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Johann David Hartmann

Geboren am 1. Juni 1761 in Aschersleben (zwischen Halberstadt und Halle). War nach dem Theologie- und Philosophiestudium in Helmstedt und Halle Kollaborator an der Domschule in Halberstadt. Dort Mitglied einer Literarischen Gesellschaft. 1790 Gymnasialdirektor in Bielefeld. 1794 Prior von Amelungsborn bei Stadtoldendorf/Niedersachsen sowie Direktor und Professor der Vereinigten Kloster- und Stadtschule in Holzminden. Verstarb dort am 4. Dezember 1801.

Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt auf philologischem und pädagogischem Gebiet. In literarischer Hinsicht folgte er anakreontischen Vorbildern.

Selbständige Veröffentlichungen: Briefe an eine Freundin über Schönheit, Grazie und Geschmack. Berlin: Himburg 1784; Neuaufl. Berlin: Priewe 1895; Magdeburg 1906 – Komische Erzählungen in Versen. Berlin: Himburg 1785. XVIII, 192S. – Der Patriot am Grabe Friedrichs des Einzigen. Braunschweig: Vieweg 1786 – Huldigungsfeier am Throne Friedrich Wilhelms des Vielgeliebten. Halberstadt 1786 – De Phoebo Apolline veteris Graecias ac Latii. Halle 1787 – Anweisung zum Briefschreiben für die adliche Jugend beyderley Geschlechts. Berlin 1789 [auch u.d.T.: Adliche Briefsteller. Ein Neujahrsgeschenk für die adliche Jugend beyderley Geschlechts] – Merkwürdige Geschichte eines niedersächsischen Edelmanns [Herrn von Brechdorff]. 2 Bde. Berlin 1789 – Handbuch für Deutschlands Söhne und Töchter. Berlin 1790 – Über die moralische Bildung der Jugend auf Schulen: bei Übernahme der Direktion des Gymnasiums zu Bielefeld. Braunschweig: Vieweg 1790 – Rede von den Kennzeichen einer guten und wohlgeordneten Schule. Bielefeld 1790 – Nachricht von der neuen Einrichtung des Gymnasiums in Bielefeld. Bielefeld [1790] – Fortgesetzte Nachricht vom Gymnasium in Bielefeld. Bielefeld o.J. – Friedrich Wilhelm, der Freund des Friedens. Ein Hymnus zum Geburtstag des Königs. o.O. 1790 – Von den Kennzeichen einer guten und wohlgeordneten Schule [...]. Bielefeld 1790 – Einige Gedanken über die Pflicht der Eltern zur Bildung ihrer Kinder auf Schulen mitzuwirken. Bd. 1. Bielefeld 1793 – Kurzer Abriß der neuesten Erdbeschreibungen zum Gebrauch in Schulen. Leipzig 1793 – Über die ältesten Lehrdichter der Griechen, nebst der metrischen Übersetzung eines Solonischen Fragments. o.O. 1794 – Beiträge zur christlichen Kirchen- und Religionsgeschichte. Jena 1795 – Versuch einer Kulturgeschichte der vornehmsten Völkerschaften Griechenlands. Für die studierende Jugend und Freunde des griechischen Altertums. Bd. 1: Vom Ursprung der griechischen Nation bis zur Niederlage der Perser bei Salamis. Lemgo: Meyer 1796; Bd. 2: Bis zum Verlust der Freiheit durch die Schlacht bei Chärones. Lemgo: Meyer 1800 – Allgemeine Geschichte der Dichtkunst. 2 Bde. Leipzig: Barth 1797f. – Versuch einer allgemeinen Geschichte der Poesie von den ältesten Zeiten an. Ein Beitrag zur Geschichte der menschlichen Kultur. Bd. 1. Leipzig: Barth 1797; Bd. 2, 1798 – Gedanken über das Wesen eines guten sittlichen Tons auf Schulen und die Mittel, ihn einzuführen und zu erhalten. Holzminden 1799.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Halberstädter gemeinnützige Blätter 1791 [Ged.] – Berliner Musenalmanach für 1791 und 1792.

Herausgabe: Hesiods moralische und ökonomische Vorschriften. Lemgo 1792 [mit L. Wachler].

Übersetzungen: John Howard: Bemerkungen und Betrachtungen die Bastille betreffend [aus dem Engl.]. Berlin 1789 – Hesiods Schild des Herakles, nebst den Schilden des Achilieus und Aeneas von Homer und Virgil. Metrisch verdeutscht, mit dem Original begleitet und erläutert. Lemgo: Meyer 1794.

Nachschlagewerke: Hamberger/Meusel, 5. Aufl., Bd. 3, 1797; Bd. 11, 1805; Bd. 22,2, 1831 – Raßmann 1818 – Wolff 1838, Bd. 3 – Eckstein 1871 – Brümmer 1884 – Killy, Bd. 5, 1990 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 478, Sp. 438-445.