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Rudolf Cruel

Geboren am 23. August 1820 in Schötmar als Sohn eines Pfarrers. Früher Tod des Vaters (1834). Siebensemestriges Studium der Theologie in Jena und Bonn. 1834 wurde er Lippischer Landessyndikat, ohne jedoch in ein selbständiges Pfarramt einzutreten. Er wandte sich statt dessen dem Schuldienst zu und war seit 1848 Rektor in Lage und Gehilfe des dortigen Superintendenten. 1857 war er Rektor der höheren Töchterschule in Detmold. 1868 aus Gesundheitsgründen Aufgabe seines Amtes. Er lebte bis zu seinem Tod am 8. Juni 1892 in Detmold.

Selbständige Veröffentlichungen: Geschichte der deutschen Predigt im Mittelalter. Detmold: Meyer 1879. XVI, 663S. (ULB Münster, StUB Köln, Lipp. LB Detmold); Neuaufl. Darmstadt: Wiss. Buchgesellsch. 1966. XII, 663S. (SB Duisburg); Hildesheim: Olms 1966. XII, 663S. (UB Bonn, Lipp. LB Detmold) – Die Sprachen und Völker Europas vor der arabischen Einwanderung. Streifzüge auf turanischem Sprachgebiet. Detmold: Meyer 1883. V, 174S. (Lipp. LB Detmold) – Gedichte eines alten Schulmeisters. Detmold: Meyer 1881. 328S. [anonym] (ULB Münster, Lipp. LB Detmold).

Postume unselbständige Veröffentlichungen in: 1200 Jahre Kilianskirche in Schötmar. Bad Salzuflen 1982, S. 65-67: Rudolf Cruel, ein Patorensohn erinnert sich an Schötmar.

Unselbständige Veröffentlichungen über Cruel: A. Weßel: Rudolf Cruel. Predigtgeschichtlicher Forscher und Dichter, in: Staercke 1936, S. 257-259; dass. in: Lipperland Ztg. 169, Nr. 305 vom 29.12.1935.

Nachlaß, Handschriftliches: 1. Lipp. LB Detmold: Bemerkungen zu einer mittelalterl. Handschr. in der Landesbibl. Detmold – 2. Nieders. SB/UB Göttingen: Brief an E. Schröder, Detmold 1881.

Nachschlagewerke: Lipp. Bibliogr., Bd. 1, 1957; Bd. 2, 1982.