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Ulrich Horstmann

Geboren am 31. Mai 1949 in Bünde. Studium der Anglistik und Philosophie. Promotion. Habilitation. Bis 1987 Hochschullehrer in Münster. Seit 1991 Professor für Englische und Amerikanische Literatur an der Universität Gießen. Auslandsaufenthalte u.a. in Südafrika und in den USA. Gastprofessuren an der University of Wisconsin. Lebt in Marburg.

Mitglied des P.E.N.

Pseudonym: Klaus Steintal.

Auszeichnungen: Kleist-Preis (1988).

Selbständige Veröffentlichungen: Ansätze zu einer technomorphen Theorie der Dichtung bei Edgar Allan Poe. Bern: Lang 1975 [Diss. phil. Münster 1975] – Er starb aus freiem Entschluß. Obertshausen: Greno 1976 [Klaus Steintal] – Wortkadavericon oder Kleine thermonukleare Versschule für jedermann. Köln: Braun 1977 – Nachgedichte. Miniaturen aus der Menschenleere. Essen: Homann & Wehr 1980; Göttingen: Herodot 1985 [Rez.: 1. T. Rother, in: WAZ vom 18.5.1981; 2. I. Meidinger-Geise, in: Frankfurter Hefte. 1981, H. 9, S. 79] – Steintals Vandalenpark. Erzählung. Siegen: Machwerk 1981 – Ästhetizismus und Dekadenz. Zum Paradigmakonflikt in der englischen Literaturtheorie des späten 19. Jahrhunderts. München: Fink 1983 – Das Untier. Konturen einer Philosophie der Menschenflucht. Berlin: Medusa 1983; Frankfurt/M.: Suhrkamp 1985, [1988], [1989], [1991], [1993] – Parakritik und Dekonstruktion. Eine Einführung in den amerikanischen Poststrukturalismus. Würzburg: Königshausen & Neumann 1983 – Silo. Ein Lehrstück in Brutpflege. Göttingen: Edition Dt. Dramaturgie 1984 – Hirnschlag. Aphorismen, Abtestate, Berserkasmen. Göttingen: Herodot 1984 [Rez.: H.-H. Kersten, in: Die Zeit vom 30.11.1984] – Der lange Schatten der Melancholie. Versuch über ein angeschwärztes Gefühl. Essen: Die Blaue Eule 1985 – Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1985 – Schwedentrunk. Gedichte. Frankfurt/M.: Fischer 1989 [Rez.: 1. J.P. Wallmann, in: Der Tagesspiegel, Berlin, vom 26.3.1989; 2. J. Jacobs, in: FAZ vom 13.6.1989; 3. U. Wolff, in: NZZ vom 8.9.1989; 4. G. Kunert, in: Die Zeit vom 8.12.1989] – Patzer. Roman. Zürich: Haffmans 1990 [Rez.: 1. J.v.H., in: Westf. Nachr. vom 20.10.1990; 2. rmb., in: Der kleine Bund, Bern, 11.5.1991] – Ansichten vom Großen Umsonst. Essays. Gütersloh: Mohn 1991 [Rez.: 1. W. Broemser, in: Merkur 1992, H. 7, S. 628-630; 2. J. Grywatsch, in: Westfalenspiegel 1993, H. 1] – Infernodrom. Programm-Mitschnitte aus dreizehn Jahren. Paderborn: Igel 1994 – Altstadt mit Skins. Gedichte. Ebd. 1995 – Konservatorium. Geschichten über kurz oder lang. Hg. und mit einem Nachw. von Klaus Steintal. Ebd. 1995 – Beschwörung Schattenreich. Gesammelte Theaterstücke und Hörspiele 1978 bis 1990. Mit einem Essay über die Kunst, zur Hölle zu fahren. Ebd. 1996 – Gedankenflug. Reise in einem Computer. Ein Science-fiction-Hörspiel. München: Polyband [1996] – Einfallstor. Neue Aphorismen. Oldenburg: Igel 1998 – Jeffers-Meditationen oder die Poesie als Abwendungskunst. Heidelberg: Mattes 1998 – Abdrift. Neue Essays. Oldenburg: Igel 2000 – Göttinnen, leicht verderblich. Ebd. 2000 – J. Ein Halbweltroman. Ebd. 2002 – Das Untier. Konturen einer Philosophie der Menschenflucht. Warendorf: Hoof 2004 [mit einem Nachw. von Frank Müller] – Picknick am Schlagfluß: Gedichte. Oldenburg: Igel 2005 – Hoffnungsträger. Späte Aphorismen und ein Entlassungspapier aus dem Dreißigjährigen Krieg. Warendorf: Hoof 2006 – Rückfall. Roman. Ebd. 2007 [mit einem Afrikaans-Glossar].

Unselbständige Veröffentlichungen: Beiträge in zahlr. Anthologien und Zeitschr., zuletzt in: Happy end. Zukunfts- und Endzeitvisionen der 90er Jahre. Ausstellungskatalog der Kunsthalle Düsseldorf 1996 – Rez. in der FAZ, Die Zeit u.a.

