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Heinrich Meise

Geboren am 12. April 1877 in Gadderbaum bei Bielefeld. Nach der Volksschule Besuch der Präparandie und des Lehrerseminars in Gütersloh. Auslandsjahre in Bulgarien und Rumänien. Anschließend wurde er Mittelschullehrer für Biologie und Geographie. Von 1913 an war er Schulrektor in Bielefeld. Kriegsteilnehmer. Er verwaltete von 1920 bis 1945 nebenamtlich die vorgeschichtliche Abteilung des Bielefelder Museums. Er starb am 8. Juni 1973 in Halle.

Er war aktives Mitglied des Westfälischen Heimatbundes, langjähriger Kreisheimatpfleger in Halle, gehörte dem Sternberger Kreis an und stand der Jugendbewegung nahe. Besondere Verdienste erwarb er sich auf dem Gebiet der geographischen Landeskunde.

Selbständige Veröffentlichungen: Die Sommerreise. Gertrud Caspari. Ein neues Buch. In Verse gesetzt. Fürth: Löwensohn [1907]. 25S. [Abb.]; Nachdr. Frankfurt/M.: Insel [1980] (UB Essen); Neuausg. nach der Ausg. von 1907. Herrsching: Pawlak 1986. 28S. – Wenn's regnet und schneit. Ein lustiges Buch. In dreißig eingedruckten Bildern und 30 Versen. [Ebd. 1908]. 25S. [mit G. Caspari] (UB Siegen); Nachdr.: Frankfurt/M.: Insel [1980]; Neuausg. Herrsching: Pawlak 1986. 27S. – Spiel und Scherz und wenig Schmerz. Ein neues Buch. Ebd. [1909]. 25S. [Abb.]; Nachdr. Frankfurt/M.: Insel [1980] – Ravensberger Wanderbuch. Eine Heimatkunde. Unserer Jugend gewidmet. Bielefeld: Velhagen & Klasing 1922. VI, 166S. [Abb.] (ULB Münster, Lipp. LB Detmold, StB Bielefeld) – Sei gegrüßt, du mein lieb Heimatland! Ein Heimatbuch für die deutsche Jugend. Leipzig, München: Nemnich [1924]. 36S. [Abb.; mit E. Weber] – Geschichtenlesebuch für die Volksschulen im östlichen Westfalen. 2 Bde. Detmold: Meyer 1929/1931 [mit W. Blümchen] (Lipp. LB Detmold) – Gedichte. Ebd. [um 1930]. 24S. (StA Bielefeld) – Oerl Bark, der Sachsenführer. Ein Festspiel zur 900-Jahr-Feier der Bergstadt Oerlinghausen im Teutoburger Wald. Oerlinghausen: Stadt Oerlinghausen 1936. 48S. (StA Bielefeld, Lipp. LB Detmold) – Der Teutoburger Wald. Zwischen Borgholzhausen und Horn. Bielefeld: Rennebohm und Hausknecht 1948. 64S. [Abb.] (=Landschaftsführer des Westf. Heimatbundes 3) (Bibl. WHB Münster, ULB Münster, StA Bielefeld, Lipp. LB Detmold) – Westfalenland. Ebd. 1949 (Lipp. LB Detmold, StA Bielefeld) – Der Kreis Halle. Münster: Regensberg 1950. 80S. (=Kreis- und Stadthandbücher des Westf. Heimatbundes 13) [Illustr.] (ULB Münster, StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold) – Vom Reich der Werte. Ein Ordnungsgefüge der geistigen Welt. Osnabrück: Sternbergkreis 1955. 112S. (StA Bielefeld) – Geschichte der Dörfer und Landgemeinden des Amtes Halle/Westf. Halle 1965 [masch.] (StA Bielefeld) – Die Geschichte der Schulen in der Gemeinde Steinhagen/Westfalen. Den Eltern, Lehrern und Schülern gewidmet. Halle: Meyer und Beckmann 1968. 26S. (StA Bielefeld, StLB Dortmund) – Die Stadt Halle in Westfalen. Beiträge und Bilder zu ihrer Geschichte. Ebd. 1968. 180S. [Illustr.] (ULB Münster, StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold) – Sonnige Jugendzeit am Jägerbrink. Ebd. 1972. 71S. [masch.] (Bibl. WHB Münster, StA Bielefeld).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Der Ravensberger, Heimatkalender für das Ravensberger Land, Bielefeld, 10, 1935: Mutter-Liebe [Ged.]; Jg. 24, 1952: Steinzeitliche Techniken; Jg. 33, 1961: "Brot"; Jg. 36, 1964: Die Gebrüder Dangberg postum: Halle in Westfalen - Siedlungsreste aus den ersten Jahrunderten nach Christus, mit einem Vorwort von D. Bérenger, in: Archäologie in Ostwestfalen 5 (2000), S. 49-61 [Ill.] – Die Entwicklung des Dorfes Steinhagen seit dem 16. Jahrhundert.  Nach den Aufzeichnungen von Heinrich Meise, überarb. von E. Wehmeier, in: Steinhagen - Geschichte und Entwicklung,  Steinhagen 2008, S. 61-65 [Ill.].

Nachschlagewerke: Klotz, Bd. 3, 1994 – keine Angaben ermittelt.