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Otto Martens

Geboren 1783 in Eutin. Schüler von Johann Heinrich Voß an der dortigen Lateinschule. Folgte Voß 1803 zum Studium nach Jena. Promotion zum Dr. phil. 1805 bis 1806 Hauslehrer der Familie Schiller in Weimar. Dort Begegnungen mit Goethe. 1807 erneutes Studium in Heidelberg. War Professor am Heidelberger und seit 1825 am Bielefelder Gymnasium. Er verstarb in Bielefeld.

Pseudonym: Orlando Furioso, Orlando Glorioso und Phospherus Occidentalis.

Selbständige Veröffentlichungen: Einige Worte über den sogenannten deutschen Unterricht auf Gymnasien und ähnlichen Lehranstalten [Progr.]. Bielefeld 1826 (ULB Münster) – Der bekehrte Timon. Bielefeld: Helmich 1829. XII, 147S. [Roman, anonym] (StA Bielefeld).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Der Karfunkel oder Klingklingel-Almanach. Ein Taschenbuch für vollendete Romantiker und angehende Mystiker. Auf das Jahr der Gnade 1810. Hg. von [Jens] Baggesen. Tübingen: Cotta [1809]: Nonsens-Sonette unter den Pseud. Orlando Furioso, Orlando Glorioso und Phospherus Occidentalis – Seebode: Neues Archiv für Philol. und Päd. 1828, H. 2, S. 69.

Übersetzungen: Des Sophokles Philoctetos. Tübingen: Cotta 1810 – Des Sophocles Antigone. Bielefeld: Helmich 1827 (StA Bielefeld) – Hildesheimer Krit. Bibliothek 1826, Bd. 8, Nr. 4: Proben aus der Antigone; Bd. 8, Nr. 9: Proben einer Übersetzung des Ödipus Kolonus.

Briefe von Martens: an Ernst von Schiller, an Heinrich Voß, an Goethe, in: Köhne 1983 (s.u.) [im Anhang].

Zeitgenössische Zeugnisse: T. von Kobbe: Humoristische Erinnerungen aus meinem academischen Leben in Heidelberg und Kiel in den Jahren 1817 bis 1819. Bd. 1. Bremen 1840, S. 34 – H. Düntzer (Hg.): Briefe von Schillers's Gattin an einen vertrauten Freund. Leipzig 1856 – L. Urlichs (Hg.): Charlotte von Schiller und ihre Freunde. Bd. 3. Stuttgart 1865 [erwähnt in mehreren Briefen] – Joseph von Görres: Gesammelte Briefe. Bd. 2: Freundesbriefe. Hg. von F. Binder. München 1874 [s. Register] – Gisbert von Vincke: Lebenserinnerungen, niedergeschrieben für meine Kinder. Bd. 1. Freiburg/Br. 1888, S. 99f.

Unselbständige Veröffentlichungen über Martens: A. Krönig, in: Jahresbericht über das Gymnasium Bielefeld 1830 [Herbstprogramm], S. 28-30: Nekrolog – R. Köhne: Prof. Dr. Otto Martens. Ein bemerkenswerter Lehrer des Bielefelder Gymnasiums, in: Mitt. der Vereinigung der Ehemaligen des Ratsgymnasiums zu Bielefeld, Sept. 1983, S. 54-65; ders.: Prof. Dr. Otto Martens (1783-1830). Ein Literat der Goethezeit am Bielefelder Gymnasium; mit 5 Briefen von Otto Martens, in: Hist. Verein für die Grafschaft Ravensberg, Jahresbericht 75, 1984/85 (1985), S. 123-144.

Nachlaß, Handschriftliches: 1. GStA Weimar: 10 Briefe an Charlotte von Schiller, 3 Briefe an Ernst von Schiller, 1 Brief an Heinrich Voß, 1 Brief an Goethe, 1 Brief an August von Goethe – 2. StA Bielefeld: Briefkopien.

Nachschlagewerke: Hamberger/ Meusel, 5. Aufl., Bd. 18, 1821 – Lübker/ Schröder 1829; Nachtr. – Alberti, Bd. 2, 1868 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 807, Sp. 355-358.