Herausgabe und Übersetzungen: Aqua Regio. Zeitschrift für Literatur und Kulturschätze. 1976-1978 – Greg Cullen: Heldengedenken. Ein Falkland-Requiem. München: Stückgut 1987 – Robert Burton: Anatomie der Melancholie. Zürich: Artemis 1988 – Philipp Mainländer: Philosophie der Erlösung. Frankfurt/M.: Insel 1989 – Kunstgriffe. Auskünfte zur Reichweite von Literaturtheorie und Literaturkritik. Festschrift für Herbert Mainusch. Frankfurt/M.: Lang 1990 [mit W. Zach] – Jack London: Werke in vier Bänden. München: Winkler 1990f. – Jack London: Der Seewolf. Ebd. 1990; Frankfurt/M.: Fischer 1992; Rheda-Wiedenbrück: Bertelsmann 1998; Düsseldorf,  Zürich: Artemis und Winkler 2001; Düsseldorf: Albatros 2002 [mit Nachw.; unter Mitarb. von G. Heinemann und J. Pesch] – James Thomson: Nachtstadt und andere lichtscheue Schriften. Zürich: Haffmans 1992 [mit Nachw.; unter Mitarb. von G. Heinemann] – Die stillen Brüter. Ein Melancholie-Lesebuch. Hamburg: Junius 1992 [Rez.: R. Moritz, in: Rhein. Merkur vom 7.8.1992] – English aphorisms. Stuttgart: Reclam 1993 – Jack London: Der Ruf der Wildnis. Frankfurt/M.: Fischer 1993 – Jonathan Swift: Ein Tonnenmärchen. Stuttgart: Reclam 1994 [Anm. und Nachw. von H.J. Real] – Ted Hughes: Gedichte. Heidelberg: Matthes 1995 – Oscar Wilde zum Vergnügen. Stuttgart: Reclam 2000 – Oscar Wilde for pleasure. Ebd. 2002 – Philipp Mainländer: Vom Verwesen der Welt und anderen Restposten. Eine Werkauswahl. Warendorf: Manuscriptum 2003 [mit einer Einl. v. U. Horstmann] – J. M. Coetzee: Vorhaltungen. Frankfurt a. M. u.a.: Lang 2005.

Theater: Würm. Ein Spektakel aus der Nachgeschichte (UA Stadttheater Gießen, 28.3.1982) – Silo. Ein Essay in Brutpflege (UA Pfalztheater Kaiserslautern, 9.1. 1987) [Rez.: 1. M. Kopp, in: taz vom 20.1.1987; 2. L. Tantow, in: Saarbrücker Ztg. vom 12.1.1987] – Ufo oder Der dritte Strand. Eine leicht versandete Komödie (UA Pfalztheater Kaiserslautern, 8.2. 1990) [Rez.: E. Franke, in: FR vom 1.3.1990].

Hörspiele: Nachrede von der atomaren Vernunft und der Geschichte (BR 1978) – Die Bunkermannkassette (Ebd. 1979) – Gedankenflug. Reise in einen Computer (WDR 1980) – Kopfstand. Über die Schwierigkeiten beim Anpassen der Prothese (SF Berlin 1980) – Grünland oder Die Liebe zum Dynamit (Ebd. 1982) – Petition für einen Planeten (Ebd. 1985).

Selbständige Veröffentlichungen über Ulrich Horstmann: Die modernen Pessimisten als décadents. Von Nietzsche zu Horstmann. Texte zur Rezeptionsgeschichte von Philipp Mainländers Philosophie der Erlösung. Ausgew., eingel. und hg. von W.H. Müller-Seyfarth. Würzburg: Königshausen & Neumann 1993 – R. Autze, F. Müller: Steintal-Geschichten. Auskünfte zum Werk Ulrich Horstmanns. Oldenburg: Igel 2000.

Unselbständige Veröffentlichungen über Horstmann: anonym: Blutige Revue, in: Der Spiegel vom 2.2.1987 – B. Haustedt: Wegzehrung für den Untergang, in: taz vom 25.10.1988 [zum Kleist-Preis] – G. Kunert: Traum von der Menschenleere. Laudatio anläßlich der Verleihung des Kleist-Preises, in: Die Zeit vom 28.10.1988 – F. Müller: Sturz aus allen Wolken. Der Schriftsteller Ulrich Horstmann, in: Literatur in Westfalen 5, 2000, S. 145-179.

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: nicht bekannt.

Sammlung: StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke: Kosch, 3. Aufl., Bd. 8, 1981 – Neues Handb. der dt. Gegenwartslit. 1990 – Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1998 – Munzinger Archiv 1999 – Krit. Lex. der Gegenwartslit. (W. Müller-Seyfarth) – Dt. Bibliothek.

Homepage: www.untier.de