige Mitarbeiterin verschiedener katholischer Sonntagsblätter und anderer Zeitschriften, u.a. der Olper Heimatblätter. Ihr Werk war zu sehr zeitgebunden, als daß es über ihren Tod hinaus bekannt geblieben wäre. Hinzu kommt, daß sie der Unterhaltungsliteratur zuzurechnen ist, die Blut- und Bodenthemen des Nationalsozialismus aufgriff. Schon zu Lebzeiten gehörte sie deshalb nach dem zweiten Weltkrieg zu den Vergessenen. (Rost 1990)

Selbständige Veröffentlichungen: Waldmichelbach. Eine Dorfgeschichte aus Westfalen. Dortmund: Lensing 1921. 94 S. (= Bücher der roten Erde 1, 2) (Bibl. WHB Münster, StA Bielefeld, ULB Münster) – Wenn deine Seele in Güte steht... Religiöse Betrachtungen. Hildesheim: Borgmeyer 1926. 55 S. (EDDB Köln); Neuaufl. ebd. 1928 – Königin Vasthi. Roman aus der Zeit Esthers. Ebd. [1927]. 208 S. – Veltin Helner. Roman aufrechten Menschentums. Ebd. [1931]. 424 S. – Erlöserin. Frauenroman. Ebd. 1933. 421 S.; Neuaufl. ebd. [1935]. 421 S. – Hans Gütlein. Erzählung aus dem alten Nürnberg. Ebd. [1935]. 237 S. – Nepomuk und Veronika. Roman. Paderborn: Schöningh 1935. 246 S.

Unselbständige  Veröffentlichungen in: Heimatblätter Olpe Nr. 4/1924, S. 181-186: Christtag [hdt. Prosa, ndt. Rede] – DeS/De Suerländer 1925, S. 85f.: De Bichtebutze [Prosa] – Heimatblätter Olpe Nr. 6/1925, S. 240f.: Terhaime [Ged.] – Heimatblätter Olpe Nr. 2/Nov. 1926, S. 390. [Bd. 1]: De leßte Gedanke vam stiärwenden Saldoten [Ged.].

Unselbständige Veröffentlichungen über Poggel-Degenhardt: Maria Poggel-Degenhardt, in: Heimatblätter Olpe Nr. 7-8/Juli-Aug. 1938, S. 64 [Bd. 6] – D. Rost: Maria Poggel-Degenhardt (1890-1976). Eine vergessene Autorin aus Heinsberg, in: Heinsberg. Hg. von der Arbeitsgemeinschaft "Unser Dorf Soll Schöner Werden". Heinsberg 1995, S. 536-538.

Erwähnungen in: Westf. Literaturführer 1992, S. 75.

Bildnisse: 1. Fotogr. (WLA Hagen) – 2. Fotogr. (Abb. in: Rost 1990).

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Grabstätte: Auf dem Friedhof in Kirchhundem-Heinsberg.

Nachschlagewerke: Heimwacht-Künstlerheft 1930 – Kosch, Bd. 2, 1937 – Buchreihe: Das Sauerland V, 1937 – Rost 1990 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 12, 1990 – CKG-Dokumentation 2003 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1017, Sp. 166.

Aktualisiert nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.