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Ilse Kibgis

Geboren am 3. Juni 1928 in Gelsenkirchen. Dort in einer Bergarbeitersiedlung aufgewachsen. Nach achtjähriger Volksschulzeit Pflichtjahr in einem Lebensmittelgeschäft. Danach kriegsdienstverpflichtet (Schuh- und Matratzenfabrik). Nach dem Krieg Tätigkeit als Serviererin, Kassiererin und Verkäuferin. Nebenbei schriftstellerische Arbeit. 1953 Heirat und Familie. Sie lebt in Gelsenkirchen.

Auszeichnungen: Literaturstipendium der Stadt Gelsenkirchen (1978) – Josef-Dietzgen-Literaturpreis (1983) – Arbeitsstipendium des Landes NRW (1985) – Autorenpreis Forum Kohlenpott (1988).

Selbständige Veröffentlichungen: Wo Menschen wohnen. Gedichte. Hg. von J. Büscher. Essen: Wickenburg 1977 – Meine Stadt ist kein Knüller in Reisekatalogen. Gedichte. Ausw. und Nachw. von W. Köpping. Oberhausen: Asso 1984.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Grenzen überwinden. Gelsenkirchen 1977 – Sie schreiben in Gelsenkirchen. Köln 1977 – Jeder kann nicht alles wissen. Gelsenkirchen 1979 – Her mit dem Leben. Oberhausen 1980 – Frieden ist mehr als ein Wort. Reinbek 1981 – Das Rassepferd. Gelsenkirchen 1981 – 100 Jahre Bergarbeiter-Dichtung. Hg. von W. Köpping. Oberhausen 1982 – Unbeschreiblich weiblich. Reinbek 1983 – Bombenstimmung. Essen 1983 – Als die Pille in die Emscher flog. Ebd. 1985 – Versteckte Trauer um den Verlust einer abgetragenen Jacke. Bremen 1988 – Heilig Abend zusammen. Reinbek 1988 – Lichtwechsel, Schichtwechsel. Köln 1988 – Keine Geschichte ohne Frauen. Gelsenkirchen 1992 – Hic, haec, hoc. Der Leher hat nen Stock. Schulgeschichte aus dem Ruhrgebiet. August 2007.

Lyriklesungen (WDR 1983, 1985, 1991, 1995) – Ilse Kibgis, Gelsenkirchen, Schriftstellerin (ebd. 1990) – Mittwoch um 8, Menschen, die uns auffielen (ebd. 1991).

Tonträger: Literatur am Ohr. Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen [MC] – Berührungen. 2000 [CD; Musik von K. Gajefski] – Zaungäste. Ged. von I. Kibgis. 2000 [CD; Musik von K. Gajefski].

Unselbständige Veröffentlichungen über Ilse Kibgis: M. Mrotzek: Ilse Kibgis, Schriftstellerin. Industriestraße 14, in: Von Hexen, Engeln und anderen Kämpferinnen. Hg. vom Frauen- und Mädchenforum der Lokalen Agenda 21. Gelsenkirchen 2001, S. 119-122.

Sammlung: Goethe-Inst. Brüssel: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke: Zuhause in der Fremde. Fischerhude 1983 – Sie schreiben in Gelsenkirchen 1977 – Augenblicke der Erinnerung 1990 – Lit. Porträts NRW 1991 – Literatur-Atlas NRW 1992 – Kosch, Erg. Bd. 5, 1998 – Kleines Weiberlex. Dortmund o.J. – Dt. Bibliothek.