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Heinz-Albert Heindrichs

Geboren am 15. Oktober 1930 in Brühl. Studium von Deutsch und Musik in Bonn und Köln. Von 1957 bis 1965 Theaterkapellmeister in Essen und Wuppertal. Freier Bühnen- und Hörspielkomponist und Lehrer für Musiktheorie und Schauspielmusik. 1966 Dozent. 1971 Professor an der Universität Essen. 1975 Dekan des Fachbereichs Kunst, Design und Musik an der Universität Essen. 1983 dort Professur für Musik und ihre Komposition, seit 1988 auch an der Folkwang-Hochschule Essen. Auch Schriftbildner. Er lebt in Gelsenkirchen.

Er komponierte rd. 300 Theater-, Hörspiel-, Film- und Fernsehmusiken sowie Chor- und Kammermusik, Sinfonien, Funkopern und Ballettmusik.

Auszeichnungen: Kölner Kompositionspreis (1954) – Brüsseler Kammermusikpreis (1958) – Europäischer Märchenpreis; zusammen mit U. Heindrichs (2001) – Bundesverdienstkreuz erster Klasse (2001).

Selbständige Veröffentlichungen: Zikadenmusik. Gedichte und No-tationen. Gelsenkirchen: Edition Xylos 1978 – Überfahrt. Essen: Ludgerus 1979 – Musikgedichte. Düsseldorf 1986 – Vor der Stille. Zeitgedichte. Edition Xylos 1987 – Weil es dich gibt. Liebesgedichte. Ebd. 1988 – Siebenbuch. Gesammelte Gedichte. Bd. 2. Recklinghausen: Bitter 1991 [enthält die Bde. Mein Honigklavier; Vor der Stille; Unter dem Horizont; Weil es dich gibt; Aus der Rosenschlucht; Über die Lichtung; Weißt du das Wort] – Frühbuch. Gesammelte Gedichte. Bd. 1. Ebd. 1992 [enthält die Bde. Traumschutt; In der Kelter; Verloren die Form; Alpha] – Laut- und Unsinnsgedichte. 1996 – Erinnern Vergessen. Gelsenkirchen 1999 – in Vorbereitung: Spätbuch. Gesammelte Gedichte. Bd. 3.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Westfalenspiegel 1972, H. 8 [Ged.] – zahlr. Aufs. zur Theorie und Ästhetik der Musik, zu Musik und Dichtung, Kunst und Religion, Märchenforschung in zahlr. Ztg. und Zeitschr. – Rez. und Kritiken für Ruhr-Nachr.; Neue Ruhr-Rhein Ztg.

Herausgabe: Die Zeit im Märchen. Im Auftrag der Europ. Märchengesellsch. hg. Kassel: Röth 1989; Königsfurt: Urania 2005 [mit U. Heindrichs] – Tod und Wandlung im Märchen. Regensburg: Röth 1991 [mit U. Heindrichs] – Märchen und Schöpfung. Ebd. 1993 [mit U. Heindrichs] – Das Märchen und die Künste. Rheine 1996 – Zauber-Märchen. Forschungsberichte aus der Welt der Märchen. Im Auftr. der Europ. Märchengesellsch. hg. München: Diederichs 1998 – Alter und Weisheit im Märchen. Ebd. 2000 – Als es noch Könige gab. Forschungsberichte aus der Welt der Märchen. Kreuzlingen: Diederichs 2001 [Veröffentlichungen der Europäischen Märchengesellschaft; Bd. 26].

Vertonungen: Heindrichs Texte wurden vertont von Elias Betz, Michael Denhoff, Bojidar Dimov, Johannes Kalitzke, Heinz Martin Lonquich und dem Autor selbst – 25 eigene Liederzyklen (Aichinger, Eich, Celan, Sachs, Meister, Bachmann, Goll u.a.) – Chorzyklen nach Annette von Droste-Hülshoff, Novalis, Georg Trakl, Ernst Barlach u.a.

Unselbständige Veröffentlichungen über H.-A. Heindrichs: M. Stenger: Heinz-Albert Heindrichs, in: Komponisten im Ruhrgebiet. Essen 1995 – H. Bremer: Heinz-Albert Heindrichs, in: Rhein. Musiker. F. 10. Kassel 1998 – H.-J. Loskill, in: Standorte, Jb. Ruhrgebiet. Essen 1998 – J. Loskill: Heinz-Albert und Ursula Heindrichs. Wie das Märchen ein Leben und dessen Philosophie bestimmen kann, in: Gelsenkirchener Profile. Hg. von W. Conrad. Aachen 2002, S. 83-87.

Handschriften: Archiv der Akad. der Künste, Berlin: Brief an Erwin Piscator, 18.12.1960; Brief von Piscator, 23.12. 1960.

Nachschlagewerke: Literatur-Atlas NRW 1992 – Kosch, Erg. Bd. 4, 1997 – Who’s Who NRW? 1997 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1998 – Dt. Bibliothek.