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Norbert Ernst Dolezich

Geboren am 16. Februar 1906 in Bielschowitz/Oberschlesien. Schlosserlehre. Abitur in Beuthen/Oberschlesien. Studium der Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Philosophie in Königsberg und Berlin. Staatsexamen als Kunsterzieher. Danach höherer Schuldienst in Ostpreußen. Dozentur an der Kunstakademie in Königsberg (1940-1944). Daneben Ausbildung zum Maler und Grafiker. Nach Krieg und Flucht Studiendirektor und Kunsterzieher im westfälischen Schuldienst (Burgsteinfurt und Recklinghausen). Er bildete Kunsterzieher aus und übernahm den Vorsitz im Bund deutscher Kunsterzieher NRW sowie in mehreren Künstlervereinigungen. Zahlreiche Ausstellungen eigener Werke, u.a. in Königsberg, Recklinghausen, Trier, München und Regensburg. Er starb am 6. Dezember 1996.

Auszeichnungen: Preis des Kunstvereins Königsberg (1936) – Kunstpreis der Prov. Oberschlesien (1943) – Kunstpreis des WHB (1949) – Eichendorff-Literaturpreis (1977) – Bundesverdienstkreuz (1979) – Ehrengabe zum Lovis-Corinth-Preis, Regensburg (1985).

Selbständige Veröffentlichungen: Zeichen und Wege. Gedichte. Dortmund: Beuthener Geschichts- und Museumsverein [1968] – Peter Paul Rack (1894-1918). Ein früh vollendeter Beuthener Maler. Dortmund: [Ostdt. Forschungsstelle im Lande NRW] 1968 – Alfred Georg Herbert Seidel. Ein Maler und Graphiker des Beuthener Landes. Ebd. 1970 [mit Werkverzeichnissen] – Zum Gedenken des Lyrikers Paul Grabowski (1878-1922). Ebd. 1970 – Das Barackenfenster. Gedichte. Darmstadt: Bläschke 1973 – Ich kam aus Orzegow. Dülmen: Laumann 1975 – Wiesufer. Geschichten von einem sonderbaren Manne. Heidenheim: Jerratsch 1976 – Gewährte Zeit. Lyrische Stücke aus vier Jahrzehnten. Dülmen: Laumann 1980 – Johannes Standorfer. Ein Künstlerleben. Ebd. 1986 – Muschelscherben. Aus alten und neuen Heften. Dülmen: Oberschles. Heimatverlag 1989 – Im Strom. Aus Tag- und Nachtbüchern. Dülmen: Laumann 1991 – Licht im Dickicht. Ebd. 1992.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Der Märker, Jg. 23, 1974 – Übergänge. 1975 – Autoren reisen. 1976 – Widerspiele in Bild und Text. 1976.

Selbständige Veröffentlichungen über Dolezich: W. Timm, R. Schreiner: Norbert Dolezich. Das druckgr. Werk. 1982 – Norbert Dolezich. Ein oberschles. Maler und Schriftsteller. Eine Ausstellung zu seinem 80. Geb. im Oberschles. Landesmuseum, Ratingen-Hösel. Dülmen 1986 – Norbert Dolezich, Paul Hülsmann, Heinz Ridder. Ausstellung im Vest. Museum Recklinghausen, 29.5.-31.7.1994. Recklinghausen 1994 – Norbert Ernst Dolezich 1906-1996. Grafiken aus Oberschlesien, Ostpreußen und Westfalen. Ausstellung im Landesmuseum Schlesien, Görlitz, 31.5.-3.8.1997, Gerhart-Hauptmann-Haus, Düsseldorf [u.a.]. Görlitz 1997.

Unselbständige Veröffentlichungen über Dolezich: Norbert Ernst Dolezich, Maler und Poet, in: Beuthener Abh. zur oberschles. Heimatforsch. 1973 – G. Ott: Künstlerprofile. Im Osten geb., im Westen Wurzeln geschlagen. 1980.

Nachlaß: Oberschles. Landesmuseum Ratingen-Hösel.

Nachschlagewerke: Vollmer, Bd. 1, 1953 – Who’s Who in Literature? Bd. 1, 1978/79 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1978 – Kosch, Erg. Bd. 3, 1997 –Who’s Who NRW? 1997 – Dt. Bibliothek.