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Georg Wilhelm Keßler

Geboren am 24. März 1782 in Herpf/ Franken. War nach dem Jurastudium in Jena (1800-1803) bis 1806 Hauslehrer in Berlin. Wurde 1810 Regierungsrat in Potsdam. 1816 Regierungsdirektor in Münster und 1819 in Frankfurt/O. 1812 Geheimer Oberfinanzrat. 1826 Regierungsvizepräsident in Potsdam. Hatte von 1825 bis 1836 eine leitende Stellung im Finanzministerium inne. War von 1836 bis 1845 Regierungspräsident in Arnsberg. Zog nach seiner Pensionierung 1845 nach Berlin. Verstarb dort am 18. Mai 1846. Unternahm mit Friedrich von Raumer Reisen nach England und Schottland.

Selbständige Veröffentlichungen: Briefe auf einer Reise durch Süd-Teutschland, die Schweiz und Oberitalien im Sommer 1808. Leipzig 1810 (UB Bonn, StB Trier, StB Essen) [Rez.: 1. Jenaische Allg. Literatur-Ztg. 1811, Nr. 188; 2. Haller Allg. Literatur-Ztg. 1813, Ergänzungs-Beil., Nr. 77]

Unselbständige Veröffentlichungen in: [meist Ged.] Leipziger Pantheon 1810 – Morgenbl. 1812; Jg. 1814 – Berliner Gesellschafter 1820-1846.

Herausgabe: Nachrichten aus dem Leben des Königlich Preußischen Geheimen Raths und Dr. der Arzneiwissenschaft Ernst Ludwig Heim; gesammelt zur Feier seines 50jährigen Doktorjubiläums den 15. April 1822. Berlin: Schade 1822 (EDDB Köln); 2. Aufl. Berlin: Helbing o.J.; 3. Auf1. 1823, V, 168S. [Rez.: Literaturbl. zum Morgenbl. 1823, Nr. 18] (StUB Köln) – Leben des Königlich Geheimen Raths [...] Ernst Ludwig Heim. Aus den hinterlassenen Briefen und Tagebüchern hg. 2 Bde. Leipzig: Brockhaus 1835 [anonym] (WLMKuK Münster, UB Münster); 2. Aufl. u.d.T.: Der alte Heim. Leben und Wirken Ernst Ludwig Heims. Aus hinterlassenen Briefen und Tagebüchern hg. Mit Heims Bildnis. Leipzig: Brockhaus 1846. XVIII, 520S. (UB Münster); Leipzig: Brockhaus 1853. VI, 400S., 1Abb. (WLMKuK Münster, Bibl. Folkwang-Museum Essen); Neuaufl. in 2 Bdrl. Leipzig: Brockhaus 1879 (UB Bochum, StA Dortmund).

Übersetzungen: [William] Shakespeare's von [Friedrich Wilhelm] Schlegel noch unübersetzte Schauspiele. Übersetzt von mehreren Verfassern. Berlin 1809f [darin von Kessler. Cymbeline; Ende gut, alles gut; Viel Lärmens um Nichts].

Zeitgenössische Zeugnisse: Friedrich Kohlrausch: Erinnerungen aus meinem Leben. Hannover 1863.

Erwähnungen in: Wegmann 1969, S. 294 – Keinemann 1974, Bd. 2 [is. Register] – Bahne 1975, S. 123, 153f – Keinemann 1987 [s. Register].

Nachlaß, Handschriftliches: StB/UB Göttingen – zum Inhalt: Denecke/ Brandis, 2. Aufl.1981, S.184.

Bildnis: Porträt (StA Dortmund, Q 1668).

Nachschlagewerke: Hamberger/ Meusel, 5. Aufl., Bd. 14, 1810; Bd. 18, 1821; Bd. 23, 1834 – RaBmann, 2. Nachtr. 1818; 3. Nachtr. 1824 – Neuer Nekrolog 24, 1846 (1848) – Raßmann 1866 – ADB, Bd. 15, 1882 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 8, 1981 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 642, Sp. 423-445.