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Heribert Schmidt

Geboren am 10.12.1920 in Assinghausen als Jüngster von vier Söhnen des Reichbahnassistenten Anton Schmidt. 1927-1935: Besuch der Kath. Volksschulen zu Assinghausen und Wulmeringhausen. 1935-1939: Lehre als Maschinenschlosser. 1940-1944: Dienstverpflichtet zu den Flugzeugwerken Heinkel (Rostock, Wien) und Tätigkeit bei der Luftwaffe. 1944-1948: Kriegsgefangenschaft. 1948-1983: berufstätig als technischer Angestellter. Ab 1956 in Vorstand und Aufsichtsrat der örtlichen Spar- und Darlehnskasse. 1964-1981: kommunalpolitische Ämter, u.a. stellvertretender Bürgermeister. (P. Bürger: Im reypen Koren, 2010.) Während der englischen Kiregsgefangenschaft war Schmidt Texter in der Gefangenenbühne Bruneros bunte Bühne. Er schrieb hauptsächlich in hdt. Sprache, z. T. im Plattdeutschen. Ab 1883 war der Autor Vorstandsmitglied im Heimatbund der Stadt Olsberg. Er starb am 27. Januar 2008 in Meschede.

Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz am Bande (1996).

Selbständige Veröffentlichungen: 1000 Berge, tausend Verse. Frohsinnige, nachdenkliche u. kritische Beobachtungen. Arnsberg: Strobel 1987 – Heiter bis wolkig. Verse und Gedichte. Bigge: Verlag im BBW Josefsheim 1990 – Ein buntes Mosaik. Verse u. Gedichte. Bigge: Verlag im BBW Josefsheim 1992 – Sauerampfer und Jasmin. Verse u. Gedichte. Bigge: Verlag im BBW Josefsheim 1994 – Schinkenbüterkes met Fransen. Kreuz und quer - Sprüche und Gedanken. Olsberg: Verlag im BBW Josefsheim Bigge 1996 [m. Illustr. v. Jutta Walzel] – Ein Blick aus dem Fenster. Olsberg: Berufsbildungswerk Josefsheim Bigge 1998 – Immer nur lächeln ...? Ebd. 2003.

Unselbständige Veröffentlichungen: Zahlr. Beitr. in der regionalen Zeitschr. "Strunzerdaal" [Jg. 1990: Dat Kruize, Gänseköppen und Töufelnbrooen; Jg. 1993: Vey Wullmerker; Jg. 1994: De Suiper-Liste; Jg. 1998: Hiärmen, de olle Wildoif; Jg. 199: Dat Dauenhiemet; Jg. 2000: En Döneken, De Asker Markdaage; Jg. 2001: De Daaler, Meyn Duarp]. Weitere Veröffentlichungen außerdem in: Jb. HochSauerlandKreis 1988, S. 72: Heer - Guad pass op!  – Jg. 1996, S. 38: Daät Kapelleken [Ged.] – Sauerland 1996, H. 1, S. 3: 75 Jore - Surländer Haimatbund [Ged.] – Jg. 1997, H. 1, S. 35: Daät Kapelleken [Ged.].

Texte in Anthologien: Plattdeutscher Arbeitskreis Meschede: Äin Spatzäiergang o. J. [2000] – Plattdeutscher Arbeitskreis Meschede: 20 Jahre o. J. [2002] – Mundartarchiv Sauerland: Op Platt 4, 2005 [m. Tonaufnahme auf CD] – Droege-Sauerland 2006 – Mundartarchiv Sauerland: Plattdeutsches Leseheft 2008 – Mundartarchiv Sauerland: Op Platt 1, 2008 [m. Tonaufnahme auf CD] – Mundartarchiv Sauerland: Op Platt 3, 2009 [m. Tonaufnahme auf CD] – Mundartarchiv Sauerland: Imme Siuerlanne 2009.

Unselbständige Veröffentlichungen über H. Schmidt: H. Lettermann: Heribert Schmidt - ein launiger Poet; in: Strunzerdaal. Heimatbl. für die Stadt Olsberg. Nr. 5/Nov. 1986, S. 115-121 – Ein Sauerländer Verseschmied, in: Westfalenpost HSK, 17.10.1987 – Heribert Schmidt aus Wulmeringhausen veröffentlichte seinen ersten Gedichtband, in: Rundblick - Stadt Olsberg, 30.10.1987 – Unser Buchtip. Heribert Schmidt liest aus seinem Band „1000 Berge - tausend Verse“, in: Strunzerdaal. Heimatbl. für die Stadt Olsberg. Nr. 6/1987. S. 150f. – 1000 Berge - tausend Verse [Rez.], in: Sauerland Nr.4/1987, S. 148 – Liebe zur Heimat spricht aus jedem Vers, in: Westfalenpost HSK, 20.11.1990 – In den Fußspuren von Ringelnatz, in: Westfalenpost (Olsberg), 9.12.1992 – Der Eugen Roth des Sauerlandes, in: Westfalenpost (Hochsauerland), 2.12.1994 – Sauerampfer und Jasmin. Heitere Verse v. Heribert Schmidt, in: Westfalenpost (Olsberg), 2.12.1994 – Ein Schelm zwischen Sauerampfer und Jasmin, in: Kurier (Olsberg), 5.12.1994 – Bundesverdienstkreuz am Bande für Heribert Schmidt, in: Olsberg live Nr. 5/1996 – Fleiß und Sorgfalt zeichnen ihn aus, in: Westfalenpost (Olsberg), 31.5.1996 – H. Lettermann: Bundesverdienstkreuz für Heribert Schmidt, in: Sauerland Nr. 3/1996, S. 114 – „Schinkenbüterkes met Fransen“ literarisch gekonnt serviert: Sprüche auf Platt, in: Westfalenpost (Olsberg), 5.12.1996 – Lieben Sie Sprichwörter?, in: Olsberg live, Jan. 1997 – H. Lettermann: „Do gafte’t Schinkenbütterkes met Fransen.“ Heribert Schmidt veröffentlicht bemerkenswerte Sprüchsammlung, in: Sauerland Nr. 1/1997, S. 39. – Ders.: Das Suerlänner Platt war sein Metier. Heribert Schmidt starb im Alter von 87 Jahren, in: Sauerland Nr. 1/2008, S. 49f.

Bildnis: Fotogr. in Sauerland Nr. 3/1996, S. 114; Chr.Koch-Mundartarchiv (3 Fotos); Porträt-Zeichnung in all seinen Büchern.

Archiv: Chr.Koch-Archiv. (Texte: An’d Suerland; Daät Kapelleken; Dai schoinste Plack; De Froijohrsputz; En gurret Gespann; Erinnerungen: De Viggeleynenbuagen; 75 Johre Suerländer-Haimatbund; Heer Guad pass op; Kamillentai; Loot gewähren; Schlachtefäst; Suerländer Fastobend [6S.; 2 Fassungen]; Vey Surländer.)

Nachschlagewerke: Sowinski 1997– CKG-Dokumentation 2003.

Aktualisiert nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.