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Wilhelm Necker

Geboren 1897 in Dortmund. Studium in Jena. Eintritt in die USPD. 1919 bis 1921 Fortsetzung des Studiums in Frankfurt/M. Promotion zum Dr. rer. pol. Von 1920 bis 1925 Mitgliedschaft in der SPD. Von 1921 bis 1923 war er Sekretär der Eisenbahner-Union Berlin. 1923/1924 Anstellung bei der Thüringischen National-Bank in Weimar. 1924/1925 war er der Rechtsvertreter des Bauhauses in Weimar, bevor er von 1926 bis 1929 Redakteur des Berliner Börsen-Couriers wurde. Von 1925 bis 1928 Mitglied in der KPD. 1929/1930 Chefredakteur des Wirtschaftlichen Ratgebers. 1933 illegale Tätigkeit und Flucht nach Prag. Dort Pressearbeit und Tätigkeit im Generalstab. 1938 Flucht nach England, dort 1940 interniert. 1941 bis 1943 Militärkorrespondent von Die Zeitung, Sunday Express und anderen Blättern. Arbeit für den Britischen Geheimdienst. Teilnahme an der Invasion in Frankreich. 1946/1947 Pressearbeit in Deutschland. 1947 Rückkehr nach London. Er lebte in London und Cornwall und starb am 21. November 1977 in Port Isaac/England.

Selbständige Veröffentlichungen: Die Betriebsdemokratie. Diss. Frankfurt/M. 1920 – Nazi Germany Can't Win. London 1939 – This Bewildering War. Übers. von E. Fitzgerald. London: Drummond [1940]. 344S. – Hitler's War Machine and the Invasion of Britain. Übers. von H.L. Farnell. Ebd. [1941]. VIII, 282S. (UB Bonn) – The German Army of Today. London 1943 – Invasion Tactics. London 1944 – Der neue Anfang. Hannover: Das andere Deutschland 1946. 46S. (ULB Münster, Lipp. LB Detmold, ULB Düsseldorf) – Die Bewegung. Ein phantastischer Roman. Hannover: Degener 1947. 200S. (StLB Dortmund, ULB Düsseldorf) – Es war doch so schön! Erinnerungen. Ebd. 1947. 171S. (ULB Münster, StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold).

Mitarbeit: I was Lucky to Escape. London 1940 – In Tyrannos. London 1943.

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. Dt. Bibl. Frankfurt/M.: Konvolut von Mss., Flugbl., Reden, Zeitungsbeitr. u.a. nebst Erläut., ca. 1942-1976; Bibliogr.; Briefw. mit Richard Friedenthal (PEN Deutsche Gruppe, London), 1942, London; Briefw. mit Wilhelm Sternfeld, 1955-1962, London – 2. DLA Marbach: Brief an Manfred George, 13.4.1955, London.

Nachschlagewerke: Biogr. Hb. der deutschsprach. Emigration, Bd. 2, 1983 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 11, 1988.