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Walter Bernsmann

Geboren am 12. Dezember 1889 in Gelsenkirchen. Er war Schriftleiter und Redakteur und lebte lange in der Feldmark. Er starb vermutlich zwischen 1970 und 1973 in Gelsenkirchen.

Wir wissen von Walter Bernsmann weiter nur soviel, als daß er einen Roman veröffentlichte, der 1952 vom Gelsenkirchener "Postverlag" noch einmal – unverändert – aufgelegt wurde. Dies war möglich, weil "Die Sprache der Erde" ein historischer Heimatroman war. Gleichwohl paßte er gut in die nationalsozialistische Zeit und diente als Vehikel, nationalsozialistische Geschichtsauffassung und Weltanschauung zu transportieren: "Der Gelsenkirchener Walter Bernsmann dichtete den ersten Roman der Heimat", untertitelte stolz die "Gelsenkirchenener Allgemeine Zeitung" am 12.8. 1935, als sie ihren Lesern den Roman vorstellte. (Knorr 1995)

Selbständige Veröffentlichungen: Des Lebens buntes Spiel. Roman. 1912 – Die Sprache der Erde. Passion eines Emscherbauern. Gütersloh: Bertelsmann 1935. 331S. (ULB Münster, StB Essen, StLB Dortmund); Neuaufl. Gelsenkirchen: Postverlag 1948 – Das keusche Spiel. Novellen. 1937.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 52, 1952 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 1, 1968 – Hallenberger/van Laak/Schütz 1990 – Knorr 1995 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 110, Sp. 16.