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Reinhard Junge

Geboren am 22. Oktober 1946 in Dortmund. Schulzeit und Abitur ebd. Bundeswehr in Ahlen. Studium in Bochum (Germanistik, Russisch). Lehrer in Wattenscheid. Mitarbeit am sozialistischen Jugendmagazin Elan. Um 1980 Mitautor von Dokumentationen über die Neonazi-Bewegung. Lebt in Bochum. Durch ihre Ekel-Romane entfachten Junge und Co-Autor Leo P. Ard (d.i. Jürgen Pomorin) in Datteln und Umgebung mehrere Provinzskandale, weil sie lokale und regionale Politiker als Vorbilder für handelnde Figuren verwendet hatten.

1994 Mitarbeit bei dem Literaturwettbewerb Schwarze Zeiten [studentische Ruhrgebietskrimis].

Auszeichnungen: Georg-Weerth-Preis (1989) – Nominierung für den Autorenpreis Kriminalliteratur Glauser.

Selbständige Veröffentlichungen: Barras-Report. Tagebuch einer Dienstzeit. Dortmund: Weltkreis 1971 – Die Neonazis und wie man sie bekämpfen kann. Ebd. [1978; mit J. Pomorin] – Vorwärts, wir marschieren zurück. Ebd. 1979 [mit J. Pomorin] – Blutige Spuren. Ebd. 1980 [mit dems., G. Biemann und H.-P. Bordien] – Geheime Kanäle. Ebd. 1981 [mit dens.] – Klassenfahrt. Kriminalroman. Ebd. 1985; Dortmund: Grafit 1989, [1993] – Bonner Roulette. Dortmund: Weltkreis 1986; 10. Aufl. Dortmund: Grafit [mit Leo P. Ard] 1997 – Das Ekel von Datteln. Kriminalroman. Dortmund: Grafit 1989; Köln: Weltkreis 1989; Dortmund: Grafit [1993; mit Leo P. Ard] – Das Ekel schlägt zurück. Kriminalroman. Dortmund: Grafit 1990 [mit dems.] – Die Waffen des Ekels. Ebd. 1991 [mit dems.] – Meine Niere, Deine Niere. Kriminalroman. Ebd. 1993 [mit dems.] – Der Witwenschüttler. Kriminalroman. Ebd. 1995 [mit dems.] – Totes Kreuz. Kriminalroman. Ebd. 1996, 1997 – Straßenfest. Kriminalroman. Ebd. 1998 – Glatzenschnitt. Kriminalroman. Ebd. 2002.

Herausgabe: Grünzeug. Stories vom Bund. Anthologie. 1983 [Mithg.].

Hörspiele: Klassenfahrt. Ein Hörstück. Produktion einer szenischen Lesung. 1991 [mit Musik] – Mord in der Stadthalle. 1992 – Toter Hering. 1993 – Das Ekel von Datteln. 2006 – Totes Kreuz. 2006. 

Erwähnungen in: Lankeit/Oldenburg: Kamen, ein lit.-Ort. 1992.

Nachschlagewerke: Literatur-Atlas NRW 1992 – Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Kosch, Erg. Bd. 5, 1998 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1998 – P. Karr: Lex. der dt. Krimi-Autoren. Internet-Edition. 2000 – Dt. Bibliothek.

Homepage: www.reinhard-junge.de