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Erich Sieburg

Geboren am 26. März 1878 in Duisburg. Halbbruder von Friedrich Sieburg. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Borken und Münster, wo er das Gymnasium Paulinum besuchte. Studium und Promotion zum Dr. phil. in Berlin, Staatsexamen an der Universität Münster. Von 1908 bis 1942 unterrichtete er als Oberlehrer, später Studienrat am Gymnasium und am Lyzeum der Stadt Herne. In den 20er und frühen 30er Jahren setzte er sich als Essayist und Kritiker mit dem Theaterwesen der Stadt Bochum auseinander. Während des Dritten Reiches war er ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus und zog sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Er starb am 21. Juni 1947.

Selbständige Veröffentlichungen: Die Vorgeschichte der Erbförstertragödie von Otto Ludwig. Diss. Berlin: Eberling 1903. 58 S. – Leben und Sterben. Gedichte. München: Süddt. Verlag 1905. 50 S. (StLB Dortmund, StUB Köln) – Trutznachtigall. Gedichte und Novellen. 1906 [Mitarbeit] – Verlorene Spiele. Drei Einakter. Leipzig: Wigand 1900. 58 S. (UB Bonn, StLB Dortmund, StUB Köln); Neuaufl. Leipzig: Mod. Verlagsbureau 1906 – Wahn und Schuld. Zwei Novellen. Straßburg/E.: Singer 1908. VII, 206 S. (StUB Köln, StLB Dortmund, ULB Düsseldorf) – Volk und Drama. Betrachtungen zum deutschen Theater der Gegenwart. Herne: Kartenberg 1910. 37 S. (ULB Münster, StLB Dortmund) – Baumeister Falk. Roman. 1910 – Die Modernisten. Drama in einem Aufzug. Halle: Schurich [1912]. 99 S. (StLB Dortmund) – Alte und neue Romantik. Ein Versuch. Herne: Kartenberg [1914]. 37 S. (ULB Münster, StLB Dortmund) – Die Blätter fallen. Schauspiel in einem Akt. Ebd. 1916. 21 S. (StLB Dortmund, StUB Köln) – Gewitterwind. Ebd. [1917]. 57 S. (StUB Köln) – Stimmen aus der Nacht. Ebd. 1919. 62 S. (StUB Köln) – Das fremde Gesicht. Novellen. Essen: Baedeker 1925. 273 S. (UB Bonn, StLB Dortmund, StUB Köln) – Vom Sinn der Komödie und andere Aufsätze. Herne: Kartenberg 1927. 56 S. (ULB Münster, StB Bielefeld) – Wege nach Haus. Quakenbrück: Kleiner 1937 – postum: Stadt der Kindheit. Hattingen: Westdt. Biobliophilen-Gesellsch. 1949. 69 S. (StUB Köln, StLB Dortmund, ULB Münster) – Wege mit Dir. Gedichte. Hg. von H.-O. Sieburg. Bochum: Kleff [1958]. 44 S. – Der schwarze Fluß. Gedichte. Hg. von H.-O. Sieburg. Köln, Bochum: Studio West, Autoren-Edition 1980. 70 S.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Lit. Warte, München, 1904: Neue Dramen – Das Prisma, Bochum, 1920ff. [Theaterkritiken] (Slg. der Rez. Archiv des theaterwiss. Instituts der Universität Köln) – Die Heimat, Dortmund, 1928-1930 [Ged.] – Hellweg 3, Westdt. Wochenschr. für dt. Kunst, Essen, 1923, H. 3: Bergmannsdichtung.

Vertonungen: G. Nellius. Opus 87. Herner Schützenmarsch 1934. Herne: Koethers und Röttsches 1934.

Herausgabe: Modernste deutsche Lyrik. Bielefeld: Velhagen & Klasing 1929. XII, 119 S. (UB Dortmund).

Unselbständige Veröffentlichungen über Sieburg: F. Schüppen: Erich Sieburg. Verspäteter Realismus, in: Lesarten Herne. Hg. von J. Wittkowski. Herne 2002, S. 13-40 – F. Schüppen: Bilder einer bedrohten Lebensform. Widerspruch und Widersprüche im Werk des Herner Schriftstellers Erich Sieburg (1878-1947), in: Literatur in Westfalen. 6 (2002), S. 151-184.  

Erwähnungen in: Käufer 1981, S. 176-183 – Overwien-Neuhaus 1986 [s. Reg.] – Wallies 1991 [s. Reg.] – Westf. Literaturführer 1992, S. 59.

Bildnis: Fotogr. (WLA Hagen).

Nachlaß, Handschriftliches: 1. Heinz-Otto Sieburg, Saarbrücken (Nachlaß): u.a. Traum einer Kindheit. Roman [300 S.] – 2. DLA Marbach: Briefe von Wilhelm Hausenstein, 1934-1942 (9) – 3. Theatermuseum Köln: Brief von Otto Baumgard, 18.4.1923, von Dierichs, 29.12.1930, von Emil Feigerl, 31.3., 23.4.1921 (2), von Eugen Herbert-Kuchenbuch, 1923-1925 (5), von Victor Mathias Mai, 1922-1927 (3), von Hans-Ulrich Metzger, 1940-1941 (6), von Kurt Neven DuMont, 9.1.1931, von Ernst Rademacher, 6.5.1925, von Otto Schabbel, 14.5.1928, von W. Schmits, 1929 (3), von Saladin Schmitt, 1919-1942 (23), von Karl Schönewolf, 5.4.1937, von Ernst Leopold Stahl, 6.1.1932, von Herbert Alexander Stützer, 10.7.1941, von Walter Thomas, 1935-1938 (7), von Heinz Detlef Wildhagen, 1931-1937 (8) – 4. WLA Hagen (Teilnachlaß).

Nachschlagewerke: Geißler 1913 – Kosch, 2. Aufl., Bd. 3, 1956 – von Heydebrand 1983 – Killy, Bd. 11, 1992 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1222, Sp. 307.