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Peter Kuhweide

Geboren am 16. März 1940 in Wuppertal als Sohn des Bankangestellten Ferdinand Kuhweide und der Apothekenhelferin Gertrud Kuhweide, geb. Brüning. Er wuchs in Gennebreck und Sprockhövel-Haßlinghausen auf. Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Wuppertal-Elberfeld Studium in Hamburg von 1960 bis 1966. Abschluß als Diplom-Holzwirt. Von 1967 bis 1974 PR- und Werbefachmann in der Informationsstelle der Forst- und Holzwirtschaft in Düsseldorf. Seit 1974 freier Autor und Fachjournalist in Grasberg/Bremen, seit 1999 in Nordleda/Cuxhaven, seit 2007 wieder in Grasberg. Verheiratet mit der Schriftstellerin und Künstlerin Martina Werner.

Pseudonym: C.G. Hilgenstock.

Auszeichnungen: Stipendium zum Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (1975) – Klaus-Groth-Preis, Hamburg (1978) – Arbeitssstipendium des Landes NRW (1979).

Selbständige Veröffentlichungen: 100 Suorten Greun. Gedichte im westfälischen Dialekt. Rothenburg/T.: Holstein: Peter 1976 [mit LP; Rez.: Quickborn 67, 1977, 94-95 (J. Eiben); WHB, Rundschreiben 1976, Nr. 11/12, 9-10] – Übersetzungen in eine tote Sprache. Fischerhude: Atelier im Bauernhaus 1979 [Rez.: Quickborn 70, 1980, 299-300 (R. Schepper)].

Unselbständige Veröffentlichungen in: Westfalenspiegel 1975, H. 10 [niederdt. Ged.]; 1976, H. 11 [niederdt. Ged.]; 1978, H. 9: Gedichte aus „100 Suorten Greun“, 1981, H. 3 [Ged.]; 1983, H. 4 [Ged.] – R. Schepper (Hg.): Westfalen unter sich über sich. Frankfurt/M. 1978 – Stiftung F.V.S. zu Hamburg. Klaus-Groth-Preis 1978. Hamburg 1978: Dankrede zur Verleihung des Klaus-Groth-Preises – Plattdütsch Land un Waterkant 1976, 1977 – Bericht von der 28. Bevensen-Tagung. Bad Bevensen 1976; dass. von der 29. Tagung. Ebd. 1977; dass. von der 30. Tagung. Ebd. 1978; dass. von der 31. Tagung. Ebd. 1979: P.K. stellt sich vor; P.K. über Heimat, Heimatliteratur und Niederdeutsch – Klaus-Groth-Gesellsch. Jahresgabe 21, 1979 –  EntWurf zur Park-anLage Habilitat, Kunst Landschaft. Schriftenreihe der Barkenhoff-Stiftung Worpswede 1981;  Keen Tiet für den Maand. Rostock 1993.

Rundfunk: De Resthoff (NDR 23.8.1976, WDR 14.4.1977) [Rez.: Quickborn 67, 1977, S. 43-44 (U. Bichel)] – Söben Daag Fleesch (RB, NDR 13.12.1976) [Rez.: Quickborn 67, 1977, S. 111-112 (U. Bichel)] – Kattendisch (NDR 27.2.1978, WDR 11.5.1978) [Rez.: Quickborn 68, 1978, S. 179 (W. Schulte)] – Middelsten Schee (WDR 1.3.1979) [Rez.: Quickborn 69, 1979, S. 216 (W. Schulte)] – Revanche (WDR 13.3.1980) [Rez.: Quickborn 70, 1980, S. 220 (W. Schulte)] – Selbstentzündung. Plattdt. von Ernst Otto Schlöpke (NDR 12.5.1980) [Rez.: Quickborn 70, 1980, 226-227 (U. Bichel)] – Die Siedler (RB 9.2.1979) – Die Überlebenden vom Oberlauf der Salza (BR 16.2.1981) – über Kuhweide: E. Joost: Wie ißt man Butterkuchen auf Chinesisch? Peter Kuhweides westf.-hochdt. Elementarbuch (WDR 16.8.1979, RB 26.1.1980).

Veröffentlichte Tonträger: De Resthoff. Hörspiel. Blindenhörbücherei Hamburg [MC]. – Text zu Lüüd kummt ji mit opn Lanne (LP För all dat, Helmut Debus 1978) – Meta un Susanna (LP Wohen, Helmut Debus 1983)

Unselbständige Veröffentlichungen über Kuhweide: H.W. Pohl: Laudatio auf Peter Kuhweise, in: Stiftung F.V.S. zu Hamburg. Klaus-Groth-Preis 1978. Hamburg 1978, S. 13-22 – C. Fischer: "Da stah eck in mim Sünndagstüüg". Anmerkungen zum Werk des früh verstummten Autors Peter Kuhweide, in: Jb. der Wibbelt-Gesellschaft, Münster 20, 2004, S. 57-67; B. Setje-Eilers: Sprachwissenschaftliche Betrachtungen in der niederdeutschen Lyrik von Peter Kuhweide. Hausarbeit Christian-Albrechts-Universität Kiel 2008 (Bibliothek LWL-Literaturkommission).

Sammlungen: Inst. für niederdt. Sprache, Bremen: Datenslg. – Chr.Koch-Mundartarchiv: Tonkassettenaufnahme von Kattendisch. Niederdeutsches Hörspiel von Peter Kuhweise. Radio Bremen (NDR II), 27.2.1978.

Nachschlagewerke: Cordes-Möhn 1983 – Plattdütsch in Westfaolen. Münster 1985 – Schulz-Fielbrand 1987 – Schuppenhauer – Sowinski 1997 – CKG-Dokumentation 2003 – Dt. Bibliothek.

Aktualisiert nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.