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Theodor Herold

Geboren am 30. Dezember 1871 in Herzfeld (heute Ortsteil von Lippetal). Nach dem Abitur (1893) Studium der deutschen Sprache und Geschichte in Berlin und Münster. 1897 Promotion zum Dr. phil. in Münster. 1898 Oberlehrerzeugnis. 1900/1901 Staatsstipendium in Frankreich (8 Monate) und Genf (4 Monate). Seit 1902 unterrichtete er als Studienrat in Düsseldorf. 1906 Ernennung zum Stadt- und Kreisschulinspektor. 1908 Verleihung des Professorentitels. 1910 Wahl zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Düsseldorf. 1916/1917 Berufung nach Warschau zur Errichtung des deutschen Schulwesens. 1922 Wiederwahl als Beigeordneter in Düsseldorf für eine zwölfjährige Amtsperiode. 1934 Eintritt in den Ruhestand. Er starb am 12. Dezember 1934 (oder 1936) in Düsseldorf.

Selbständige Veröffentlichungen: Gretchen, ein Sang aus den Freiheitskriegen. Münster: Schöningh 1895. III, 219S.; 9./10. Aufl. ebd. 1909. 221S. (ULB Düsseldorf) – Friedrich August Clemens Werthes und die deutschen Zrinyi-Dramen. Biographisch-quellenkritische Forschungen. Ebd. 1897 [Diss.] (StB Trier); Neuaufl. ebd. 1918. VIII, 189S. (ULB Münster, UB Bonn, StUB Köln) – Du und ich. Ein Liederbuch für stille Menschen. Ebd. 1902. 116S. (StUB Köln, ULB Düsseldorf); 2. Aufl. 1908 (ULB Düsseldorf); 3. Aufl. mit dem Untertitel: Ein Brautkranz in Liedern. Leipzig: Vohbach 1921. 115S. (ULB Düsseldorf) – Moderne Literatur und Schule. Mit einem Verzeichnis literarisch wertvoller Prosaschriften. Leipzig: Hesse 1908. 43S. (UB Paderborn, ULB Münster, UB Dortmund, ULB Düsseldorf) – Aus stillen Gärten. Ein Strauß für meine Freunde. Düsseldorf: Graph. Klasse der Fach- und Gewerbeschulen 1920. 24Bl. (ULB Düsseldorf) – weitere päd. Schriften.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Germania, Berlin, Wissenschaftl. Beil., Nr. 16 vom 14.1.1897: Annette von Droste-Hülshoff. Ein Gedenkblatt auf ihren hundertsten Geburtstag – Lit. Echo 7, H. 20 vom 15.7.1905: Rez. zu Annette von Droste-Hülshoffs sämtliche Werke. Hg. von E. Arens. 1904" – Uhlmann-Bixterheide 1922: Morgenwanderung; Der Frühling schwand; Wir drei; Der Tag war reich; Der kleine Fuhrmann [jew. Ged.]

Herausgabe: Das Lied vom Kinde. Anthologie. Leipzig: Eckardt 1909. 281S. (UB Siegen, ULB Münster, StB Wuppertal-Elberfeld, EAB Paderborn); 3. Aufl. Leipzig: Vohbach 1930. 316S. – Deutsche Lesebücher für Mittelschulen [Mitarb.].

Nachlaß, Handschriftliches: 1. Bad. LB Karlsruhe: Briefe an Heinrich Hansjakob, 1905 – 2. DLA Marbach: Briefe an Cotta, 1897-1914 (7) – 3. Heine-Inst., Düsseldorf: Brief an Detmar Heinrich Sarnetzki, 23.2.1911 – 4. LB Kiel: Brief an Gustav Frenssen, 1907 – 5. StB München: Brief – 6. StUB Frankfurt/M.: Briefe an Rudolf Presber, 1904-1909 (5) – 7. StA Düsseldorf: Personalakten

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Wienstein 1899 – Geißler 1913 – Uhlmann-Bixterheide 1922 [Kurzbiogr.] – Kosch, Bd. 1, 1933 – Degener, 10. Ausg. 1935 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 7, 1979 – Dt. Biogr. Enzyklopädie, Bd. 4, 1996 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 523, Sp. 340; N.F., Fiche 568, Sp. 376-379.