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Hilde Heisinger-Woldmann

Geboren am 23. Oktober 1898 in Bocholt. Besuch der dortigen Höheren Mädchenschule. 1911 erste literarische Versuche, die im Bocholter Tageblatt erschienen. Während des Ersten Weltkriegs übersiedelte sie nach Holland, wo sie ihren Mann kennenlernte, mit dem sie in Den Haag lebte. Nach dem Krieg zog sie mit ihm nach Berlin, wo sie ihre literarische Tätigkeit intensivierte. Mitarbeit am Rundfunk, Hörspiele. Im Zweiten Weltkrieg mit ihrer Tochter Evakuierung ins Allgäu. In unserem Ort in den Bergen fand ich dann endlich die Muße, um Romane ("Spuren im Schnee") zu schreiben. Als ich nach Kriegsende nach Berlin zurückkehrte, in ein fast zerstörtes Haus, wurde der erste Roman sogleich in der damals und auch heute noch größten Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel" veröffentlicht. Ich knüpfte wieder Beziehungen zu Redaktionen und zum Rundfunk an. Ich habe Romane, Glossen, Hörspiele geschrieben, aber meine Liebe gilt dem Kinderbuch, Gedichten und Reimen für Kinder. (Selbstzeugnis in: Unser Bocholt 21, 1970) 1969 Auszeichnung mit dem auf 10.000 DM dotierten Astrid-Lindgren-Preis für das Kinderbuch-Manuskript Wetterfahne. Sie starb im September 1989 in Bocholt.

Selbständige Veröffentlichungen: Die Schuhe aus Seehundfell. Zwölf Erzählungen aus Europa. Düsseldorf: Hoch 1963. 191S. (UB Bonn, ULB Münster, StB Bochum) – Unsere Tilla Eulenspiegel. Ebd. 1964. 159S. (ULB Düsseldorf, UB Bonn) – Wiesenzirkus. Berlin: Handpresse [1968]. 10Bl. [Linolschn. von I. Jörg] – Tim und die Unsichtbaren. Hamburg: Oetinger 1969. 140S. [Abb.] (StB Bochum); Übers. ins Engl., Schwed., Niederländ., Japan., Dän., Frz., Norweg., Span. und Finn. – Wetterfahne. Ebd. 1969.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Bocholter Volksbl.; Westmünsterland; Das Kränzchen [Ged. und Kurzgeschichten, als Schülerin verfaßt] – Münsterland 1, 1914, H. 10: Herbst [Ged.]; Jg. 2, 1915, H. 7: Glaube; H. 9: In der Heide; H. 12: Rückblick; Jg. 3, 1916, H. 8: Heimkehr; Jg. 4, 1917, H. 4: Volkslied; H. 12: Vorweihnachtszeit; Jg. 5, 1918, H. 2: Vorahnung; H. 12: Weihnachten; Jg. 6, 1919, H. 4: Frühlingslied; H. 5: Tanzlied; H. 6: Johannisnacht; Den man liebt; H. 7: Frühmorgens; Jg. 8, 1921, H. 6/7: Abend; H. 12: Weihnachten; Jg. 9, 1922, H. 3/4: Frühling [Ged.] – Heimatkalender des Landkreises Borken 1, 1924: Heimkehr; Erinnerung; Jg. 2, 1925: Abendregen – Mielert 1922: Frühling; Abend [jew. Ged.] – Dt. Allg. Ztg., Berlin: Geschichten aus Holland – Westf. Nachr., Münster; Tagesspiegel, Berlin: Spuren im Schnee [Roman] – Unser Bocholt 12, 1961, H. 4: Die Seefahrt der Heiligen Drei Könige; Jg. 13, 1962, H. 4: Sinter Klaas lächelt; Der Tag, an dem ich lesen lernte; Jg. 21, 1970, H. 28: Bürger der Stadt Bocholt [enth. biogr. Skizze; Fotogr.]; Jg. 39, 1988, H. 4: Die Anbetung der Fischer – Westfalenspiegel, Dortmund, 19, 1970, H. 5: Kindheit in Bocholt.

Erwähnungen in: M. Theilmeier-Wahner, A. Strathausen, H.D. Oppel: Frauen in Bocholt im Wandel der Zeiten, in: Unser Bocholt 42, 1991, H. 3, dort S. 48.

Nachschlagewerke: Kosch, 3. Aufl., Bd. 7, 1979 – keine weiteren Angaben ermittelt.